Beschreibung der Route zum Gipfel des Amaneldy über die Südostwand, Schwierigkeitsgrad 3A, mit Empfehlungen zur Ausrüstung und Sicherheitstechnik.
Beschreibung der Route Von der Wetterstation Mynzhilki aus auf den Alpinrad steigen und dann auf dem Pfad in Richtung des Mametowa-Gletschers weitergehen. Zwischen den Gipfeln Pioner und Amangel'dy, links vom See, befindet sich der Pioner-Pass. Man sollte nicht direkt auf den Pass steigen. Den Aufstieg zum Beginn der Route sollte man früher beginnen, bevor man den Pass erreicht, und links unter die Wand des Piks Amangel'dy abbiegen. Der Zugang zur Wand führt über einen breiten Schutthang zwischen Felsinseln. Nachdem man zwischen den Felsinseln hindurchgegangen ist, folgt man der Wand in Richtung des Passes. Man geht so weit, bis man Blick auf den Bogdanowitsch-Gletscher hat. Hier grenzt an die Felswand des Piks ein Schuttkamm an, der vom Pass kommt. Hier beginnt die Route. Die Begehung der Route sollte man nicht über den Kaminschacht beginnen, der im oberen Teil mit Steinen verstopft ist, sondern etwa zehn Meter links davon über eine tiefe Spalte, Abschnitt R1–R2. Die Spalte führt zu einem schmalen horizontalen Sims, auf dem man bis zu einer steinigen Rinne geht (Vorsicht - Steine!), die Rinne kreuzt man im unteren Teil und gelangt zu einem kleinen Absatz. Von dort steigt man mit freiem Klettern etwa 10 m auf eine kleine Wand zu einem weiteren kleinen Absatz. Von hier aus geht es über eine schräge Spalte zum Grat (R3–R4). Die Fortbewegung auf diesem wird durch Auftausalz und nasse Felsen erschwert. Bevor man aus dem Kaminschacht herauskommt, wechselt man auf seine rechte Wand, an der man zu einem Absatz aufsteigt (Schlinge als Versicherung) R4. Vom Absatz aus steigt man über stark verwitterte Felsen (70–80 m) R4–R5–R6 auf, dann über einen schmalen Grat zum Fuß des Gipfelturms. Diesen umgeht man von Süden her über Felsen mittlerer Schwierigkeit und gelangt zum Gipfelturm (von hier aus hat man einen guten Blick auf die Zirkusse der Gletscher Bogdanowitsch und Tuyk-Su). Der Abstieg erfolgt in südwestlicher Richtung auf der Route 1B k. t.