Beschreibung der Durchquerung des Gipfels Tur (4350 m) von Südwesten nach Osten, Schwierigkeitsgrad 2B, Aufstiegszeit 9-10 Stunden, Durchquerungszeit 8-9 Stunden.
Tur (4350 m) Traversierung von Südwesten nach Osten — 2B Kat. sl. (Abb. 2) Vom ursprünglichen Biwak, das sich an der Endmoräne des Gletschers Lewy Kaskelen befindet, geht man in nördlicher Richtung zur Spitze, die gut sichtbar ist. Zunächst ist es bequem, am Ufer des Bachs entlangzugehen, der aus dem Gletscher fließt. Nachdem man die erste Stufe der Moräne erklommen hat, gelangt man zu einem kleinen Moränensee und von dort aus über loses und mittleres, dicht gelagertes Geröll, das von Schneefeldern unterbrochen wird, zum Einschnitt des Westgrats der Spitze Tur. Abb. 2. Nachdem man die zweite Stufe der Moräne erklommen hat, wechselt man auf ihre Seitenwälle, wobei man sich an den Grat hält, der von der Spitze Tur kommt. Die Bewegung entlang der Moräne und dann über den Gletscher fortsetzen. Nach 700–800 m wird die Basis des Passes Burkut-tas (3900 m) erreicht. Der Aufstieg zum Pass über einen steilen (bis zu 50°) Schneehang auf einer Länge von 300–500 m führt unter einen Überhang, den man vorsichtig durchbricht, um auf den Passsattel zu gelangen. Vom Biwak bis zum Pass benötigt man 3–4 Stunden. Vom Pass aus erfolgt der Aufstieg zur Spitze über den Südwestgrat. Zunächst Felsen mittlerer Schwierigkeit (Versicherung obligatorisch), auf der rechten Seite große Tiefe. Nach 60–70 m Bewegung wird der Weg von einem 80 Meter hohen Gendarmen versperrt, der frontal überwunden wird. Charakteristika des Durchgangs: Die Anzahl der Griffe ist gering Hakenversicherung (Vorsicht!)