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Ohne Titel

Aufstiegspass

  1. Klasse — Höhen-Technisch
  2. Himalaya, Barun-Flusstal
  3. Makalu (8463 m) über den Nordwestgrat
  4. Vorgeschlagen 6A Kat. sl.
  5. Höhendifferenz: 2663 m; Länge: 7950 m.

Mittlere Steilheit: Hauptteil der Route (oberhalb des Bergschrunds) — 27°, gesamte Route — 20°

6. Eingeschlagene Haken:FelsPlatzierungenEisSchnee
15203012
00000
  1. Gehzeit der Mannschaft: 206 Std. und 27 Tage.
  2. Übernachtungen: 5800 m — Moräne des Gletschers

Schneeplattformen: 6600 m, 7400 m, 7800 m.

  1. Expeditionsleiter: Savkov Vladimir Vladimirovič, 1. Sports разряд, Novokuzneck, ul. 1-ja Маja, d. 2 "A", кв. 68

Cheftrainer: Baškirоv Vladimir Leonidovič, МСМК; Trainer: Zuev Sergej Vasil'evič, KMS.

Teilnehmer:

  1. Foig_t Aleksandr Vadimovič, МС — Gruppenleiter, Novokuzneck, ul. 25 let Oktjabrja, d. 2, кв. 23

  2. Stаlkovskij Vladimir Viktorovič, МС, Kemerovo, pr. Kuzneckij, d. 96, кв. 35

  3. Wegner Aleksandr Rudol'fovič, KMS, Novokuzneck, ul. Grdiny, d. 16 "A", кв. 39

  4. Baškirоv Vladimir Leonidovič, МСМК, Koroljow, ul. Kosmonavtov, d. 45, кв. 76

  5. Utešev Jurij Vladimirovič, KMS, Mezhdurečensk, ul. Lazo, d. 35, кв. 45

  6. Bogomolov Sergej Georgievič, ЗМС, Saratov, ul. Barnaul'skaja, d. 20, кв. 73

  7. Koroteev Vladimir Konstantinovič, ЗМС, 19. Mai 1996, Moskau, ul. V. Syromjatničeskaja

  8. Sokolov Gleb Anatol'evič, МС, Novosibirsk, ul. Kropotkina, d. 130/1, кв. 8

  9. Aufbruch zur Route: 17. April 1996.

Gipfel: 23. Mai 1996.

Rückkehr ins Basislager: 25. Mai 1996.

  1. Name der Organisation: Sportklub "Gran'", Novokuzneck, ul. Mičurina, d. 5

Taktische Maßnahmen der Mannschaft

Bei der Begehung der Route auf Makalu über den Nordwestgrat wurde die Himalaja-Taktik für den Aufstieg verwendet. Die erste Akklimatisierungsphase fand innerhalb von 12 Tagen während des Fußmarsches vom Ort Hili (Höhe etwa 1000 m) bis zum Basislager (4700 m) statt, das am 15. April 1988 errichtet wurde. Die gesamte Expedition wurde in drei Gruppen aufgeteilt. Die Hauptarbeit bei der Begehung der Route leistete die erste, stärkste und erfahrenste Gruppe, deren Aufstiegsgraphik in diesem Bericht dargestellt ist. Das erste Lager (5800 m) wurde am 18. April 1953 auf guten und gemütlichen Plattformen errichtet, die vor Wind geschützt waren. Der Weg dorthin vom Basislager aus dauert 7–9 Stunden bei guter Akklimatisierung und führt entlang der westlichen Hänge von Makalu, die durch Steinschlag gefährdet sind.

Der Weg vom Lager 5800 m bis zur Höhe 6600 m (Abschnitt R0–R1) stellt technisch keine Schwierigkeit dar, ist aber im ersten Teil beim Begehen des Gletscherbruchs wegen möglicher Lawinenabgänge gefährlich. Im zweiten Teil — eine Schneehochebene mit verdeckten Spalten, die bei schlechter Sicht mit Markierungen versehen wurde. Auf der oberen Stufe der Eisbrüche wurde an einem geeigneten und sicheren Ort das Lager 6600 m errichtet.

Der schwierigste Abschnitt R1–R2–R3 wurde vollständig mit Seilen gesichert. Während der Bearbeitung dieses Abschnitts:

  • Wurde ein Zwischenlager auf einer Höhe von etwa 7100 m errichtet, das später auf 7500 m verlegt wurde.
  • Bei den Sicherungen wurden Eishaken und Schneehaken verwendet.
  • Auf felsigen Abschnitten — Felsbolzen und Klemmkeile.

Auf dem Sattel zwischen Makalu und Makalu II (7450 m) wurde das Lager 7500 m errichtet. Die Plattformen sind bequem, aber ständig wehen starke Winde. Oberhalb des Lagers 7500 m — Firnhänge mit Eis- und Felsabschnitten. Bis zur Höhe 7800 m ist der Weg nicht steil, aber lang, die Bewegung erfolgt gleichzeitig. Dieser Abschnitt wurde mit Markierungen versehen.

Auf der Höhe 7800 m wurde das Lager im rechten Teil des Gletscherbruchs, der unter dem Gipfel hervorfließt, auf einer kleinen, aber bequemen Schneep lattform errichtet, die vor Wind geschützt war. Der Gletscherbruch wird durch einen schrägen Travers nach links passiert (R4–R5). Es kommen Eishänge von 5–10 m mit einer Steilheit bis zu 70° vor. Auf diesem Abschnitt wurden etwa 350 m Seile angebracht.

Weiter erfolgt die Bewegung gleichzeitig im linken Teil des Gletscherbruchs bis zum Ausstieg in den Kamin, der zum Nordostgrat führt (R5–R6). Der untere Teil des Kamins ist ein Eis-Firn-Hang, weiter bis zum Ausstieg auf den Grat — verschneite Felsen (R6–R7). Auf diesem Abschnitt wurden 250 m Seile angebracht. Die technische Schwierigkeit und die Höhe über 8000 m machen diesen Abschnitt zu einem der schwersten.

Weiter erfolgt die Bewegung auf dem Grat bis zum Gendarmen und dann auf dem scharfen Schneegrat mit Überhängen, wobei man sich rechts hält (R7–R8). Die Bewegung erfolgt abwechselnd, die Sicherung erfolgt mit dem Eispickel.

Bei der Bearbeitung der Route wurde jedes Zwischenlager ausgestattet mit:

  • Höhenzelten,
  • Schlafsachen,
  • Brennstoff- und Nahrungsmittelvorräten,
  • Kochern und Gasbrennern.

Außerdem wurden die Lager 7500 m und 7800 m für den Fall eines Notfalls mit Sauerstoffgeräten ausgestattet.

Die Mannschaft hatte eine stabile Funkverbindung mit dem Basislager und seinen Hilfsgruppen. Da eine zusätzliche Übernachtung auf der Höhe 7800 m keinen Nutzen bringt und eine gute Akklimatisierung vorlag, beschloss die Gruppe, am 23. Mai 1996 um 3:00 Uhr aus dem Lager 7500 m zum Gipfelsturm aufzubrechen. Gegen 13:00 Uhr erreichten alle Teilnehmer den Gipfel und waren gegen 18:00 Uhr wieder im Lager 7500 m. Alle Teilnehmer der Expedition außer Utešev Jurij absolvierten den Aufstieg auf den Gipfel ohne Verwendung von Sauerstoff.

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Abschnitt R0–R1: Vom Lager 5800 m führt der Weg durch den Gletscherbruch (1–1,5 Std.) und ist wegen möglicher Lawinenabgänge und Steinschlag gefährlich. In der Mitte des Abschnitts Ausstieg auf den geschlossenen Gletscher über 150 m Eis, Steilheit bis zu 30°. Weiter führt der Weg über den Gletscher, es kommen Spalten vor.

Abschnitt R1–R2: Zu Beginn des Abschnitts ein Bergschrund (1,5 m). Dann geht der Schneehang in steifen Firn mit Eisabschnitten bis zu 45° Steilheit über.

Abschnitt R2–R3: Firnhänge wechseln sich mit Felsausbrüchen ab. Im oberen Teil — ein Felsgürtel, bis zum Ausstieg auf den Sattel des Nordwestgrats. Die Felsen sind verschneit, teils mit angefrorenem Eis. Die Steilheit erreicht an einzelnen Abschnitten bis zu 60°.

Abschnitt R3–R4: Beginnt vom Lager 7500 m. Firnhänge wechseln sich mit Felsausbrüchen bis zu 30° Steilheit ab. In der Mitte des Abschnitts ein Eis-Hang 150 m 25–30°, der durch einen schrägen Travers nach links passiert wird. Ein Umgehungsweg ist mit einem leichten Abstieg nach unten möglich. Weiter bis zum Lager 7800 m bietet der Weg keine technischen Schwierigkeiten.

Abschnitt R4–R5: Überquerung des Gletscherbruchs durch einen schrägen Travers von links nach rechts. Die Länge des Abschnitts beträgt 400 m bei einer mittleren Steilheit von 50°. Es kommen Eishänge von 5–10 m mit einer Steilheit bis zu 70° vor.

Abschnitt R5–R6: Schneehang 500 m bis zu 20° Steilheit, der keine technischen Schwierigkeiten bietet.

Abschnitt R6–R7: Kamin, der zum Nordostgrat führt. Im unteren Teil — Eis-Firn-Hang, im oberen Teil — verschneite und vereiste Felsen. Die Höhe über 8000 m erschwert das Begehen dieses Abschnitts.

Abschnitt R7–R8: Vorgipfelgrat. Bewegung auf dem Grat bis zum Gendarmen, weiter scharfer Grat mit Überhängen, der zum Gipfel führt. Es ist ratsam, sich rechts zu halten. Schema der Route in Symbolen der UIAA

Aufgrund der großen Länge der Route ist die Karte im Maßstab 1:10 000 erstellt Aufgrund der großen Länge der Route ist die Karte im Maßstab 1:10 000 erstellt

Legende: Legende Symbole der Legende

Makalu. Gesamtansicht aus dem Basislager. Makalu. Gesamtansicht aus dem Basislager

Basislager auf 4800 m. Basislager auf 4800 m

Gezeichnetes Profil der Route (M1:20000) Gezeichnetes Profil der Route (M1:20000) Fragment des gezeichneten Profils der Route

Gletscherbruch (5800–6600 m). Abschnitt R0–R4 Gletscherbruch (5800–6600 m). Abschnitt R0–R4

Zwischenlager auf der Höhe 6600 m. Zwischenlager auf der Höhe 6600 m

Schnee-Eis-Hang (6600–7000 m). Abschnitt R1–R3 Schnee-Eis-Hang (6600–7000 m). Abschnitt R1–R3

Schnee-Eis-Hang (6600–7000 m). Abschnitt R1–R3 Schnee-Eis-Hang (6600–7000 m). Abschnitt R1–R3

Gletscherbruch (7400–7700 m). Abschnitt R4–R5 Gletscherbruch (7400–7700 m). Abschnitt R4–R5

Vorgipfelgrat (8200 m). Abschnitt R2–R2 Vorgipfelgrat (8200 m). Abschnitt R2–R2

Vorgipfel (8420 m). Abschnitt R2–R8 Vorgipfel (8420 m). Abschnitt R2–R8

Gipfel — 8463 m.

Angehängte Dateien

Quellen

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