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Aufstieg

Auf den Gipfel des Einstein über die Nordostwand (ungefähr 3A Kat. sl.)

Durchgeführt von einer Gruppe von Bergsteigern der Expedition der Region Altai-Föderation für Alpinismus.

Zusammensetzung der Gruppe

  1. Bunjaewa W.S. 2. Sp. Kategorie
  2. Tolmatschow W.W. 1. Sp. Kategorie
  3. Kalatschew W.W. KMS
  4. Sannikow A.I. 2. Sp. Kategorie

Leiter der Gruppe: BUNJAEWA W.S.

Beschreibung der Route

Der Einstein-Gipfel befindet sich im südwestlichen Teil des Nord-tschujski-Gebirges. Die Gruppe wählte die Route über die Nordostwand, da dies der nächstgelegene logische Weg zum Gipfel vom linken Schawlinski-Gletscher aus ist.

Am 22. Juli 1977 um 5:00 Uhr morgens begannen sie den Aufstieg. Die Route verlief wie folgt:

  • Vom Biwak am See Sr. Schawla aufwärts entlang des Baches vorbei am Wasserfall.
  • Aufstieg über einen steilen Pfad.
  • Der obere Schawlinski-See wird links umgangen.
  • Weiter auf einem kaum erkennbaren Pfad bis zur Zunge des linken Schawlinski-Gletschers.
  • Wir überqueren den Gletscher entlang der Seitenmoräne und bewegen uns in Richtung des Einstein-Gipfels (höchster Punkt im hinteren Teil des Schawlinski-Zirkus).

Vom Gletscher aus ist der Schutt-Kouloir mit drei übereinander liegenden Schneeflecken gut sichtbar. Dieser Kouloir führt direkt vom Gipfel herab.

Vom Gletscher aus gehen wir über zwei Moränenwälle aufwärts auf der rechten Seite des steilen Schutts und bewegen uns in Richtung des Kouloirs.

Vom Basislager bis zum Kouloir sind es 3-4 Stunden zu Fuß. Der Beginn der Route liegt oberhalb des Wasserfalls über dem Schutt-Kouloir.

  • Links vom Wasserfall aufwärts über die Wand (ca. 7 m), Hakenversicherung, Steilheit 70-80°.
  • Weiter über glatte Felsen mittlerer Schwierigkeit (Versicherung über Vorsprünge) auf der linken Seite des Kouloirs.

Die erste Schneezunge wird links über Felsen passiert. Weiter:

  • über stark verwitterte, verschneite Felsen aufwärts
  • Versicherung über Vorsprünge
  • steinschlaggefährdeter Abschnitt!

Oberhalb des oberen Teils der zweiten Schneezunge befindet sich ein Felsbastion. Die Felsen sind leuchtend rot. Auf einem Felsvorsprung errichteten wir einen Zwischenkontroll-Turm. Das Bastion wird rechts umgangen. Klettern ist anspruchsvoll, Hakenversicherung. Länge - 2 Seile. Weiter:

  • verschneite, verwitterte Felsen mittlerer Schwierigkeit - nach rechts entlang des Baches
  • gleichzeitige Versicherung

Der Schlüsselabschnitt der Route ist ein Kamin von ca. 10 m Länge, Steilheit ca. 90°. Wird mit Hakenversicherung passiert. Klettern ist anspruchsvoll, Abschnitt ist steinschlaggefährdet!

Die Zeit für die Bewältigung dieses Abschnitts beträgt 1-1,5 Stunden. Nach dem Passieren des Kamins, den dritten Schneefleck links umgehend, aufwärts über verwitterte Felsen bis zum Erreichen des Grates des Gipfels.

Auf dem Grat führt der Weg zum Gipfel über vier Eis-Schnee-Aufschwünge. Die Teilnehmer müssen Steigeisen anziehen. Der dritte Aufschwung ist besonders steil (ca. 60°), unter einer 5 cm dicken Schneeschicht - Eis. Die Länge dieses Aufschwungs beträgt 45 m. Versicherung - Haken.

Nach dem Überwinden des vierten Eis-Schnee-Aufschwungs erreichen wir den Gipfel. Der Turm befindet sich etwas unterhalb des Gipfels in Felsausläufern.

Die Zeit vom Beginn der Route bis zum Gipfel beträgt 8 Stunden. Abstieg vom Gipfel auf dem gleichen Weg wie beim Aufstieg.

Die Route wird in 15-17 Stunden zurückgelegt.

Abschlussbericht über die Schwierigkeit der Route

Die Route wurde in 16 Stunden zurückgelegt: 11 Stunden für den Aufstieg und 5 Stunden für den Abstieg.

7 Fels- und 3 Eishaken wurden eingeschlagen. Die Route ist kombiniert, lang und ziemlich schwierig.

Die Gruppe bewertet die Route als 3A Kat. sl.

Ausstattung der Mannschaft

  1. Hauptseil 40 m - 2 Stück
  2. Felshaken - 10 Stück
  3. Eishaken - 5 Stück
  4. Felsenhämmer - 2 Stück
  5. Karabiner - 10 Stück
  6. Zelt "Pamirk" - 1 Stück
  7. Kocher "Schmel" - 1 Stück
  8. Apotheke - 1 Komplett
  9. Persönliche Ausrüstung der Teilnehmer - 4 Komplett

Tabelle

TABELLE der wichtigsten Merkmale der Aufstiegsroute

DatumBezeichnungDurchschnittliche Steilheit, °Länge, mCharakter des ReliefsSchwierigkeitZustandWetterbedingungenVersicherung: FelsVersicherung: EisVersicherung: SchlammburgenBegehen: FelsBegehen: EisBegehen: SchlammburgenZeit, Halte, Biwak, Gehstunden, Übernachtungsbedingungen
22.07.77R070–807Felsen4 monolithischnormal26:30
R1–R250–60200Felsen3 steinschlaggefährdetnormalabwechselnd über Vorsprünge8:30
R2–R380–9010Kamin4 monolithischnormal510:00
R3–R460–70400Felsen2 verwittertnormalgleichzeitig über Vorsprünge13:00
R4–R550–60160Eis3 Schneenormal315:00
R5–R620–25500Schnee2 SchneeSchneegleichzeitig17:00

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Quellen

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