Pass des Aufstiegs
I. Klasse des Aufstiegs — Fels. II. Gebiet des Aufstiegs — Pamir-Alai, Hissar-Gebirgskette. III. W. Samin-Karor S.W. (3009 m), auf dem rechten Teil der 3. Wand. IV. Vorgesehene Komplexitätskategorie 5A, Erstbegehung.
V. Höhenunterschied — 760 m.
Davon: Wand — 550 m. Länge — 1140 m, davon: Wand — 640 m. Durchschnittliche Steilheit des Wandteils — 67°. VI. Eingeschlagene Haken:
- Fels — 30,
- Sicherungen — 50 (3). VII. Gehstunden der Mannschaft — 10, Tage — 2. VIII. Übernachtungen:
- I — getrennt liegend auf einem Sims.
IX. Mannschaft PNAK "Gornyak" Stadt Leningrad. X. Leiter — Kirgirin Waleri Anatoljewitsch — 1. Sportkategorie.
Teilnehmer:
- Wassilkow Juri Wiktorowitsch — KMS
- Martynowa Natalja Walerjewna — 2. Sportkategorie
- Fedorkow Juri Wladimirowitsch — KMS
XI. Trainer der Mannschaft — Meister des Sports der UdSSR Gluschko Wjatscheslaw Iwanowitsch. XII. Aufbruch zum Weg — 11. Juli 1990. Aufbruch zum Gipfel — 12. Juli 1990. Rückkehr — 12. Juli 1990.

Foto-1. Aufnahmedatum — 5. Juli 1990. Entfernung — 6 km. Objektiv — Industar-50. Routen auf den Gipfel Samin-Karor S.W.:
- Auf dem linken Teil der 3. Wand 5B Kat. sl. (Popow 1978)
- Route, die von der Mannschaft auf dem rechten Teil der 3. Wand 5A Kat. sl. begangen wurde (Kirgirin 1990)
- Auf dem S.W.-Grat 4A Kat. sl. (Golitsyna 1973)
Route auf den Gipfel Samin-Karor S.W. auf dem rechten Teil der 3. Wand 5A Kat. sl.

Foto-2. Aufnahmedatum — 5. Juli 1990. Entfernung — 1 km. Objektiv — Industar-50. Aufnahmhöhe — 3 km.
- 3 — W. Samin-Karor S.W. (3709/3550)

Karte-Schema des Aufstiegsgebiets Massiv Samin-Karor

Profil der Route auf den Gipfel Samin-Karor S.W. auf dem rechten Teil der 3. Wand

Beschreibung der Route nach Abschnitten
Abschnitt R0–R1. Schutthang wird ohne Verbindung passiert. Abschnitt R1–R2. Vom Zentrum des Kars. Felsen sind stark verwittert, viele Griffe. Viele Stellen für Sicherung. 40 m, 60°, 4 Kat. sl. Abschnitt R2–R3. Steilheit nimmt zu. Verwitterte Wand mit vielen Griffen. Wird durch Klettern passiert. 40 m, 65°, 4 Kat. sl. Abschnitt R3–R4. Kurzes Traversieren nach rechts. Weiter nach oben durch die Wand. Schwieriges Klettern. 20 m, 60°, 4 Kat. sl. Abschnitt R4–R5. Große grüne Simse. Von ihrem linken Teil vertikal nach oben durch die verwitterte Wand. Kleine Stopper und Exzentriker. Erster Kontrollturm. 20 m, 90°, 5 Kat. sl. Abschnitt R5–R6. Weiter nach links, in Richtung des charakteristischen rötlichen Ausbruchs "Finger", zunächst durch eine Spalte, dann durch einen inneren Winkel. Große Hexen und Exzentriker werden benutzt. 40 m, 50°, 4 Kat. sl. Abschnitt R6–R7. Links der Simse — Wand mit Spalte. Ränder der Spalte sind geglättet. Klettern ist schwierig. 60 m, 70°, 5 Kat. sl. Abschnitt R7–R8. Route geht nach links durch eine schwierige Wand mit Spalte. Nach oben ist die Wand glatt mit wenigen Griffen. Klettern ist anstrengend. ITO. 40 m, 85°, 6 Kat. sl. Abschnitt R8–R9. Simse, darauf Kontrollturm. Weiter durch verwitterte Felsen. Schwieriges Klettern, viele Griffe. 60 m, 70°, 5 Kat. sl. Abschnitt R9–R10. Gesims, das rechts durch einen schwierigen inneren Winkel mit Spalte umgangen wird. ITO. 20 m, 90°, 6 Kat. sl. Abschnitt R10–R11. Wechsel von Wänden und Simsen. Felsen sind stärker verwittert. Allgemeine Richtung — links nach oben. 40 m, 50°, 6 Kat. sl. Abschnitt R11–R12. Steilheit nimmt zu. Simse wechseln sich mit Wänden ab. Griffe sind unzuverlässig. Übernachtung. 40 m, 70°, 5 Kat. sl. Abschnitt R12–R13. Auf der Simse 40 m nach rechts. Weiter nach oben durch stark verwitterte Felsen. 80 m, 60°, 4 Kat. sl. Abschnitt R13–R14. Auf der geneigten Schuttsimse nach rechts, Traversieren um die Wand herum. Weiter nach rechts oben durch einen stark verwitterten inneren Winkel mit vielen Griffen. 40 m, 60°, 4 Kat. sl. Abschnitt R14–R15. Steilheit nimmt zu. Wand mit verwitterten Felsen. Klettern mittlerer Schwierigkeit. 40 m, 60°, 5 Kat. sl. Abschnitt R15–R16. Steile Wand. Klettern ist schwierig. Aufstieg auf den Grat. 20 m, 70°, 5 Kat. sl. Abschnitt R16–R17. Durch Felsen 2 Kat. sl. bis zum Gipfel. 500 m, 30°, 2 Kat. sl.
Protokoll
der Besprechung der Erstbegehung auf den Gipfel Samin-Karor S.W. auf dem rechten Teil der 3. Wand der 5A-Kategorie vom 11. bis 12. Juli 1990.
Die Besprechung leitet der ältere Trainer, Meister des Sports der UdSSR Gluschko Wjatscheslaw Iwanowitsch, anwesend sind die Teilnehmer des Aufstiegs und UTS "Gornyak". Zusammensetzung der Gruppe:
- Kirgirin W.A. — 1. Sportkategorie (Leiter)
- Wassilkow J.W. — KMS
- Martynowa N.W. — 2. Sportkategorie
- Fedorkow J.W. — KMS
Reden:
Kirgirin W.A. "Das Objekt wurde aufgrund der geringen Anzahl an 5A-Routen im Gebiet von Yaghnob und der Notwendigkeit, deren Anzahl zu erhöhen, ausgewählt. Diese Route hat uns schon länger angezogen. Die Route beginnt in 'Birkenhain' im rechten Teil der Yaghnob-Wand, aus dem Zentrum des sogenannten Kars. Wir verließen das Lager auf der 'Hubschrauber-Plattform' um 14:00 Uhr und waren um 16:00 Uhr unter der Route. Von unten ist die Route einsehbar, und wir konnten die wichtigsten Orientierungspunkte auf dem Weg zum Aufstieg festlegen.
Der untere Teil führt durch verwitterte Felsen vom Zentrum des Kars zum linken Teil der gut sichtbaren grünen Simse. Dort wurde der 1. Kontrollturm errichtet. Von ihm geht die Route nach links durch einen inneren Winkel zum 'Finger', der von unten gut sichtbar ist. Vom Beginn der Route bis zum oberen Ende des 'Fingers' — 4 Seile, Klettern mittlerer Schwierigkeit. Vom Beginn der Simse am 'Finger' gingen wir durch die Wand, in deren oberem Teil sich eine Spalte befindet, Klettern ist sehr schwierig, die Spalte wird auf ITO passiert. An dieser Stelle sind die Felsen monolithisch. 2 Seile wurden passiert. An dieser Stelle wurde der 2. Kontrollturm errichtet. Weiter führt der Weg durch verwitterte Felsen, Aufstieg unter einem Gesims, das rechts durch einen inneren Winkel überwunden wird. Klettern ist schwierig, ITO wird benutzt. Nach dem Gesims ist das Klettern von mittlerer Schwierigkeit, Wechsel von Wänden und breiten Simsen. Auf einer der Simse überraschte uns die Nacht. Die Simse war breit und bequem. Um 21:00 Uhr richteten wir die Übernachtung ein, indem wir 1 Seil nach oben hängten. Am Morgen begannen wir die Bewegung um 6:00 Uhr. Nach 1,5 Seilen erreichten wir eine Simse. Auf ihr gingen wir 40 m nach links ohne Höhengewinn. Weiter durch Felsen mittlerer Schwierigkeit passierten wir 2 Seile. Wir gelangten auf eine große geneigte Schuttsimse, auf der wir 1 Seil nach rechts gingen. Weiter durch verwitterte Felsen mittlerer Schwierigkeit, nach 2,5 Seilen erreichten wir den Grat. Von diesem Punkt aus erreichten wir in 500 m die S.W.-Spitze. Auf dem Gipfel waren wir um 11:00 Uhr. Der Abstieg war klassisch.
Die begangene Route umfasste 16 Seile Wandteil, davon: 60 m — 6 Kat. sl., 340 m — 5 Kat. sl., 200 m — 4 Kat. sl., 500 m auf dem Grat zum Gipfel. Davon wurden 60 m auf ITO passiert. Der Rest wurde durch freies Klettern passiert. Es wurden 30 Haken und 50 Sicherungen eingeschlagen. Die Route dauerte 10 Stunden: 6 Stunden am ersten Tag und 4 Stunden am zweiten Tag. Als Erster arbeitete Kirgirin W.A. in Seilschaft mit Fedorkow J.W. den gesamten Weg. Den Abschluss bildete Wassilkow J.W.
Während des Aufstiegs zeigten alle Teilnehmer eine ausgezeichnete körperliche, technische und psychologische Vorbereitung. Nach den Ergebnissen des Aufstiegs entspricht die Route der 5A-Kat. sl." Fedorkow J.W. "Die Erstbegehung verlief in schnellem Tempo bei ausreichender Schwierigkeit der Route. Ihrer Schwierigkeit nach steht sie der 5A auf den Gipfel Arg nicht nach. Die Route ist logisch. Ich möchte die sichere Arbeit des Ersten hervorheben. Die Führung erfolgte kompetent und unaufdringlich." Martynowa N.W. "Dies ist meine zweite 5A und meine erste Erstbegehung. Die Route ist ziemlich schwierig. Mir gefiel die moralische Einstellung in der Gruppe. Man spürte die gute Vorbereitung der Teilnehmer. Die 5A auf den Gipfel Wladiwostok ist meiner Meinung nach schwächer als diese Route." Gluschko W.I., älterer Trainer. "Ich halte die begangene Route für eine Erstbegehung. Sie wurde gemäß den Regeln für Bergbesteigungen durchgeführt, ohne Verstöße. Die Teilnahme und Führung sollten anerkannt werden. Es wird empfohlen, einen Bericht über den Aufstieg zur Klassifizierung einzureichen."
Älterer Trainer (W.I. Gluschko) Sekretär (N.W. Martynowa)
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