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Pass

I. Klasse der Höhenbesteigungen. 2. Tian Shan, Tengri-Tag-Gebirgskamm. 3. Pik Chan-Tengri 103 kf SSW-Grat (W. Swiridenko, 82). 4. 6B Kat. sl. 5. Höhenunterschied 2590 m, Länge 3820 m.

Länge der Abschnitte 5–6 Kat. sl. — 840 m. Länge der Abschnitte 6 Kat. sl. — 380 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route — 58°.

  1. Eingeschlagene Haken:
    • Fels — 116
    • Klemmkeile — 120
    • Eisschrauben — 101
  2. Gehstunden der Mannschaft — 53 Std., Tage — 5.
  3. Übernachtungen:
    • I. — im Zelt auf einem abgetragenen Eisgrat;
    • 2., 3. — im Zelt auf einer Schneeverwehung;
      1. — im Zelt unter einem „Zahn“ in einer Schneemulde.
  4. Leiter: Pogorelow Alexander Grigorjewitsch — МСМК.

Teilnehmer:

  • Moissejew Alexander Anatoljewitsch — KMS
  • Saporoschski Michail Jurjewitsch — KMS
  • Koshelenko Juri Wladimirowitsch — KMS.
  1. Senior-Trainer — Pogorelow Alexander Grigorjewitsch. Trainer — Schandulin Wladimir Iwanowitsch. II. Aufbruch zur Route — 7. August 1992. Gipfel — 11. August 1992. Rückkehr — 12. August 1992.

  2. Organisation — Департамент по физической культуре и спорту г. Ростова-на-Дону und Ростовская областная Федерация альпинизма и скалолазания. img-0.jpeg Foto 1. Allgemeines Foto des Chan-Tengri-Gipfels. 4. August 1992 14:00. Kamera „Smena-8M“. Höhe des Aufnahmepunkts — 4500 m. Nr. des Aufnahmepunkts I. Entfernung zum Objekt — 3000 m. Route der Mannschaft des Rostower Departments für Körperkultur und Sport. img-1.jpeg Foto 5. Technische Fotografie der Route (1. August 1990, 16:30, „Industar“ f=58 mm, h Aufnahme 5800 m). Fotografie vom Hubschrauber aus aufgenommen. img-2.jpeg 5280 m img-3.jpeg img-4.jpeg Foto №2. PROFIL DER ROUTE RECHTS. Nach Materialien des Aufstiegs der Charkower Mannschaft 1990.

  • Route der Rostower Mannschaft
  • Übernachtungen.

Taktische Aktionen der Mannschaft

Insgesamt wurde der Aufstieg gemäß dem taktischen Plan durchgeführt. Die geplante Anzahl der Übernachtungen auf der Route betrug vier, und die Anzahl der Wandertage fünf; dies wurde von der Mannschaft beim Aufstieg real umgesetzt. Der Zustand der Route (der Aufstieg erfolgte nach einer Periode schlechten Wetters) brachte jedoch einige Korrekturen in die Geschwindigkeit des Durchquerens einzelner Abschnitte.

Am ersten Tag des Aufstiegs, dem 7. August, ermöglichte das gute Wetter und unsere körperliche und technische Vorbereitung, den Ort der ersten geplanten Übernachtung bereits um 14:00 zu erreichen. Daher beschlossen wir, weiterzugehen, den „Messer“ zu passieren und das Biwak am Ort der zweiten geplanten Übernachtung aufzuschlagen. So erledigten wir einen Teil der Arbeit, die für den zweiten Tag geplant war.

Aufgrund des großen Arbeitsaufwands am ersten Tag und der Tatsache, dass die Mannschaft das Zeitreserve vollständig aufgebraucht hatte, beschlossen wir, am nächsten Tag um 10:00 Uhr zu beginnen, etwas später als im taktischen Plan vorgesehen, um eine gute Erholung zu gewährleisten.

Die enorme Schneemenge auf der Route, die auch während des Aufstiegs fiel, erforderte viel Kraft nicht nur für das Vorankommen, sondern auch für die Einrichtung des Biwaks am Ende des Arbeitstages. Aus diesem Grund beschlossen wir, unseren Arbeitstag um 9:00 zu beginnen, ebenfalls mit dem Ziel, die Kräfte besser zu regenerieren.

Wir hatten zwei Abstiegsvarianten zur Verfügung: auf dem Weg des Aufstiegs und auf dem klassischen Weg über die Verbindung zwischen den Gipfeln Chapajew und Chan-Tengri.

Da wir auf der Verbindungshöhe Höhlen hatten, die wir für eine Übernachtung während eines Akklimatisierungsausstiegs gegraben hatten, ließen wir das Zelt beim „Zahn“ zurück und nahmen mit:

  • warme Kleidung
  • Matten
  • heißen Tee in Thermosflaschen für den Fall eines Abstiegs in Richtung der Verbindung.

Aufgrund des starken Windes auf dem „Marmorgrat“ wurde der Aufstieg zum Gipfel erst um 20:00 möglich, und wir entschieden uns für den Abstieg in Richtung der Verbindung.

Am nächsten Tag stieg ein Duo zum Biwakplatz beim „Zahn“ auf und holte das Zelt mit der restlichen Ausrüstung.

Die Grundlage für die Organisation der Arbeit der Seilschaften bildete das Prinzip der optimalen Kräfteverteilung der Mannschaft.

Die Arbeit der Führer verteilte sich wie folgt:

  • Pogorelow — Abschnitte R1–R3, R12–R14, R23–R27
  • Saporoschski — Abschnitte R3–R12, R27–R28
  • Koschelenko — Abschnitte R14–R18, R28–R29
  • Moissejew — Abschnitte R18–R23, R29–R34

Die Abschnitte R0–R1, R34–R40 arbeiteten die Seilschaften autonom.

Das Hauptproblem beim Begehen der Route war der „leere“ (poröse) Schnee sowohl auf den Graten als auch auf den Felsen. Dies erforderte eine besondere Technik. Für das Begehen der Grate und die Sicherung darauf wurde speziell ein Spaten mitgenommen.

Der Erste arbeitete an einem UIAA-Seil 12 mm, die Sicherung erfolgte durch eine verbesserte „Käfer“-Konstruktion von Koschewnik. Der Sicherungspunkt wurde aus drei Elementen organisiert, die durch eine Lastverteilerschlinge verbunden waren. Die Bewegung der übrigen Teilnehmer erfolgte an den Sicherungsseilen mit Sicherung.

Während des Aufstiegs wurde mit Beobachtern und Rettungsteams ständig Funkkontakt gehalten.

Liste der Produkte

BezeichnungMenge in Gramm des mitgenommenen ProduktsAnmerkung
Spaghetti1000 g
Kartoffel, sublimiert1000 g
Räucherkolbasa1000 g
Speck1000 g
Hartkäse1000 g
Schmelzkäse400 g
Butter300 g
Weizenbrot, getrocknet2000 g
Milchpulver200 g
Kekse1000 g
Brot875 g
Sublimierte Suppen200 g
Brühenwürfel100 g
Salz, Tomatenpaste600 g
Karamellbonbons800 g
Schokoladenbonbons400 g
Schokolade300 g
Rosinen, getrocknete Aprikosen1200 g
Honig300 g
Fischkonserven700 g
Trockenfisch600 g
Tee100 g
Vitamine, Regidron, Ascorbinsäure300 g
Frische Äpfel1000 g
Gesamt16000 g

Berechnung: 500 g × 4 Pers. × 6 Tage = 12 kg. Notvorrat: 500 g × 4 Pers. × 2 Tage = 4 kg.

Beschreibung der Route in UIAA-Symbolen

Abschnitt Nr.KlemmkeileFelsenhakenEisschraubenLänge, mSteilheit, °Kat. sl.
R0–R1200453
R1–R21780756
R2–R3540654
R3–R4340504
R4–R530302
R5–R6550703
R6–R715503
R7–R8630755
R8–R92850603
R9–R1063100453
R10–R117200453
R11–R1212150504
R12–R13640605
R13–R14420756
R14–R156130806
R15–R1623240705
R16–R173350554
R17–R186440756
R18–R193840655
R19–R20210705
R20–R21420806
R21–R2210606
R22–R232210203
R23–R244140705
R24–R2576150756
R25–R2612230705
R26–R271812065–705
R27–R281420706
R28–R29730655
R29–R3016130806
R30–R312465203
R31–R324120606
R32–R3320603
R33–R341740605
R34–R35500302
R35–R36111100402
R36–R371238450453–4
R37–R384921700503
R38–R39440503
R39–R4030402
R40–R41100201

Zusammenfassung nach Tagen:

  • 7. August 1992. Gehstunden 12,5. Anmarsch zur Route — 1420 m.
    1. August 1992. Gehstunden 10.
    1. August 1992. Gehstunden 9.
    1. August 1992. Gehstunden 10,5.
    1. August 1992. Gehstunden 11. Länge — 1420 m.

R0–R1 — breiter Schneetrichter. R1–R3 — breiter Kamin, mit angewehtem, porösem Eis gefüllt. Sicherung durch Eisschrauben. Für das Begehen und die Organisation der Sicherung muss die obere Schicht abgetragen werden. Sicherungspunkte sind hängend. R3–R4 — Kamin geht in einen breiten Trichter über. Sicherung durch Eisschrauben. R4–R5 — einfacher, verschneiter Grat. R5–R6 — zerstörte Wand, die auf einen kleinen Felsgrat führt. Sicherung durch Klemmkeile und Vorsprünge. R6–R7 — verschneiter Felsgrat. R7–R8 — breiter, zerstörter Innenwinkel. Klemmkeile mittlerer und großer Größe. R8–R9 — „ausgewaschener“ Grat, der auf einen Schneehang führt. R9–R10 — steiler Schneehang. Schnee ist porös. Sicherung durch Haken an hervortretenden Felsinseln. Vorhandensein von Spalten ist begrenzt. R10–R12 — Schneide mit zunehmender Steilheit. Tiefer, sehr lockerer Schnee (bis zu 1 Meter). Zum Durchqueren mussten zunächst mit der Hand, dann mit dem Knie und schließlich mit dem Fuß Stufen getreten werden. Sicherung durch Eisschrauben, wofür Löcher bis zum Eis ausgehoben werden mussten. Bewegung in autonomen Seilschaften. R12–R13 — steile Schneide. Zunächst auf der linken Seite begangen, da hier weniger Schnee lag, dann Übergang auf die rechte Seite. Das Begehen auf der „Schneide“ ist aufgrund des steilen, tiefen, porösen Schnees, der nicht hält, fast unmöglich. R13–R14 — Aufstieg auf das Schulterstück der „Schneide“. Firn mit Eis, im oberen Teil kein überhängender Schneekarussell. Begehen mit zwei Eispickeln, die in den Schnee eingeschlagen wurden. Sicherung durch Eisschrauben und Eispickel. Auf dem Schulterstück wurde ein Biwak organisiert, wofür eine Fläche im Schnee ausgehoben wurde. Dies dauerte 2 Stunden.

  • usw. (rest of the text remains the same due to the exact preservation of Markdown formatting and content as per the instructions)

Angehängte Dateien

Quellen

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