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Ohne Titel

  1. Traversieren des Kosh­tan-krest-Grats vom Pik Mi­ra bis zum Tjutjun­baschi mit Aufstieg auf den Pik Mi­ra über den Nordkont­for­s — 4B Kat. sl. (A. Na­umov, E. Var­folome­ev, I. Ku­dinov, E. So­kolovs­kij, V. Shu­tin und V. Shu­tov — 22.–24. Juli 1961; Abb. 36).

Der Weg vom Alplager „Be­zen­gi“ bis zum Pik Mira siehe in der Beschreibung 106. Vom Pik Mira abwärts nach Westen über einen 150–180 m langen scharfen Schneegrat (Überhänge!) und 80 m steile Felsen (sportlicher Abstieg) zur Einsattelung zwischen den Piken Mira und Truda. Von der Einsattelung 200–250 m über einen stark zergliederten Fels-Schnee-Grat (Überhänge!) mit 3–5 m hohen Fels- und kleinen Schnee-Jandarma, die über den Grat überwunden werden. Hinter einer 7–10 m tiefen Einsattelung aufwärts über einen scharfen Schneegrat, dann über einen Hang, der nach 150–200 m in einen scharfen 60–80 m hohen Schnee­grat mit kleinen Felsinseln übergeht. Weiter über Felsen mittlerer Schwierigkeit und einen Schnee­grat Aufstieg auf den Pik Truda.

Vom Pik Truda:

  • abwärts über 25–30 m hohe Felsen mittlerer Schwierigkeit,
  • dann Aufstieg auf einen kleinen Jandarma,
  • von ihm 40 m sportlicher Abstieg zur Einsattelung.

Weiter:

  • über Felsen mittlerer Schwierigkeit mit vielen kleinen Jandarma, die über Bänder umgangen oder frontal über 2–5 m hohe Wände und 35 m hohe Platten (Haken!) überwunden werden — Abstieg in eine Einsattelung.

In der Einsattelung — Biwak. Vom Passe Truda — 10–12 Std.

Aus der Einsattelung:

  • über einen steilen Schnee­grat, abwechselnd mit Felsen mittlerer Schwierigkeit, Aufstieg auf ein Band unter der Wand einer Fels­turm,
  • vom Band 55–60 m Traversieren über die Platten der linken Seite der Turm (Haken!),
  • dann aufwärts zu einer schmalen Einsattelung (Hakensicherung!), ohne auf die Einsattelung zu treten, unter der Wand nach links bis zu einem vertikalen 7 m hohen Kamin, der mit Eis gefüllt ist (Haken!),
  • durch den Kamin (ohne Rucksack!) Aufstieg auf eine Platte (Haken!) und über sie 15–20 m aufwärts auf ein Band,
  • weiter über einfache und mittlere Felsen 70 m aufwärts auf den Gipfel der Turm.

Von der Turm:

  • abwärts über den Grat, zwei kleine Jandarma werden rechts über steile Schnee­hänge umgangen,
  • über einen scharfen Schnee­grat (Überhänge!) Abstieg zur Einsattelung unter dem Gipfel Vostotschnaja Tjutjun­baschi.

Von der Einsattelung:

  • Aufstieg über einen Schnee­grat, dann einen einfachen Fels­grat,
  • der erste Jandarma wird über ein Schnee­band rechts umgangen,
  • der zweite — zunächst 15–20 m Traversieren über einen steilen Schnee­hang links (Hakensicherung!), dann 20–25 m aufwärts über schwierige Felsen des Süd­kont­for­s (Haken!) — Aufstieg auf den Gipfel des Jandarma,
  • von ihm 10–12 m sportlicher Abstieg in eine Einsattelung,
  • Umgehung des nächsten Jandarma über einen Schnee­hang und Platten rechts (Hakensicherung!),
  • weiter über einen einfachen Fels-Schnee-Grat — Aufstieg auf den Gipfel Vostotschnaja Tjutjun­baschi.

Vom Biwak — 7–8 Std.

Vom Gipfel:

  • über einen horizontalen einfachen Fels-Schnee-Grat,
  • der erste Jandarma wird frontal über 5–6 m hohe Platten der linken Seite überwunden (Hakensicherung!),
  • vom Jandarma 6 m sportlicher Abstieg,
  • der Jandarma „Baschnja“ wird frontal über eine 7–8 m hohe Wand überwunden,
  • Abstieg von ihm mit 10 m Dülfer,
  • weiter über einen einfachen Fels-Schnee-Grat, dessen kleine Wände frontal überwunden oder über Bänder links oder Schnee­hänge rechts umgangen werden — Ausstieg auf den Gipfel Sapadnaja Tjutjun­baschi.

Vom Biwak am Grat — 9–10 Std. Abstieg über den West­grat siehe in der Beschreibung 108.

Empfehlungen für die Bergsteiger

  1. Teilnehmerzahl — 4–8 Personen.
  2. Ausgangsbiwak — Passe Truda.
  3. Aufbruchzeit — 4–5 Uhr morgens.
  4. Ausrüstung: Haupttau — 2×40 m; Reepschnur — 5 m; Fels­haken — 8–10; Eis­haken — 3–4; Fels­hammer — 2; Karabiner — 8–10; Steigeisen — 4 Paar; Zelt — 1.
  5. Biwakplätze — auf allen Gipfeln, in Einsattelungen, auf Schnee­graten und vor dem Gipfel Sapadnaja Tjutjun­baschi.img-0.jpeg

Quellen

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