Im Herbst 2025 haben sich an der Nordwand des Pik Korona zwei Eisströme gebildet. Den Erstbegehungsweg durch den rechten Eisstrom (eingestuft als 5A in der russischen Klassifikation) bewältigte Anfang 2026 eine Mannschaft unter Alexander Parfjonow. Die Erstbegehung des linken Eisstroms gelang Konstantin Markewitsch im Team mit Alexei Pototzki in der zweiten Märzhälfte 2026. Weiter aus den Worten Alexeis:
Im letzten Jahr war es sehr heiß im Juli. Dadurch haben sich an der Nordwand des Pik Korona zwei neue Routen gebildet. Die Besonderheit dieser Routen besteht darin, dass es in diesem oder im nächsten Jahr möglicherweise nicht wieder solche Bedingungen gibt und diese Routen dann nicht mehr existieren. Aber solange sie noch da sind - muss man sie klettern 😁 Und wir haben sie geklettert. Eine Route haben Parfjonow und sein Partner im Februar begangen, die zweite - wir mit Kostja Markewitsch letzte Woche.
Ehrliche 5B und das ist das steilste Eis im Gebiet. Der Eiszapfen selbst ist 170 m lang, 87 Grad steil und ein filigranes Kaskadeneis. Und davor noch 30 Meter ITO A3. Der untere Teil besteht aus 450 m flachem Eis mit 55-70 Grad Neigung.

Arbeit auf der Route
