BERICHT
Über die Besteigung des Gipfels Amanauz Hauptgipfel über die Ostwand (Dvuzubka, Kontroll- und Anerkennungsroute von Kavunenko, 5B Kat. Schwierigkeit), durchgeführt von den Instruktoren des a/l "Alibek" bestehend aus:
- Kovalevskij V.A.,
- Andrjuščenko A.V.,
- Baštinskij A.I. in der Zeit vom 2. August 1977 bis 4. August 1977.
ERLÄUTERUNGEN ZUR TABELLE
R0–R1: Beginn der Route. 0,5 Seillänge über die glatten, nassen Felsen der schwarzen Platte.
- R1–R2: 1,5 Seillängen Aufstieg auf ein Sims, Traversieren nach links darauf und Ausgang auf einen Abriß.
- R2–R3: 0,5 Seillängen schwieriges Klettern, plattenartige, glatte Felsen, I.T.O., Ausgang in eine Innenkante.
R3–R4: 1,5 Seillängen durch die Innenkante bis zur "Grotte". Felsen vom Typ "Widderstirn". Steinschlaggefahr! R4–R5: 1 Seillänge scharf nach rechts und aufwärts, mehrere Felsrippen kreuzend, Ausgang auf einen Gegenfortsatz. R5–R6: 5 Seillängen am Gegenfortsatz unter die Wand. Einfaches und mittelschwieriges Klettern. Steinschlaggefahr! R6–R7: 1 Seillänge über stufenartige Felsen aufwärts, links der schwarzen, wassergefüllten Felsen, Ausgang unter einen überhängenden "Kamin" mit eingeschlagenem Bohrhaken. R7–R8: 10 m Traversieren nach links und 30 m aufwärts über glatte Felsen in eine unauffällige Innenkante. Schwieriges Klettern. I.T.O. R8–R9: durch die Innenkante, dann durch eine Spalte Ausgang unter einen großen überhängenden Felsen, rechts herum, Ausgang auf den Beginn eines "schrägen" Simses. 1 Seillänge. Schwieriges Klettern. Zwei I.T.O. R9–R10: nach links über das geneigte, schuttbedeckte Sims 2,5 Seillängen bis zu einer 10 Meter hohen Wand. Gleichzeitige Fortbewegung, Sicherung an Vorsprüngen.
- R10–R11: Die 10 Meter hohe Wand und den Pfropfen im Abriß passiert, Ausgang auf eine Plattform unter den Beginn eines "Kamins". Übernachtung. R11–R12: 30 Meter hoher Kamin. Schwieriges Klettern. I.T.O. R12–R13: nach links-unten Abstieg über eine Platte 10 m unter das System der "Felsfedern". R13–R14: 1 Seillänge direkt aufwärts, zuerst "federnde", dann plattenartige Felsen. Schwieriges Klettern. Am Ende der Seillänge Sicherung und Umsteigen in der Schwebe. R14–R15: 5 m nach rechts, dann aufwärts durch eine Spalte unter den Beginn der "roten Felsen". 1 Seillänge. Schwieriges Klettern. R15–R16: 0,5 Seillängen nach rechts-aufwärts, dann 0,5 aufwärts über einen zerstörten Gegenfortsatz auf eine glatte, 50° geneigte Platte unter einer breiten Innenkante. R16–R17: 1 Seillänge aufwärts durch die Innenkante, 15 m Traversieren nach rechts über ein unauffälliges Sims und 20 m über die Wand unter eine zweite, unauffällige Innenkante. Schwieriges Klettern. I.T.O. R17–R18: durch diese 20 m aufwärts, dann nach rechts-aufwärts auf Felsen mit einer Steilheit von 65–70° — das Dach der "Dvuzubka".
Tabelle der Haupteigenschaften der Route auf den Gipfel Amanauz — Dvuzubka über die Ostwand, 5B Kat. Schwierigkeit

R18–R19: 10 m nach rechts, 0,5 Seillängen aufwärts, 0,5 Seillängen Traversieren nach rechts in eine breite Felsrinne. Zerstörte Felsen. Klettern mittlerer Schwierigkeit. Steinschlaggefahr! R19–R20: 2 Seillängen aufwärts durch die Rinne, Ausgang auf den Grat der "Dvuzubka". Einfaches Klettern. Übernachtung. R20–R21: 3,5 Seillängen über die rechte Seite des Grates der "Dvuzubka" bis zum Verbindungsgrat mit dem Gipfel Gl. Amanauz. Mittleres Klettern. R21–R22: Vom Verbindungsgrat 5 Seillängen über den Grat, Ausgang auf den Gipfel Gl. Amanauz. Einfaches Klettern. Abstieg vom Gipfel über den Grat zum Amanauz-Pass 3. Kat. Schwierigkeit.
Vom Biwak auf der letzten "Konusmöräne" brach die Gruppe um 4:00 Uhr auf.
Die Überquerung des Gletschers dauerte 2 Stunden 30 Minuten.
Um 7:00 Uhr begannen sie die Bewegung über die Felsen.
Eine vorherige Bearbeitung fand nicht statt.
Als I.T.O. benutzte die Gruppe mehrere von vorherigen Gruppen eingeschlagene Bohrhaken.
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