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PASPORt DER BERGSTEIGERTOUR

  1. Kategorie der Bergtour — technisch.
  2. Gebiet der Bergtour — Kaukasus, Dombai.
  3. Aufstieg auf den Gipfel Amanauz (Dvuzubka) über die Ostwand 3600 m, 6A Kat. Schwierigkeitsgrad. Route von Kavunenko.
  4. Höhenunterschied des Wandteils der Route 695 m. Gesamtlänge der Route 804 m. Länge der Abschnitte der 6. Kat. Schwierigkeitsgrad 135 m.
  5. Durchschnittliche Steilheit des Wandteils 62°.
  6. Eingeschlagene Haken:
FelsEisBohrhakenKlemmvorrichtungen
21+7025120
202030
  1. Anzahl der Gehstunden – 22, Tage – 2.
  2. Anzahl der Übernachtungen – 1. Bequem, liegend auf einem Sims.
  3. Wasser und Schnee sind im unteren Teil der Wand vorhanden.
  4. Leiter des Teams: Aleksandrov A.A. KMS

Mitglieder des Teams:

  • Rispolozhensky I.Yu. 1. Sportrang
  • Kapustin A.E. 1. Sportrang
  • Kravchenko O.V. KMS
  1. Trainer des Teams: Gorbachevsky Alexander Dmitrievich.
  2. Aufbruch zur Route am 23. Juli 1994.

Erreichen des Gipfels Amanauz (Dvuzubka) am 24. Juli 1994. Rückkehr ins Basislager am 26. Juli 1994.

  1. Der Aufstieg wurde vom Krasnodarer Klub für Alpinisten und Kletterer "Krokus" organisiert. img-0.jpeg

Foto Nr. 2. Technische Fotografie der Route.

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Ein Merkmal dieser Route ist, dass es unmöglich ist, unbeabsichtigt abzukommen, da der Beginn der Route der einzige logische Weg durch die Felsen ist. Links und rechts ist die Wand sehr schwierig und wird von Wasser überspült. Im mittleren Teil ist es ein deutlich ausgeprägter Pfeiler. Über den zweiten Bastion führt die Route durch die einzigen möglichen Abschnitte, die durch Freiklettern passierbar sind. In der Mitte der Wand befinden sich zwei Plattformen, auf denen ein bequemes Biwak organisiert werden kann, was bei der Erstellung des taktischen Plans berücksichtigt wurde. Wasser und Schnee sind nur im unteren Teil der Route vorhanden.

Abschnitt 0–1

  • Vertikaler Kamin mit Ausgang auf einen Sims.

Abschnitt 1–2

  • Vertikale Wand, die in eine Innenecke mit wenigen Griffflächen übergeht.
  • Zwischenabsicherung durch Klemmvorrichtungen in einer vertikalen Ritze.
  • Auf der rechten Seite der Ecke — Ausgang durch ein Gesims, passierbar durch Freiklettern auf steile Felsen wie "Widderstirnen".

Abschnitt 2–3

  • Direkt nach oben durch die "Widderstirnen" einer breiten Rinne.
  • Zwischenabsicherung unmöglich — keine Ritzen für Haken und Klemmvorrichtungen vorhanden.

Abschnitt 3–4

  • Über steile, verwitterte Felsen auf der rechten Seite der Rinne — Ausgang auf den Pfeiler.

Abschnitt 4–9

  • Über Felsen mittlerer Schwierigkeit des Pfeilers — Annäherung an den zweiten Bastion.
  • Abschnitt ist objektiv steinschlaggefährdet.

Abschnitt 9–10

  • Letzter Ort an der Wand, an dem man Wasser holen kann.
  • Über eine 10 Meter hohe steile Innenecke und eine steile Wand — direkt nach oben.

Abschnitt 10–11

  • Über schwierige, vertikale, teils überhängende Felsen — nach oben-links bis zu einem kleinen Gesims.
  • Dann — nach rechts-oben über eine schwierige, vertikale Wand.
  • Schwierigkeiten bei der Organisation einer Zwischenabsicherung — keine Ritzen vorhanden.

Abschnitt 11–12

  • Nach oben-links über eine steile Innenecke.
  • Absicherung mittels Klemmvorrichtungen in vertikalen Ritzen.

Abschnitt 12–13 Nach links-oben über großblockige, mittel schwierige, verwitterte Felsen bis zu einem Sims. Organisation eines bequemen liegenden Biwaks.

Abschnitt 13–14 Nach links-oben über eine geneigte Innenecke mit Ausgang auf einen großen Sims. Traditioneller Übernachtungsplatz. Gegenwärtig ist die Organisation eines bequemen Biwaks unmöglich, da der Sims mit Blöcken übersät ist.

Abschnitt 14–15 Steile Innenecke mit glatten Wänden. Wird durch Freiklettern passiert. Ausgang auf eine Wand mit vielen Griffflächen.

Abschnitt 15–16 Abstieg nach links-unten unter die Basis einer vertikalen Innenecke. Über die Ecke nach oben durch ein Gesims auf eine vertikale, verwitterte Wand. Absicherung durch Bohrhaken.

Abschnitt 16–17 Steile, verwitterte Wand, endet auf einem schmalen Sims.

Abschnitt 17–18 Nach rechts-oben über steile, verwitterte, großblockige Felsen zur Basis einer Innenecke.

Abschnitt 18–19 Steile, glatte Innenecke mit wenigen Griffflächen. Absicherung durch Klemmvorrichtungen. Ausgang zu einer schwierigen, vertikalen Wand.

Abschnitt 19–20 Schwierige Wand, Ausgang zum höchsten Punkt des Pendels. Pendel nach rechts. Über steile, sehr verwitterte Felsen — Ausgang auf einen Sims.

Abschnitt 20–21 Steile, verwitterte Wand, die zur Basis des vor dem Gipfel liegenden Pfeilers führt.

Abschnitt 21–26 Über Felsen mittlerer Schwierigkeit, teils schwierige, verwitterte Felsen des Pfeilers. Ausgang auf den Gipfel.

Ostwand der Dvuzubka

img-1.jpeg img-2.jpeg

Tabelle

img-3.jpeg

Nr.BezeichnungMittlere SteilheitLängeCharakter des ReliefsSchwierigkeitZustandWetterbedingungenFelsenhakenBohrhaken
10–178°80 mWand5MonolithGut13
21–255°240 mPfeiler3–4BröckeligNebel171
32–375°160 mWand5MonolithNebel, Schnee303

Aufbruch zur Route am 13. Juli 1977 um 6:00 Uhr. Ankunft am Biwak um 14:30 Uhr. Erkundung des Weges – 2 Std. Gehstunden – 9,5. Zeltbiwak.

Nr.BezeichnungMittlere SteilheitLängeCharakter des ReliefsSchwierigkeitZustandWetterbedingungenFelsenhakenBohrhaken
43–480°240 mWand, Platten5Glatter MonolithGut439
54–565°160 mWand, "Dach"5–5VerwittertGut16
65–6400 mGrat3Gut3

Aufbruch zur Route am 14. Juli 1977 um 6:00 Uhr. Auf dem Gipfel um 18:30 Uhr. Gehstunden – 11,5. Abstieg in Richtung des Amanauz-Passes.

Tagebuch des Aufstiegs

  1. Juli 1977. Aufbruch aus dem Lager um 10:00 Uhr und Annäherung an die Wand (7 Std.). Einrichtung eines Biwaks. Erkundung der Route bis zum Sims auf dem Abschnitt 0–1 (2 Std.).

  2. Juli 1977. Aufbruch zur Route um 6:00 Uhr. Vor dem Abschnitt 2–3 Pause (0,5 Std.). Wetter verschlechterte sich: bald Nieselregen, bald Graupel. Sichtweite 20–30 m. Ankunft auf der Biwakplattform um 14:30 Uhr. Organisation des Biwaks, Mittagessen. Erkundung des weiteren Weges – 2 Std.

  3. Juli 1977. Aufbruch zur Route um 6:00 Uhr. Wetter nicht gut, aber Sicht besser. Auf dem Gipfel um 18:30 Uhr. Abstieg über die Route der 3B Kat. Schwierigkeitsgrad. Übernachtung unter dem "schwarzen" Gendarmen.

  4. Juli 1977. Rückkehr zum a/l "Dombai".

Angehängte Dateien

Quellen

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