VERBAND FÜR ALPINISMUS DER REGION KRASNODAR
Bericht
Über die Besteigung des Gipfels Kara-Djasch (3171 m) über die Route des linken Pfeilers der Westwand mit ungefähr 4B Kat. Schw. (zweite Begehung) durch das Team des Alpinismusklubs «Shturm», Krasnodar, am 2. September 2022.
I. Reisepass der Besteigung
| 1. Allgemeine Informationen | ||
|---|---|---|
| 1.1 | Vor- und Nachname, Sportrang des Leiters | Kotljarow Dmitri Wiktorowitsch, 1. Sportrang |
| 1.2 | Vor- und Nachname, Sportrang der Teilnehmer | Iwaschtschenko Michail Nikolajewitsch, CMS |
| 1.3 | Vor- und Nachname des Trainers | Kapustin Andrei Jewgenjewitsch |
| 1.4 | Organisation | RÖO «Verband für Alpinismus der Region Krasnodar», Alpinismusklub «Shturm» Krasnodar |
| 2. Beschreibung des Objekts der Besteigung | ||
| 2.1 | Gebiet | Westkaukasus, Regionen Krasnodar und Stawropol bis zum Pass Maruch, Arkhyz |
| 2.2 | Schlucht | Sofia |
| 2.3 | Nummer des Abschnitts gemäß der Klassifizierungstabelle von 2013 | 2.1 |
| 2.4 | Name und Höhe des Gipfels | Kara-Djasch (3171 m) |
| 2.5 | Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten | 43,4714728381 N, 41,2117445 E |
| 3. Beschreibung der Route | ||
| 3.1 | Name der Route | Über den linken Pfeiler der W-Wand |
| 3.2 | Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie | 4B |
| 3.3 | Grad der Erschlossenheit der Route | Zweite Begehung (erste Begehung erfolgte 2011) |
| 3.4 | Charakter des Routenreliefs | Fels |
| 3.5 | Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS) | 530 m |
| 3.6 | Länge der Route (in m) | 750 m |
| 3.7 | Technische Elemente der Route (Angabe der Gesamtlänge der Abschnitte verschiedener Schwierigkeitskategorien mit Angabe des Reliefcharakters (Eis-Schnee, Fels)) | 1. Kat. Schw. Fels — 133 m, 2. Kat. Schw. Fels — 315 m, 3. Kat. Schw. Fels — 189 m, 4. Kat. Schw. Fels — 73 m, 5. Kat. Schw. Fels — 40 m |
| 3.8 | Durchschnittliche Steilheit der Route, (°) | 46° |
| 3.9 | Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route, (°) | 53° |
| 3.10 | Abstieg vom Gipfel | Über den N-Grat und die SO-Rinne ins Tal des Flusses Gammesch-Tschat |
| 3.11 | Zusätzliche Merkmale der Route | Im Sommer und Herbst sind Wasser und Schnee nicht vorhanden |
| 4. Beschreibung der Aktionen des Teams | ||
| :--: | :--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------: | :----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------: |
| 4.1 | Zeit der Bewegung (Gehstunden des Teams, Angabe in Stunden und Tagen) | 16 Stunden BL Taulu – Gipfel – BL Taulu (inkl. 7 Stunden R0 – Gipfel), 1 Tag |
| 4.2 | Übernachtungen | Ohne Übernachtung |
| 4.3 | Zeit der Routenbearbeitung | - |
| 4.4 | Aufbruch zur Route | 07:05, 2. September 2022 |
| 4.5 | Erreichen des Gipfels | 17:40, 2. September 2022 |
| 4.6 | Rückkehr zum Basislager | 22:55, 2. September 2022 |
| 5. Beschreibung der Wetterbedingungen | ||
| 5.1 | Temperatur, °C | - |
| 5.2 | Windstärke, m/s | - |
| 5.3 | Niederschlag | - |
| 5.4 | Sichtweite, m | - |
| 6. Verantwortlicher für den Bericht | ||
| 6.1 | Vor- und Nachname, E-Mail | Kotljarow Dmitri Wiktorowitsch, [email protected] |
II. Beschreibung der Besteigung
1. Beschreibung des Objekts der Besteigung
1.1. Allgemeines Foto des Gipfels

Foto №1 — Allgemeines Foto des Gipfels Kara-Djasch (3171 m). Das Foto stammt aus dem Internet, da kein geeignetes Foto für den Bericht vorhanden war.
- Route über die NW-Rinne und den N-Grat (W.W. Babkin, 2011), 3A Kat. Schw.
- Route über den N-Grat (W.W. Babkin, 2013), 4A Kat. Schw.
- Route des Teams — über den linken Pfeiler der W-Wand (W.W. Babkin, 2011), ca. 4B Kat. Schw.
1.2. Foto des Routenprofils

Foto №2 — Foto des Routenprofils. Ein detaillierteres Foto des Routenprofils der Wand des Nordgrats des Gipfels Kara-Djasch ist nicht möglich.
1.3. Gezeichnetes Profil der Route
Das Profil wurde nicht erstellt, da die vorgeschlagene Kategorie der Route unter 5A Kat. Schw. liegt.
1.4. Fotopanorama des Gebiets
Das Fotopanorama wird nicht bereitgestellt, da der Gipfel Kara-Djasch (3171) im elektronischen russischen Klassifikator für Routen auf Berggipfel enthalten ist.
1.5. Kartenskizze des Objekts der Besteigung. Beschreibung des Anmarschs
Der Gipfel Kara-Djasch (3171 m) ist ein Knotengipfel des Bergmassivs Kara-Djasch. Er befindet sich auf dem Territorium des Föderationskreises Nordkaukasus der Russischen Föderation, in der Karatschaево-Tscherkessischen Republik, im Berggebiet Arkhyz (Schlucht Orlenok), zwischen den Flüssen Pschisch und Sofia.
Die Besteigung wurde von der Taulu-Lichtung zurück zur Taulu-Lichtung durchgeführt, kann aber von allen Übernachtungsplätzen im unteren Zirku des Tals Orlenok aus erfolgen.
Der Wegverlauf:
- Von der Taulu-Lichtung die Brücke über den Fluss Sofia überqueren und dem Pfad entlang des Bachs in die Schlucht Orlenok (1,5–2 Stunden bis zu den Übernachtungsplätzen oberhalb des Wasserfalls) folgen.
- Weiter dem Pfad in Richtung des Passes Gnor (Kara-Djasch Ost) folgen, dann in Richtung der NW-Rinne des Gipfels Kara-Djasch.
- Über die Felsenschutthalde zur Mulde rechts der NW-Rinne aufsteigen.
- Von den Übernachtungsplätzen oberhalb des Wasserfalls sind es noch 1–1,5 Stunden. Hier können die Seilschaften gebildet werden.
Im Mai kann die Anmarschzeit aufgrund der großen Schneemenge in der Schlucht Orlenok höher sein.

Foto №3 — Kartenskizze des Anmarschs zur Route.
- Anmarsch zur Route von der Taulu-Lichtung — Route des Teams
- Abstieg von der Route und Rückkehr zur Taulu-Lichtung
2. Beschreibung der Route
2.1. Technisches Foto der Route

Foto №4 — Route des Teams
2.3. Schema der Route in den Symbolen des UIAA
*Anzahl der Haken ohne Berücksichtigung der Punkte für die Organisation von Ständen.
| Nr. des Abschnitts | Sicherungspunkte, Beschreibung in Symbolen | Linien der Route in den Symbolen des UIAA | Schwierigkeit des Abschnitts in Symbolen | Länge des Abschnitts, m | Steilheit, ° | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| R10–R11 | 0 / 0 | 3 / 0 | 0 / 0 | 3 | 70 m | 50° | |
| R9–R10 | 0 / 0 | 0 / 0 | 2 / 0 | 1–2 | 80 m | 30° | |
| R8–R9 | 0 / 0 | 3 / 0 | 4 / 0 | 2–3+ 3+ 1 | 135 m 8 m 7 m | 45° 60° 15° | |
| R7–R8 | 0 / 0 | 0 / 0 | 0 / 0 | 1 | 53 m | 25° | |
| R6–R7 | 0 / 0 | 2 / 0 | 3 / 0 | 4 1 | 50 m 8 m | 65° 20° | |
| R5–R6 | 0 / 0 | 3 / 0 | 2 / 0 | 1–2 2–3 3 | 35 m 15 m 8 m | 60° 50° 60° | |
| R4–R5 | 0 / 0 | 2 / 0 | 3 / 0 | 4–5 5+ 5 2+ | 10 m 10 m 25 m 10 m | 60° 75° 60° 45° | |
| R3–R4 | 0 / 0 | 4 / 0 | 2 / 0 | ![]() | 2–3 3+ 2 | 30 m 10 m 15 m | 55° 70° 40° |
| :--: | :--: | :--: | :--: | :--: | :--: | :--: | :--: |
| R2–R3 | 1 / 0 | 2 / 0 | 2 / 0 | ![]() | 3 4+ 2–3 | 8 m 8 m 42 m | 30° 75° 50° |
| R1–R2 | 0 / 0 | 2 / 0 | 3 / 0 | ![]() | 2+ 3–3+ 1 | 33 m 15 m 10 m | 50° 60° 30° |
| R0–R1 | 0 / 0 | 3 / 0 | 3 / 0 | ![]() | 4–4+ 2–2+ | 10 m 45 m | 80° 40–50° |
3. Beschreibung der Aktionen des Teams
3.1. Kurze Beschreibung des Routenverlaufs. Fotoillustrationen
| Nr. des Abschnitts | Beschreibung | Nr. des Fotos |
|---|---|---|
| R0–R1 | Man kann sich in einer geeigneten Felsmulde sichern, dann die «Widderstirnen» umgehen und unter R0 herankommen. Über einfache Felsen mit Gras nach rechts oben etwa 15 Meter klettern, dann nach oben, bis das Relief vertikal wird. Etwas nach rechts in eine grasbewachsene innere Ecke, dann links nach oben auf einen grasbewachsenen Sims. Bequemer Standplatz. | №5 |
| R1–R2 | Über den grasbewachsenen Hang entlang der Wand nach links oben in Richtung der Wand mit schwarzen Verfärbungen. Dann nach rechts oben über die Wand, um das Überhang zu umgehen. Über einfache Felsen und Platten auf einen schrägen Sims mit Gras aufsteigen. Bequemer Standplatz. | №6 |
| R2–R3 | Etwas nach rechts und oben über einfache Felsen mit Gras, die rote Wand umgehend. Die Sicherung ist kompliziert. Bevor man die vertikale graue Wand erreicht, nach links traversieren bis zu einem kleinen Ausläufer, dann nach links oben in eine innere Ecke. Über die linke Wand der Ecke nach oben und dann über eine Platte und einfache Felsen nach links zu einer liegenden inneren Ecke. Bequemer Standplatz. | №7, №8 |
| R3–R4 | Über eine Platte mit Gras in Richtung des Kamins. Über den Kamin nach oben, dann zuerst nach links, dann nach rechts, um zum Standplatz auf der linken Seite des äußeren Winkels des Schlüsselabschnitts der Route zu gelangen. Bequemer Standplatz. | №9, №10 |
| R4–R5 | Schlüsselabschnitt der Route. Vom Standplatz nach rechts, dann über die monolithische Wand und den äußeren Winkel nach links oben bis zum Überhang. Wenige Griffe, viel Flechte, Sicherung schwierig. Schwieriger Übergang unter dem Überhang nach links in eine grasbewachsene innere Ecke. Über die Ecke nach oben, dann über die Wand nach oben und links zum Standplatz. Unbequemer Standplatz auf einem kleinen Vorsprung, maximal für zwei Personen. Kann auf 5 m unterhalb in einem bequemeren Ort organisiert werden, aber dann gibt es Biegungen und das Seil reicht nicht bis zum nächsten Standplatz unter dem Überhang. | №11, №12 |
| :--: | :--: | :--: |
| R5–R6 | Etwas nach links zu einer kleinen inneren Ecke. Über diese nach rechts oben. Dann über die Wand, um auf einen scharfen Felsgrat zu gelangen, und über die rechte Wand des Grats zum Standplatz unter dem Überhang. Bei Bedarf kann ein bequemer liegender Biwak unter dem Überhang für 2–3 Personen organisiert werden. Bequemer Standplatz. | №13–№15 |
| R6–R7 | Vom Standplatz unter dem Überhang nach rechts, dann über die Wand nach links oben — auf einen Schuttsims mit Gras aufsteigen. Bequemer Standplatz. | №16, №17 |
| R7–R8 | Über einfache Felsen nach oben und links bis zur mittleren Schutthalde. Vom Standplatz R7 kann bei trockenem Wetter mit der Organisation von Zwischenpunkten begonnen werden. | №18 |
| R8–R9 | Nach links zum Kamin traversieren. Über den Kamin nach oben und rechts, dann über einfache zerstörte Felsen nach oben und etwas nach links, indem man den einfachsten und sichersten Weg wählt. Allgemeine Richtung zum Sattel im N-Grat. Nach etwa 150 m kann ein Standplatz und Biwak auf einer guten ebenen Platte organisiert werden. | №19, №20 |
| R9–R10 | Von der Platte nach links oben über einfache zerstörte Felsen, indem man den einfachsten und sichersten Weg zum Sattel im N-Grat wählt. | №21 |
| R10–R11 | Über Felsen mittlerer Schwierigkeit des N-Grats auf den Gipfel Kara-Djasch (3171 m) aufsteigen. | №22–№26 |
Auf den Fotos sind die Start- und Endpunkte der Abschnitte und die Marschroute des Teams nicht markiert, um die Bilder nicht zu überladen. Die notwendigen Erläuterungen sind in den Bildunterschriften enthalten.

Foto №5 — R0–R1. Einfache Felsen, die in eine vertikale Wand mit einer grasbewachsenen inneren Ecke übergehen.

Foto №6 — Beginn von R1–R2.

Foto №7 — Abschnitt R2–R3. Umgehung der roten Wand in Richtung der grauen Wand.

Foto №8 — R2–R3 Bewegung in Richtung der inneren Ecke.

Foto №9 — R3–R4 Durchquerung des Kamins.

Foto №10 — R3–R4 Ausgang aus dem Kamin in Richtung des Standplatzes R4.

Foto №11 — Beginn des Schlüsselabschnitts R4–R5.

Foto №12 — Schwieriger Übergang in die innere Ecke und weiter zum Standplatz R5.

Foto №13 — Innere Ecke des Abschnitts R5–R6.

Foto №14 — Abschnitt R5–R6.

Foto №15 — Felsenwand R6–R7.

Foto №16 — Aufstieg zum Standplatz R7. Viele lose Steine.

Foto №17 — Abschnitt R7–R8.

Foto №18 — Durchquerung des Kamins am Beginn des Abschnitts R8–R9.

Foto №19 — Abschnitt R8–R9.

Foto №20 — Abschnitt R9–R10.

Foto №21 — Beginn des Abschnitts R10–R11, Begegnung mit Einheimischen (Foto wurde beim Abstieg vom Gipfel gemacht).

Foto №22 — Kontrollgang R11 auf dem Gipfel Kara-Djasch (3171 m).

Foto №23 — Eine Notiz der vorherigen Gruppe wurde gefunden.

Foto №24 — Blick vom Gipfel auf den Türmchen (auch Kara-Djasch (O) 3207 m), weiter:
- Gipfel Kara-Djasch (S) 3201 m (auch 40 Jahre NBRB)
- rechts Gipfel Taulan (auch Dimitrow-100)
- über den Sattel Gipfel BSD (auch namenlos 3226 m)

Foto №25 — Beginn des Abstiegs vom Gipfel über den N-Grat zum Sattel, dann über die SO-Rinne ins Tal des Flusses Gammesch-Tschat.
3.2. Foto des Teams auf dem Gipfel am Kontrollgang

Foto №26 — Teilnehmer der Seilschaft, Kotljarow D., am Kontrollgang auf dem Gipfel.

Foto №27 — Teilnehmer der Seilschaft, Iwaschtschenko M., am Kontrollgang auf dem Gipfel.
3.3. Bewertung der Sicherheit der Route. Kommunikation auf der Route. Empfehlungen für nachfolgende Bergsteiger. Informationen über den Abstieg vom Gipfel. Zusammenfassung der vorläufigen Bewertung der Route
Der Hauptteil der Route (Schlüssel und das Seil darüber) ist ziemlich sicher, die Standplätze befinden sich seitlich oder sind durch Felsen geschützt. «Lebende» Steine sind vorhanden, da die Route nicht begangen ist.
Auf der Route gibt es viele Abschnitte mit Gras, was die Fortbewegung im Frühjahr und Anfang Sommer, wenn viel Schnee liegt, oder nach Regenfällen erheblich erschwert oder unsicher macht.
Der obere Teil der Route besteht aus zerstörten Felsen, es gibt viele lose Steine, die man mit dem Seil herunterwerfen kann. Im Mai liegt auf der zweiten Hälfte der Route wahrscheinlich Schnee. Es wird nicht empfohlen, die Route mit einer Gruppe von mehr als 3–4 Personen zu begehen.
Die visuelle Kontrolle über den Führer ist an vielen Stellen nicht möglich, daher wird empfohlen, auf einem erheblichen Teil der Route Funkgeräte zwischen den Teilnehmern der Seilschaft zu verwenden. Auf dem Gipfel ist eine Telefonverbindung mit den Betreibern möglich:
- Megafon
- Beeline
Für die Sicherung auf der Route sind Ankerhaken (ca. 10 Stück) und Friends geeignet:
- BD №2,3
- Werschina №3,6
- Totem №0,65, 0,8, 1, 1,25
Man kann auf Klemmkeile verzichten. Es gibt alte, nicht besonders zuverlässige Haken. Alle Standplätze befinden sich an ihren Punkten. Bevor man einen Standplatz auf einem Ausläufer errichtet, muss man mehrmals seine Zuverlässigkeit überprüfen.
Im ersten Teil der Route empfiehlt es sich, Felsschuhe zu tragen, da es Platten und lokale schwierige Anstiege gibt. Den zweiten Teil der Route kann man in Stiefeln mit gleichzeitiger Sicherung durch ein doppelt gelegtes Seil begehen.
Plätze für Übernachtungen: Auf der Route gibt es viele Orte für die Organisation von sitzenden oder liegenden Biwaks.
- Es ist möglich, ein Zelt auf einer großen Platte in 1 Seillänge unterhalb und links vom Standplatz vor dem Schlüsselabschnitt der Route aufzuschlagen.
- Auch auf dem Sattel des N-Grats zwischen dem Gipfel Kara-Djasch (NO) und dem Gipfel Kara-Djasch (3171)
Im Sommer und Herbst fehlt Wasser auf der Route. Im Frühjahr ist Schnee möglich.
Der Abstieg vom Gipfel erfolgt zunächst über den N-Grat bis zum Sattel, der den Gipfel Kara-Djasch (NO) und Kara-Djasch (3171) trennt. Dann über die SO-Rinne ins Tal des Flusses Gammesch-Tschat.
Danach gibt es zwei mögliche Abstiegsvarianten:
- Dem Pfad entlang des Bachs folgen, um ins Tal des Flusses Sofia zu gelangen, den Fluss über eine Holzbrücke oder watend überqueren, dann dem unbefestigten Weg bis zur Taulu-Lichtung folgen.
- Über den Pass Dschiptschik zunächst ins Tal Gnilaja, dann über den Pass Gnor (Kara-Djasch Ost) ins Tal Orlenok und dem Pfad entlang des Bachs zurück zur Taulu-Lichtung.
Für die Bewertung der Schwierigkeit der Route nutzte das Team die Erfahrung früherer Besteigungen ähnlicher Kategorie auf die Gipfel:
- Fischt über die Mitte der O-Wand (A. Spessiwzew, 2011) 4A Kat. Schw.
- Dolomiten (Z) über die 3-Wand («Buch») (A. Fessenko, 1959) 4B Kat. Schw.
- Kara-Djasch (Z) über den N-Grat (W.W. Babkin, 2013), 4A Kat. Schw.
- Kara-Djasch (S) über die SSO-Wand (Kombination) (W.P. Schamal, 2013) 4A Kat. Schw.
- 2871 (60 Jahre KTscherkessisches Autonomes Gebiet) über den NO-Pfeiler (J.W. Iver, 2013) 4B Kat. Schw. Die gegebene Route ist schwieriger als die 4er in diesem Gebiet. Der Schlüsselabschnitt über die monolithische glatte Wand mit minimalem Relief und wenigen Zwischenpunkten erfordert gute Kletterfähigkeiten. Die Route ist logisch.
Nach Analyse dieser Routen unter Berücksichtigung des Vorschlags der Erstbegeher und der Besonderheiten des Gebiets kam das Team zu dem Schluss, dass die zurückgelegte Route den Routen der 4B Kat. Schw. nicht nachsteht und die Routen der 4A Kat. Schw. übertrifft.
4. Beschreibung der Wetterbedingungen
4.1. Die Wetterbedingungen während der Besteigung waren ausgezeichnet. Eine Bestätigung der Daten ist nicht erforderlich.




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