
PÄSSEPORT DER BERGSTEIGERTOUR
- Klasse der Bergsteigertour: Felsige Route.
- Gebiet der Bergsteigertour: Arkhyz, Region Stawropol, vom Berggebiet Kardywam bis zum Marukh-Pass.
- Gipfel, seine Höhe und Aufstiegsroute: "175 Jahre Kislowodsk", über den Südgrat, 3100 m.
- Vorgesehene Schwierigkeitskategorie: 1B.
- Charakteristik der Route:
Höhenunterschied — 300 m, durchschnittliche Steilheit — 40°–45°, Länge der Route:
| K.T.R. | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| М | 640 | 13 | – | – | – | – |
- Eingeschlagene Haken: Nein.
- Anzahl der Gehstunden: 12 Std.
- Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik: Nein.
- Familienname, Vorname, Vatersname des Leiters und der Teilnehmer, ihre sportliche Qualifikation:
FEDOROW BORIS WASSILJEWITSCH — 2. Sportrang ANKOW ALEKSANDR JURJEWITSCH — 2. Sportrang KUDERKIN NIKOLAI SEMJONOWITSCH — 2. Sportrang ASRIJANZ SERGEI SERGEEWITSCH — 2. Sportrang
- Trainer der Mannschaft: GORDA R.A.
- Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr: 13. September 1978.
BESCHREIBUNG
Erstbegehung des namenlosen Gipfels mit dem Ziel, ihn "175 Jahre Kislowodsk" zu benennen, über den Südgrat, ungefähr 1B Schwierigkeitskategorie.
Vom Basislager auf dem Kislowodchan-Pfad bis zum Wasserfall. Vom Wasserfall auf dem Pfad nach rechts aufwärts entlang dem ausgetrockneten Bachbett, dann über mittlere Schutthalden, über grasbewachsene Felsbänke auf den "Schafsköpfen" und über den grasbewachsenen Moränenwall in Richtung des einzeln stehenden Felsens vor dem Gletscher (Höhe 2660). Vom Wasserfall 1 Stunde Gehzeit. Durchschnittliche Steilheit des Hanges 30–35°. Den einzeln stehenden Felsen umgehen wir auf den Felsen rechts (40 Minuten). Hinter dem Felsen — Ausgang auf den Gletscher. Über den Gletscher in Katzen (Steilheit 30–35°) geradeaus aufwärts etwa 100 m, dann nach rechts in Richtung der Schneekuppel. Höhe des oberen Gletscherplateaus 2820 m. Durch geschicktes Manövrieren zwischen den Spalten hindurch unter die Schneekuppel — 400 m.
Weiter aufwärts über den Schneehang mit einer Steilheit von 35–40° zur Schneekuppel. Von der Schneekuppel nach rechts abwärts auf eine große Schutthalde, die links aufwärts in Richtung des zerstörten Grates umgangen wird. Am Ende des Grates — eine Plattform. Vom einzeln stehenden Felsen 40 Minuten. Höhe 2900 m.
Von der Plattform gerade aufwärts über eine 3 m hohe Wand gelangen wir auf eine geneigte breite Bank. Auf der Bank 40 m aufwärts — Ausgang auf einen Verbindungsgrat zwischen den Felszinnen. Vom Verbindungsgrat nach links auf dem Grat bis zur zweiten Senke auf zerstörten Felsen mit gleichzeitiger Versicherung (von der Plattform 40 Minuten). Aus der Senke auf dem schmalen und scharfen Grat (des Gipfels) zur geneigten Platte (20 Minuten). Über die Ecke der etwa 10 m hohen und 80–85° steilen Platte aufwärts auf den Grat.
Auf dem Grat bis zur dritten Senke. Vor der Senke — ein kleiner Felszinn (Kontrollturm). Von der Platte 20 Minuten. Vom Felszinn — sportlicher Abstieg in die Senke. Aus der Senke aufwärts über einen 40-m-Aufschwung mit einer Steilheit von 55–60° auf den scharfen Grat. Auf dem Grat nach 60 Metern auf den Gipfel. Höhe 3100 m.
Vom Kontrollturm 20 Minuten. Von der Plattform bis zum Gipfel 1 Std. 40 Min. Der Gipfel stellt eine zerstörte Felsplattform dar, der Turm befindet sich am Ende der Plattform. Vom Gipfel bietet sich der Blick auf:
- die Schlucht des Flusses Sofia
- den Gipfel Sofia
- den Hauptkamm des Kaukasus
- die Gipfel von Dombaj
- den Elbrus u. a.
Abstieg auf dem Aufstiegsweg.
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