BESCHREIBUNG
Erstbegehung am Gipfel von Akademik Kalesnik über die Gegenfurt der Ostwand, ungefähr 3B Kat. sl. Vom Basislager, das sich an der oberen Waldgrenze befindet, am rechten (orografisch) Ufer des Flusses Amanauz, hinauf durch die Schlucht durch Dickichte aus Birken, Weiden, Himbeeren und Rhododendren. Nach dem Ende der Vegetation Übergang auf die linke (orografisch) Seite des Flusses Amanauz. Dann mit allmählicher Höhengabe in Richtung der scharfen schwarzen Moräne vorwärts bewegen. Bevor man sie erreicht, scharf nach rechts abbiegen und in Richtung der Lücke in den "Schafsköpfen" vorwärts bewegen. Durch eine breite Rinne mit Geröll und Bach aufwärts zum Zungenbecken des Gletschers. Das Zungenbecken des Gletschers liegt auf einer Höhe von 2700–2750 m. Weiterhin nach rechts hinter den Felsgrat mit Höhengabe, Ausgang auf einen Schneehang mit einer Steilheit von 35–45°. Auf diesem Schneehang direkt 400 m aufwärts, dann durch den Felsgrat nach links auf den Gletscher. Weiterhin 600 m aufwärts auf Steigeisen über den steilen Eis-Schnee-Hang des Gletschers. Steilheit des Hanges 50–55°. Bewegung in Seilschaften auf das gesamte Seil! Der Hang führt auf das obere Plateau des Gletschers. Höhe des oberen Plateaus 3000 m. Weiterhin 500 m über den Gletscher in Richtung der Wand des Gipfels von Akademik Kalesnik. Die Steilheit des Hanges nimmt nach den ersten 500 m zu und beträgt auf den folgenden 500 m 15–20°. Die letzten 100 m nehmen die Steilheit stark zu und erreichen 50–55°. Vor der Wand befindet sich ein sehr breiter Randkluft, der ein ernstes Hindernis auf dem Weg zur Wand darstellt. Man muss in den Randkluft hinabsteigen und dann die Arbeit an der Wand auf einer Tiefe von 8–10 m vom oberen Rand des Randklufts beginnen.
Die Wand ist monolithisch und steil. Die ersten 40 m haben eine Steilheit von 85–90°. Sicherung nur mit Haken. Aus dem Randkluft aufwärts nach rechts bis zu einer kleinen Plattform — 10 m. Die Plattform ist bequem für die Sicherung. Von der Plattform aufwärts nach links 10 m, dann 20 m direkt aufwärts. Klettern ist kompliziert mit Haken-Sicherung. Die folgenden 20 m der Wand sind überhängend, Steilheit 93–95°. Klettern ist sehr kompliziert. Sicherung mit Haken! Beim Durchqueren dieser 60 m wurden 21 Haken eingeschlagen. Nach dem Durchqueren dieser 20-m-Überhangwand Ausgang auf eine Plattform. Kontroll-Tour!!! Auf der Plattform gibt es einen guten Vorsprung-Splitter, der bequem für die Sicherung genutzt werden kann.
Auf den folgenden 30 m flacht die Wand auf 80–85° ab. Die Wand wird mit Haken-Sicherung durchquert und führt auf eine Terrasse. Auf der Terrasse nach rechts aufwärts 5 m, von wo aus ein Ausgang auf Platten mit einer Steilheit von 75–80° erfolgt. Auf den Platten direkt 25 m kompliziertes Klettern mit Haken-Sicherung (7 Haken wurden eingeschlagen).
Nach den Platten flachen die Felsen auf 65° ab. Die Felsen sind einfach. Dann direkt aufwärts etwa 100 m einfaches Klettern, anfangs mit einer Steilheit von 65°, aber in der zweiten Hälfte dieses Abschnittes nimmt die Steilheit auf 75–80° zu. Nach diesem Abschnitt Ausgang auf den Grat. Weiterhin Bewegung nach links aufwärts, rechts vom Grat, über Schnee-Hänge mit einer Steilheit von bis zu 60° mit abwechselnder Sicherung 300 m. Nach diesem Abschnitt 100 m über einfache Felsen mit einer Steilheit von 60°, danach Ausgang direkt auf den Grat, der zum Vorgipfel-Aufschwung führt. Weiterhin auf dem Aufschwung etwa 140 m bis zum Gipfel.
Für die Durchquerung der Route werden 5 Stunden benötigt. Abstieg nach Süden auf der Route 2A Kat. sl. Bis zum Gletscher 1 Stunde. Weiterhin Rückkehr ins Basislager über den Pass Amanauz – 5–6 Stunden.
Empfehlungen:
- Seile — 2x40 m.
- Steigeisen — 4 Paar
- Eishaken — 3 Stück
- Felshaken — 15–18 Stück
- Karabiner — 20 Stück
- Zelt — 1 Stück
- Kocher — 1 Stück
- Eispickel — 4 Stück
- Fels-Hämmer — 2 Stück.

Unterer Teil der Wand
Oberer Teil der Wand (mit Kontroll-Tour).
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