
Bericht
über die Erstbegehung der Route
Auf den Gipfel Mschatka-Kaja 650 m
Republik Krim, Gebiet von Foros
Route „Halapeño“
an der Südwand (zwischen dem Felshaken von Filatowa und dem „Uhr“ ) wird die Kategorie 4B (sk.) vorgeschlagen 25. Mai 2023
Teilnehmer:
Temerew Iwan Michailowitsch, MS; Leonkin Sergei Sergejewitsch, KMS
I. Passage-Daten
| Nr. | 1. Allgemeine Informationen | |
|---|---|---|
| 1.1 | Name, Sportkategorie des Leiters | Temerew Iwan Michailowitsch, MS |
| 1.2 | Name, Sportkategorie der Teilnehmer | Leonkin Sergei Sergejewitsch, KMS |
| 1.3 | Name des Trainers | Temerew Iwan Michailowitsch, MS |
| 1.4 | Organisation | MROO Tomsker Föderation für Alpinismus und KAIS MEI |
| 2. Charakteristik des Objekts der Begehung | ||
| 2.1 | Gebiet | Krim, Foros |
| 2.2 | Kamm | Südufer der Krim |
| 2.3 | Nummer des Abschnitts nach der Klassifizierungstabelle 2020 | 1. KRIM |
| 2.4 | Name und Höhe des Gipfels | Mschatka-Kaja, 650 m |
| 2.5 | Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten | 44.406707, 33.811186 |
| 3. Charakteristik der Route | ||
| 3.1 | Name der Route | Route „Halapeño“ |
| 3.2 | Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie | 4B |
| 3.3 | Grad der Erkundung der Route | Erstbegehung |
| 3.4 | Charakter des Reliefs der Route | Kombiniert |
| 3.5 | Höhenunterschied der Route (nach GPS-Daten) | 262 m |
| 3.6 | Länge der Route (in m) | 301 m |
| 3.7 | Technische Elemente der Route (Gesamtlänge der Abschnitte verschiedener Schwierigkeitsgrade mit Angabe des Reliefcharakters (Eis-Schnee, Fels)) | Gesamtes Relief ist Fels: 1. Kat. – 15 m, 2. Kat. – 10 m, 3. Kat. – 130 m, 4. Kat. – 65 m, 5. Kat. – 86 m |
| 3.8 | Abstieg vom Gipfel | Auf dem Pfad auf der Jajla in Richtung der Straße zu den Bajdar-Toren |
| 3.9 | Zusätzliche Charakteristika der Route | Vorbereitung: Iwan Temerew und German Sarajew. Dank an die MROO TFA für die Sicherungsausrüstung und Wassili Terekhin für die Ausrüstung. |
| 3.10 | Verwendete Ausrüstung | Felsanker 10 Stück, Satz Friends, Satz Klemmkeile, 12–15 Express-Schlingen. Es wird dringend empfohlen, mit zwei Seilen zu sichern. |
| 4. Charakteristik der Aktionen des Teams | ||
| 4.1 | Zeit der Bewegung (Gehstunden des Teams) | 5 Std. |
| 4.2 | Übernachtungen | --- |
| 4.3 | Aufbruch zur Route | 8:30 — Beginn der Arbeit an der Route |
| 4.4 | Erreichen des Gipfels | 13:30 |
| 4.5 | Rückkehr ins Basislager | 15:00 |
| 5. Verantwortlicher für den Bericht | ||
| 5.1 | Name, E-Mail | Temerew I.M., ivantem@ngs.ru |
II. Beschreibung der Begehung
1. Charakteristik des Objekts der Begehung
1.1. Allgemeines Foto des Gipfels
Foto №1


Foto №2
1.2. Foto des Profils der Route
Foto №1. Blick von der Route „Uhr“

Foto №2. Blick von der Jajla auf den Ausgang der Route „Uhr“

1.3. Gezeichnetes Profil der Route

2. Charakteristik der Route
2.1. Technisches Foto der Route
Weiße „X“ markieren die ungefähren Standorte der Anker und Bohrhaken auf den Abschnitten. Foto №1

2.2. Schema der Route in UIAA-Symbolen
| Nr. des Abschnitts | Länge | Steilheit | Kategorie | Klemmkeile | Anker | Bohrhaken |
|---|---|---|---|---|---|---|
| R7 | 60 | 90–70 | 5–4–3 | 7 | 2 | 1 |
| R6 | 20 | 60–90 | 3–5+ | 3 | 2 | 1 |
| R5 | 41 | 60–85 | 3–5+ | 1 | 5 | 4 |
| R4 | 55 | 85–65 | 4+–2–3 | 0 | 2 | 1 |
| R3 | 25 | 75–85 | 3–5+ | 0 | 1 | 5 |
| R2 | 40 | 70–90 | 3–5 | 0 | 5 | 2 |
| R1 | 40 | 55–75 | 1–3 | 0 | 2 | 0 |

3. Charakteristik der Aktionen des Teams
3.1. Kurze Beschreibung der Begehung der Route.
Wird durch Fotoillustrationen begleitet (mindestens 4 Stück):
- [Fotoillustration 1][Fotoillustration 1]
- [Fotoillustration 2][Fotoillustration 2]
- [Fotoillustration 3][Fotoillustration 3]
- [Fotoillustration 4][Fotoillustration 4]
R0–R1
40 m — 15 m 1. Kat. 55°, 25 m 3. Kat. 75°
Gehen Sie von links nach rechts entlang des Baumes zu dem geneigten Bruch der Wand. Durch ihn nach rechts zu der „Unverschämtheit“: 2 Anker. Durch sie (geschickt) nach rechts auf eine geneigte Konsole neben dem Wacholder. Nach dem Busch eine Station auf zwei Bohrhaken. Aus dem Felsen ragten zwei verzinkte Anker M10 ohne Muttern und Ösen. Ich habe meine zwei Ösen aus Edelstahl und Muttern auf die verzinkten Anker gesetzt. Man muss die Ösen durch verzinkte ersetzen!

R1–R2
40 m — 10 m 3. Kat. 70°, 15 m 5. Kat. 90° (5c/6a fr.), 15 m 3. Kat. 70°. 5 Anker, 2 Bohrhaken.
Von der Station aus nach rechts oben sieht man einen Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse). Nähern Sie sich ihm von rechts nach links. An der vertikalen Wand vorsichtig — das Relief ist reich, aber nicht monolithisch. Die Griffe brechen manchmal in kleinen Blöcken ab. Klettern 5c/6a fr. Der psychologisch schwierigster Abschnitt. Es gibt noch einen Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse). Station auf zwei Bohrhaken am Anfang einer Felsmulde (Station auf Ankern M10 — verzinkt — Multipitch Vekprom).

R2–R3
25 m — 8 m 3. Kat., 13 m 5+ Kat. (6a/6b+ fr.), 4 m 6 Kat. 75–85°.
25 m 5. Kat. 75–85°. Bewegung nach rechts oben. In diesem Teil der Wand ist das einzige lasierende Relief, und es fällt mit dem Abschnitt des Multipitch Vekprom zusammen.
Annäherung an den monolithischen Abschnitt ohne Relief für natürliche Sicherung:
- 8 m 3. Kat., 1 Anker 75°.
- Am Schlüssel der Seile 5 Bohrhaken (verzinkt — Multipitch Vekprom): 13 m 6B+ fr. (ohne geklebte Griffe, mit ihnen 6A fr.) 5. Kat. 85°.
- 4 m 4. Kat. 80°.
Station auf zwei Bohrhaken auf einer kleinen Konsole (auf Ankern M10 — verzinkt — Multipitch Vekprom).

R3–R4
55 m — 20 m 4+ (5c fr.) 85°, 5 m 4. Kat. 75°, 30 m 2–3 Kat. 65°. Einen Meter nach rechts, dann nach oben zum Wacholderbusch (1 Anker). Entlang des Busches links nach oben, Ausgang zum Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse). Von ihm aus vorsichtiges Queren nach links 2,5 m — Umgehung eines losen Blocks 1×1 m, sehr vorsichtig!!! Hinter ihm nach oben in Richtung des Wacholders (1 Anker). Unter dem Baum links, dann Bewegung nach oben auf eine Gruppe Wacholder. Unter ihnen auch ein loser Block, vorsichtig!!! Umgehen Sie ihn von unten und bewegen Sie sich links nach oben zur Platte, links neben der ein Wacholderbusch steht. Station auf einem Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse) und eigenem Anker. Unter den Füßen geneigte Konsolen.

R4–R5
41 m — 3 m 3. Kat. 60°, 8 m 5+ Kat. (6A+ fr.) 80°, 5 m 3. Kat. 70°, 9 m 5+ Kat. (6A fr.), 80°, 4 m 3. Kat. 65°, 10 m 5+ Kat. (6A fr.) 85°, 2 m 4. Kat. 75°.
Von der Station in Richtung des Baumes nach rechts oben: 3 m 3. Kat. Anker. Auf der Platte gibt es einen Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse). Füße sind arm. Platte 8 m 6A+ fr.
Vom Baum nach links und nach oben: 5 m 3. Kat. Anker. Platte 9 m 6A fr. Anker und Friend. Am Schlüssel der Platte ein Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse).
Nach links oben unter die nächste Platte: 4 m 3. Kat. Auf der Platte zwei Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse). 10 m 6A fr. Anker. Wenn es einfacher wird — nach rechts zum Wacholder 2 m. Auf ihm eine Station. Man kann auch etwas höher auf eigenen Punkten.

R5–R6
20 m 60–90°. 5. Kat. Von dem Baum links nach oben an der Wand mit einer Spalte in Richtung des großen Baumes.
- 4 m 60°. 3. Kat., Anker.
- 10 m 85°. 4+ Kat. Anker. Es gibt einen sowjetischen rostigen Anker und einen frischen Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse).
- Nicht bis zum Baum reichend, nach rechts in eine überhängende Spalte. Friends. Übergang 6A+/6B fr.
- 6 m 90°. 5+ Kat. Zum Baum und zur Konsole direkt darüber.
- An der Wand zwei neue Bohrhaken für die Station (Edelstahl M12 mit Öse).

R6–R7
60 m 90–70°. 5–4–3 Kat. Friends funktionieren sehr gut.
Über der Station oben sieht man eine schräge Spalte im Überhang mit Zerstörung. Dahin müssen wir nicht (Gott sei Dank)!
Wir klettern nach rechts oben (in Richtung „2 Uhr“) zur Spalte neben dem losen Block (unter ihnen ein kümmerlicher Baum):
- 6 m 3. Kat. 70°, Friend.
- Entlang des Blocks nach rechts: 4 m 4. Kat. 85°.
- Durch die steile Spalte nach oben: 15 m 4+ Kat. (5c/6a fr.) 90°, Friends.
- Weiter links nach oben: 5 m auf großem Relief 4. Kat. zum Übergang nach oben hinter der Kante. Friends.
Am Übergang gibt es einen Bohrhaken (Edelstahl M12 mit Öse), man kann eine Zwischenstation machen (30 m).

Weiter wird es einfacher. 20 m 3. Kat. 70°, Friend, Anker. 10 m 2. Kat. 65°. Ausgang auf eine Konsole vor der Jajla. Auf der Kante zwei Bohrhaken für die Station. Wenn sie entfernt werden, dann gibt es drei Meter vom Rand entfernt einen geklebten Anker. Einer der Anker ist ein lokaler verzinkter M12. Ich habe darauf eine Öse und eine Mutter aus Edelstahl gesetzt. Man muss sie durch verzinkte Ösen und Muttern ersetzen!
3.2. Foto des Teams auf der Jajla nach der Route:

3.3.1. Bewertung der Sicherheit der Route.
Die Route ist ziemlich sicher. Der Leiter sollte auf R2 achten — die Griffe können abbrechen.
Auf R4 sehr vorsichtig beim Queren links vom Bohrhaken!!! Berühren Sie den losen Block nicht. Er steht frei. Im Idealfall sollte man ihn dem Letzten herunterschmeißen, aber dann muss man unten für 5 Minuten die Straße sperren — Steine können bis zur Asphaltstraße rollen.
3.3.2. Schlussfolgerung zur vorläufigen Bewertung der Route im Vergleich zu klassifizierten Routen derselben Schwierigkeitskategorie aus der Erfahrung der Teammitglieder.
Wir haben 4A „Parabola“ auf der Kuschk-Kaja und 4A „Uhr“ auf der Mschatka gemacht — die Route „Halapeño“ ist schwieriger als beide.
Wir haben auch Erfahrung mit der Begehung von Routen: 4B „Wreath“ auf der Kuschk-Kaja, 4B „Triangulation“ auf der Mschatka, 4B auf der linken Seite des Kants auf dem Foros-Kant, 5A „Komma“ auf dem Sokol.
„Halapeño“ ist vergleichbar mit 4B „Wreath“ und 5A „Komma“. Dabei ist sie etwas schwieriger als 4B „Triangulation“ und 4B auf der linken Seite des Kants.
Unten ist eine vergleichende Tabelle der Schwierigkeit der klassischen Routen in der Nähe auf demselben Massiv mit etablierten Zeitkategorien. Die Charakteristiken sind dem Buch „Felsrouten unter der Redaktion von J. Kruglow und A. Lawrinenko“ entnommen:
| Name und Schwierigkeit der Route | Uhr 4A | Triangulation 4B | Halapeño 4B | Pfeil 5A |
|---|---|---|---|---|
| Länge | 7 Abschnitte | 6 Abschnitte | 8 Abschnitte | 7 Abschnitte |
| Abschnitte 4. Kat. | 145 m | 0 m | 65 m | 30 m |
| Abschnitte 5. Kat. | 0 m | 55 m | 86 m | 105 m |
Die begangene Route übertrifft die benachbarten deutlich an Länge und Schwierigkeitsgrad der Abschnitte.
Dabei ist die Route monolithischer als die benachbarte „Triangulation 4B“, nicht mit altem „Eisen“ verschmutzt, anders als der „Pfeil 5A“. Dabei ist sie mit Freiklettern machbar.
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