Krim, Berg Sokol. Route "Dschaksy"
Sokol. Route "Dschaksy" (Nadtotschij S., Lawrinenko A., 5. Februar 2008), 6A
Die Route erwies sich als interessant, schwierig und mehrdeutig in der Orientierung auf dem Relief. Plätze für Haken, Anchor und Skyhooks müssen unter den dröhnenden Platten und schuppigen Abschlägen gefunden werden. Die allgemeine Schwierigkeit ist 5b+ (mit anderen Worten 6A, aber nicht lang genug, um es wirklich zu sein). Viele Stellen der Route können erklettert werden, aber höchstwahrscheinlich wird man sie mit künstlichen Hilfsmitteln (ITO) begehen, da es sehr schwierig ist, eine Versicherung beim Klettern zu organisieren. Eine Seilschaft mit Erfahrung auf solchen Routen (z.B. "Machembo") kann diese Route in:
- 7–9 Stunden
schaffen.

Sokol. Route "Dschaksy" 6A
Die Route heißt "Dschaksy", was auf Kasachisch "Gut" bedeutet. Die Gesamtlänge der Route beträgt 225 Meter, die Schwierigkeit ist 5B+ (d.h. praktisch 6A, aber nicht lang genug). Der Zugang zur Route ist einfach, alles kann zu Fuß erreicht werden, ohne sich mit einem Seil zu sichern, was man von der Route selbst nicht sagen kann.
Technische Beschreibung der Route:
- R0–R1: 40 m,
Schlüsselstelle Klettern 5C, insgesamt 5B+, einfache Versicherung an Haken und Verankerungen. Station auf 2 Bolts, die von A. Sergejew (Kommunist) gesetzt wurden.
- R1–R2: 35 m A2
Das Seil ist mit Bolts übersättigt, derzeit sind noch 13 Stück übrig (6 wurden entfernt, weil sie nicht benötigt wurden, man könnte noch 5 entfernen, aber es war keine Zeit mehr). Bolts wurden entfernt, wenn es gelang, einen Teil der Route ohne sie zu klettern. Wenn es keine Bolts gäbe, könnte man eine originale Linie schaffen, leider ist es so, wie es ist.
Versicherung an Bolts, ITO: Skyhooks plus Anker.
Einzelne Stücke können riskant erklettert werden - ausreichend monolithisches Gestein.
Station hängend, Bolt plus eigenes Equipment - Risse für Haken sind vorhanden.
- R2–R3: 30 m A2 (bedingt A3).
Die ersten 8-9 Meter sind eine Fortsetzung des Boltweges (6 Stück), dann muss man auf Löchern, Rissen und Abschlägen nach oben und rechts bis zum Bolt "fantasieren". Unser Bolt ist nach 11 Metern, und von dort ist es nicht mehr weit bis zur Station.
Versicherung und ITO an:
- Ankern,
- Haken,
- reliefartigen Skyhooks.
Station hängend, an einem Bolt plus Haken.
- R3–R4: 50 m A2–A3.
Versicherung an Bolts (7 Stück), dazwischen interessantes ITO (einzelne Stellen können geklettert werden, aber die Versicherung beim Klettern ist problematisch) an Haken, Skyhooks, reliefartigen und lochartigen Ankern.
Station:
-
links vom Baum
-
an einem Bolt und Baum
-
für Bequemlichkeit kann man einen Haken hinzufügen.
-
R4–R5: 40 m A2–A3. Nach der Station sofort nach oben mit allmählicher Verschiebung nach links um 4-5 bis 20 m Seil, dann durch einen dünnen, schlecht einsehbaren Riss nach oben weitere 12 Meter und allmähliche Abweichung nach rechts 3-4 m in eine klare Mulde. Station an einem Bolt plus VZSSP-Haken. Versicherung schwierig und interessant, Haken, Anker, sehr hilfreich sind "Fifis". Auf diesem Seil gibt es genug Löcher und Mikrorisse, im oberen Teil liegt es, aber nur ein Bolt, der 6 m entfernt ist (von der Station aus sichtbar), erhöht die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Versicherung.
-
R5–R6: 30 m A2
maximal schwierige Kletterstelle 6a. Auf diesem Seil sind für die Organisation der Versicherung Friends oder Camalots für Risse 30-60 mm geeignet, aber man kann vollständig mit Ankern und Haken auskommen. 6 Meter von der Station entfernt ist ein Bolt in den Monolithen geschlagen, von dort aus kann man das Klettern beginnen, es gibt genug Relief und Griffe. Der Endpunkt liegt auf dem Plateau: ein Bolt ist geschlagen und daneben gibt es viele dröhnende, aber tiefe Risse.
Verwendetes Equipment:
- Seil 60 m
- viele Expressen
- 8 verlängernde Schlingen
- 6 Ankerhaken
- 3 vertikale Haken "CASSIN"
- 5 horizontale Haken
- 1 "Mörkchen"
- 3 Skyhooks 8 mm
- 4 verschiedene reliefartige Haken
- 2 "Fifis" für Fels
- Hakenkrücken (man kann auch Leitern verwenden)
Allgemeiner Eindruck: Die Idee der Route ist, die begonnene, aber vergessene Linie (zugeschrieben A. Sergejew) links der Route "Chochol durch Spiegel" (1992, Kruglenko A., Zwetkow N., Gromko W., Kaligajew E.) fortzusetzen. Wenn möglich, sollten überflüssige Bolts auf dieser Linie entfernt werden.
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