Zum Inhalt springen

Ohne Titel

Krim, Berg Sokol. Route „Ewige Jugend“, 3B

Die Route „Ewige Jugend“ befindet sich im westlichen Sektor des Sokol, neben der Grebnewaja-Doppelroute. Eine gute, logische Dreier-Route, die im oberen Teil zur Grebnewaja-Doppelroute führt. Die Sicherung erfolgt natürlich (Cliffs, Friends, Haken), altes Eisen ist wenig vorhanden. Stationen an Bäumen, an den Schlüsselstellen auf eigenen Punkten + Haken (Bohrhaken).

Der Zugang zur Route fällt mit dem Zugang zur „Grebnewaja“-Doppelroute zusammen. Man beginnt etwa 30 Meter weiter rechts, von der Tafel aus. Eine Station lässt sich bequem an einer großen Kiefer einrichten.

img-0.jpeg

Berg Sokol, „Ewige Jugend“ 3B, Routenschema

R0–R1, 45 m IV. Man kann direkt von der Tafel aus beginnen – nach oben durch die innere Ecke (unten ein kleines Überhang), zu der großen Kiefer.

img-1.jpeg

Sokol, „Ewige Jugend“, 3B, Beginn des Abschnitts R0–R1 (rechte Variante). Oder weiter links an der Wand, nach rechts in dieselbe innere Ecke mündend.

img-2.jpeg

Sokol, „Ewige Jugend“, 3B, Beginn des Abschnitts R0–R1 (linke Variante). Von der Kiefer nach oben durch die Spalte, dort wo sie endet – nach rechts in die innere Ecke (Achtung, lose Steine) und an ihr nach oben. Station an einem Wacholder.

R1–R2, 30 m III. Von der Station nach links oben durch die innere Ecke, dann durch die Spalte, Klettern mittlerer Schwierigkeit. Station an einem Baum.

img-3.jpeg

Sokol, „Ewige Jugend“, 3B, Beginn des Abschnitts R1–R2

R2–R3, 30 m IV. Nach oben links, durch ein System von Spalten, Station vor Beginn des schwierigen Abschnitts. Es gibt einen Haken, der verstärkt werden muss durch eigene Punkte. Man kann auch auf eigenen Punkten etwas höher unter einem kleinen Überhang eine Station einrichten.

img-4.jpeg

Station R3 (unter dem Überhang) und Schlüsselstelle oberhalb R3–R4, 25 m V. Von der Station nach rechts oben, unter den Überhang, der rechts umgangen wird. Weiter an der Platte mit Fossilien nach oben und links, in Richtung der schrägen inneren Ecke, die den Überhang links begrenzt.

Möglichkeiten für die Sicherung:

  • Friends
  • Anchor
  • Haken

Eine Sicherung kann nicht überall eingerichtet werden; an der Platte links ist ein Haken eingeschlagen. Station in der Ecke hinter einem kleinen Überhang: Bohrhaken + eigene Sicherung (große Friends, Hexen).

img-5.jpeg

Platte am Abschnitt R3–R4

img-6.jpeg

Sokol, „Ewige Jugend“, 3B, Schlüsselstelle der Route R4–R4*, 30 m (5 m V+; 25 m III).

Nach oben links von der Ecke an der Platte, um zur Wand mit der Spalte zu gelangen (rechts vom Verlauf). Durch die Spalte 4–5 m schwieriges Klettern, weiter an den Felsen mittlerer Schwierigkeit, nach rechts oben, durch einen angelehnten Block, Ausstieg auf die Grebnewaja-Doppelroute. Station an einem Bohrhaken und einem kleinen Wacholder.

Oberer Teil:

  • Man kann links abzweigen und ebenfalls auf die Grebnewaja-Doppelroute gelangen, aber etwas früher.
  • Dort gibt es eine gute Plattform, Station auf 3 Haken.

Weiterhin folgt die Route der Grebnewaja-Doppelroute. R4*–R5 50 m II. Auf dem horizontalen schmalen Grat entlang, dann hinab in die Einsattelung des Grats. Station an einem Baum. Von R4* nach R5 ist die Hör- und Sichtverbindung sehr schlecht. Man kann auch den Grat auf einem Sims links umgehen.

R5–R5* 20 m. Auf dem Sims rechts bis zu einem Baum. Diese und die folgende Seillänge können kombiniert werden.

R5*–R6 30 m III. Nach oben durch die innere Ecke, dann an der Wand mit reichem Relief auf einen Sims. Station an einer großen Kiefer.

img-7.jpeg

Ausstieg zur Station R7. Weiterhin kann man:

  • die Bewegung auf der Grebnewaja-Doppelroute fortsetzen (noch zwei und eine halbe Seillängen und Ausstieg zu Fuß auf den Gipfel zum Triangulator),
  • oder links in die Mulde abzweigen.

Durch die Mulde zu Fuß, beim Ausstieg an den Platten ist es besser, sich zu sichern, weiter auf einfachem Relief nach rechts auf den Gipfel.

img-8.jpeg

Berg Sokol, „Ewige Jugend“, 3B. Oberer Teil der Route

img-9.jpeg

Mulde, Umgehung des oberen Teils der Route. Fortsetzung auf der Grebnewaja-Doppelroute: R6–R7, 40 m, III.

  • Von der Station nach rechts oben auf den Grat
  • Weiter auf dem Grat entlang

Station an einer Kiefer.

R7–R8 45 m III+. Nach oben an der Platte mit guten Griffen, Bohrhaken an der Schlüsselstelle, weiter auf dem Grat. Station auf einer Verflachung, Bohrhaken.

R8–R9 100 m. Nach oben links, auf Simsen und einfachen Felsen zum Gipfel.

Empfohlene Ausrüstung:

  • Seil 50 m
  • Vollständiger Satz Cliffs und Friends
  • 12–14 Express-Schlingen
  • 3–4 große Schlingen
  • 3–4 kleine Schlingen
  • Hammer
  • Anchor
  • Haken (wünschenswert)

Autor der Beschreibung: Leonid Smidowitsch (Charkiw) Quelle des Materials: https://alpinist.biz/archives/2978 ↗

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen