Be­richt

Mann­schaft St. Pe­ters­burg

Über die Be­stei­gung des Gip­fels Allu­ai­v, 1051 m

Route durch die Spalte der süd­li­chen Wand, 2A Kat. Schwier., 24. Juni 2012, Erst­be­ge­hungimg-0.jpeg

St. Pe­ters­burg, 2012

Pass des Auf­stiegs

  1. Ge­biet: Lov­o­zer­skie Tun­dren, Tal des Flusses Azi­mut, näch­ster Ab­schnitt 8.6 EКTM, 2011
  2. Gip­fel Allu­ai­v, 1051 m, durch die Spalte der S-Wand, «Kek­sik»
  3. Vor­ge­schla­gen — 2A Kat. Schwier., Erst­be­ge­hung
  4. Cha­rak­ter der Route — Fel­sen
  5. Hö­hen­dif­fe­renz der Route: 350 m, da­von Wand­teil — 280 m

Län­ge der Route: 780 m. Mit­tlere Steil­heit: Haupt­teil der Route — 55°; ge­sam­te Route — 30°

  1. Hin­ter­lasse­ne «Haken» auf der Route: nein
  2. Be­gehungs­zeit der Mann­schaft: 1 Std. 45 Min.
  3. Lei­ter: Sha­ma­lo V.P., МСМК

Teil­neh­mer: Iva­no­va-Efi­mo­va E.N., 3. sport­li­che Klas­se

  1. Trai­ner: Ti­mo­schen­ko T.I., МС
  2. Aus­gang auf die Route aus dem Ba­sisl­ager: 24. Juni 2012, 12:00

Route be­gon­nen: 24. Juni 2012, 13:45. Er­rei­chung des Gip­fels: 24. Juni 2012, 15:30. Rück­kehr ins Ba­sisl­ager: 24. Juni 2012, 17:30. Ab­stieg vom Gip­fel: über den west­li­chen Hang des Gip­fels Allu­ai­v, Schutt, gras­be­wach­sene Hän­ge, n/к

  1. Or­ga­ni­sa­ti­on: FA­SiL St. Pe­ters­burgs
  2. Ver­ant­wort­li­cher für den Be­richt: Iva­no­va-Efi­mo­va E.N. E-Mail-Adres­se und Te­le­fon: lswm@ya.ru, 8964-325-73-92img-1.jpeg

All­ge­mei­nes Foto des Gip­fels

Route durch die Spalte der süd­li­chen Wand, 24. Juni 2012, Foto aus dem S-Zir­kus, 700 mimg-2.jpeg

Pro­fil der Route rechts

Route durch die Spalte der süd­li­chen Wand, 24. Juni 2012, Foto vom Pass Ge­olo­gen, Hö­he ca. 1000 mimg-3.jpeg

Fo­to­pa­no­ma des Ge­biets

Route durch die Spalte der süd­li­chen Wand des Zir­kus

  1. Juni 2012, Foto aus dem S-Zir­kus, Hö­he ca. 700 mimg-4.jpeg

Karte

Über­blick über das Ge­biet

Die Lov­o­zer­skie Tun­dren be­fin­den sich im Zen­trum der Kol­ska­ja-Hal­bin­sel, öst­lich der Chi­bi­ny, zwi­schen den Seen Lov­o­ze­ro und Um­bo­ze­ro. Der höchs­te Gip­fel ist Ang­vun­das­chorr, 1120,6 m.

Die in­ter­es­san­tes­ten Auf­stie­ge fin­den sich:

  • an den Wän­den um den See Sen­gis­jav­r,
  • im 1. und 2. Zir­kus von Ras­lak,
  • im Zir­kus des Sees Rai­jav­r,
  • an den Wän­den um den See Sei­do­ze­ro.

Die Hö­he der Wän­de er­reicht 400 m, es gibt zahl­rei­che stei­le und schwie­ri­ge Ab­schnit­te, man kann sogar aus­ge­dehn­te über­hän­gen­de Ab­schnit­te von bis zu 50 m Län­ge fin­den. Die Schwie­rig­keit ein­zel­ner Rou­ten kann bis zu 5B Kat. Schwier. er­rei­chen.

Man kann ins Tal des Flusses Azi­mut gelan­gen, von dem aus die Route be­ginnt, von der Stadt Olen­e­gorsk aus mit dem Auto oder dem Bus bis zur Sied­lung Rev­da. Dann auf der Stra­ße rechts bis zum ver­las­se­nen Kom­bi­nat und von dort aus links hin­auf ins Tal des Flusses Azi­mut.

Im Tal gibt es in den un­te­ren Tei­len Wald, man kann zahl­rei­che ge­eig­ne­te Plat­zen für das Ba­sisl­ager fin­den.

Es ist auch mög­lich:

  • Mit dem Auto auf das Pla­to in der Nä­he des Gip­fels Allu­ai­v zu fah­ren.
  • Von dort aus über den west­li­chen Grat ins Tal des Flusses Azi­mut ab­zu­stei­gen.

Im Win­ter ist es schwie­ri­ger, dort­hin zu ge­lan­gen, da die Stra­ßen von tiefem Schnee ver­weht sein kön­nen.

Sche­ma des Auf­stiegs

Nr. des Ab­schnittsLän­geSteil­heitCha­rak­ter des Re­li­efsKa­te­go­rie der Schwie­rig­keitAn­zahl der Ha­ken
R110020-25klei­ner und mitt­le­rer SchuttH/K-
R23530ge­neig­te Plat­teI-
R35025-30klei­ner und mitt­le­rer Schutt mit Ab­schnit­ten von Plat­tenH/K-
R45030-40Plat­teI-
R51060Fel­senIII2
R63045Kom­bi­na­ti­on von Sim­sen und Wän­denII1
R71040Sim­seI-
R81060Fel­senII-
R91530Sim­se (gras­be­wach­sener Hang)I-
R102045Fel­senII1
R118030Sim­se (gras­be­wach­sener Hang) TURI-
R121550KaminII-
R134040tro­ckener KaminI-
R141550Fel­senII-
R15

Ab­stieg über den west­li­chen Hang des Gip­fels Allu­ai­v, Schutt und gras­be­wach­sene Hän­ge, n/k

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Tech­ni­sches Foto der Route Route durch die Spalte der süd­li­chen Wand des Zir­kus, 24.06.12, Foto am Fu­ße der Wand

Be­schrei­bung des Auf­stiegs

Der Gip­fel Allu­ai­v mit ei­ner Hö­he von 1051 m be­fin­det sich im wes­tli­chen Teil der Lov­o­zer­skie Tun­dren.

Die Grup­pe führ­te eine Erst­be­ge­hung der Route durch, die wir «Kek­sik» nann­ten.

Das Ba­sisl­ager be­fand sich auf ei­ner Hö­he von 500 m am rech­ten Ufer des Flusses Azi­mut, 3–4 km vom Gip­fel ent­fernt.

Das Wet­ter war idea­les für den Auf­stieg — die Son­ne schien, und der Him­mel war nur leicht von ei­nem Schleier von Wol­ken be­deckt.

Beim An­nä­hern an die süd­li­che Wand des Zir­kus ent­deck­ten wir ein dunkles «Plus» rechts von der vor­ge­se­he­nen Route. Durch die Spalte er­gab sich eine Route, die sich von den üb­ri­gen re­la­tiv glat­ten und stei­len Plat­ten ab­hob.

Die Wand war von der Son­ne be­schien­en — der Auf­stieg war sehr kom­for­tabel, zu­dem flie­ßen auf der Route fast über­all dün­ne Bä­che.

Un­ten wird die Wand des Zir­kus von Schutt um­ge­ben. Auf dem ober­sten Punkt des Schutts lie­ßen wir die Gür­tel­tau­chen und be­gan­nen, uns ab­wech­selnd zu si­chern, nach oben zu be­we­gen. Die­se Art der Fort­be­we­gung herrsch­te auf der Route vor, mit Aus­nah­me einf­a­cher Ab­schnit­te, wenn wir uns gleich­zei­tig be­weg­ten.

Im ober­sten Teil (R8) be­fin­det sich ein Stein­mann und eine hin­ter­las­se­ne Nach­rich­ten.

Die Route er­wie­ses sich ins­ge­samt als ein­fa­cher als von un­ten ge­se­hen. Die Plat­ten wa­ren tro­cken, so­dass es ziem­lich ein­fach war, sich auf ih­nen zu be­we­gen.

Im ober­sten Teil der Route gibt es Va­ri­an­ten für die Be­ge­hung:

  • nach rechts
  • nach links

Bei­de Va­ri­an­ten er­schie­nen gleich schwie­rig. Uns ge­fiel die rech­te Va­ri­an­te bes­ser.

Nach dem Aus­gang auf das Pla­to muss man noch 300 m in NW-Rich­tung zum Gip­fel ge­lan­gen. In der Nä­he be­fin­det sich ein Steinhau­fen von ca. 6 m Hö­he und ein Be­ton­pfos­ten, hier wur­de eine Nach­rich­ten hin­ter­las­sen.

Der Ab­stieg vom Gip­fel er­folg­te über den sanf­ten west­li­chen Hang des Gip­fels Allu­ai­v.

Die Route ist ziem­lich si­cher im Hin­blick auf Stein­schlag. Im Win­ter kön­nen jedoch Schnee­plat­ten von den Plat­ten ab­rut­schen.

Die Spalte ist auf der Wand deut­lich aus­ge­prägt, so­dass die Ori­en­tie­rung kein großes Pro­blem dar­stell­te.

Fo­to­il­lus­tra­ti­on des Be­richts

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Plat­ten im un­te­ren Teil der Routeimg-7.jpeg

Sim­se vor R8img-8.jpeg

Fel­sen R8img-9.jpeg

Ab­schnitt R11: Vor dem Aus­gang auf das Pla­to gibt es Va­ri­an­ten für die Be­ge­hung, die in der Schwie­rig­keit ähn­lich sind. Die Grup­pe wähl­te die rech­te Va­ri­an­te — mit ei­nem Stein, der zwi­schen den Fel­sen stecktimg-10.jpeg

Auf dem Gip­fel des Gip­fels Allu­ai­v

Quellen

Kommentare

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