Bericht über die Erstbegehung der Route zum Jukspor (1037 m) über den rechten Teil des SW-Grats („Суровая женщина“), ungefähr 2A Kat. der Schwierigkeit.

Aufstiegsdaten

  1. Chibiny, Abschnitt 8.6.
  2. Jukspor — 1037 m; über den rechten Teil des SW-Grats.
  3. Vorgeschlagene Schwierigkeit: 2A Kat.; erste Winterbegehung.
  4. Charakter der Route — kombiniert.
  5. Höhenunterschied der Route — 600 m. Länge der Route: 730 m. Länge der Abschnitte der 3. Kat. der Schwierigkeit — 20 m. Steilheit des Schlüsselbereichs der Route — 75°; durchschnittliche Steilheit der gesamten Route etwa 45°.
  6. Haken, die auf der Route belassen wurden — keine. Insgesamt auf der Route verwendet:
    • Haken — 2 Ankerhaken;
    • Klemmkeile — 8;
    • Schlingen — 2.
  7. Gehzeit der Gruppe — 4,5 Stunden; Tage — 1.
  8. Leiter: Morozova Irina Jurjewna, KMS Teilnehmer:
    • Romanov Alexei Michailowitsch — 3. Sportklasse;
    • Sofieva Maria Alexejewna — 2. Sportklasse;
    • Skawinski Nikolai Jurjewitsch — 3. Sportklasse;
    • Owsjannikova Anna Michailowna — 2. Sportklasse.
  9. Trainer: Morozova Irina Jurjewna, KMS
  10. Aufbruch zur Route: 11:00 Uhr, 28. März 2008. Erreichen des Gipfels: 15:30 Uhr, 28. März 2008. Rückkehr: 18:00 Uhr, 28. März 2008.
  11. Organisation: ZSKA (Zentralsportklub der Armee) „Demtschenko“.

Die zweite Begehung der Route, die die geschätzte Schwierigkeit von 2A bestätigte, wurde am 29. März 2008 von einer Gruppe des belarussischen Alpinisten- und Touristenclubs „Nadir“ durchgeführt. Die Gruppe bestand aus:

  • Leiter: Putschtkow Michail Nikolajewitsch — 1. Sportklasse
  • Teilnehmer: Swiridow N.W.
  • Lukjanow A.A.
  • Choruschko A.W.

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Allgemeines Foto der Route

Beschreibung der Route

Über einen steilen Schneehang 400 m bis unter den rechten Teil der Felsen des SW-Grats, rechts von einem deutlich ausgeprägten großen Lawinenkessel.

R0–R1.

  • Durch einen kleinen verschneiten Kamin-Kessel 7 m, 40°, II Kat. der Schwierigkeit.
  • Weiter über eine kleine Felsstufe 2 m, 75°, III Kat. der Schwierigkeit auf eine Stufe.
  • Über die Stufe nach links 4 m.
  • Weiter nach rechts durch eine weitere kleine Felsstufe 3 m, 70°, III Kat. der Schwierigkeit auf eine große verschneite Stufe.

R1–R2. Über die verschneite Stufe durch herausragende Felsbuckel (sog. „Widderstirnen“) unter den zweiten Felsgürtel gelangen. Unter der Felsstufe Traversieren nach rechts und weiter über Felsen 50 m, 20°, II Kat. der Schwierigkeit.

R2–R3. Über Felsen mittlerer Schwierigkeit 15 m, III Kat. der Schwierigkeit direkt hinauf, dann Traversieren nach links über eine Stufe und weiter hinauf 3 m, III, 70° bis zu einer schrägen Stufe, über die der Zugang unter den dritten Felsgürtel führt.

R3–R4. Über einen Schneehang 40° Traversieren nach rechts, um die Wand des dritten Felsgürtels zu umgehen, und weiter hinauf über einen steilen Schneehang rechts von den Felsen bis zum Grat des Konforsa.

R4–R5. Über den Grat 100 m, Aufstieg auf die Schulter des SW-Grats und weiter nach rechts über den Konfors bis zur Vor-Gipfelregion, auf der ein Kreuz errichtet ist.

R5–R6. Von der Vor-Gipfelregion durch kleine Schneehügel und weiter über das Schneefeld direkt-links. Dann links — Aufstieg auf den Gipfel Jukspor, auf dem eine Triangulation errichtet ist.

Beschreibung des Zugangs zur Route

Von Kirowsk oder der Siedlung Kukiswumtschorr (25 km) bis zur Haltestelle 23 km. Weiter auf der Straße bis zur wissenschaftlich-unterrichtenden Basis der MGU.

Von der Basis aus: Auf die Reserve-Eisenbahnschienen zugehen, die unter den Hängen des Jukspor verlaufen. Auf den Eisenbahnschienen 300 m gehen, bis man unter den Hängen des Jukspor ist, wohin der Ausbildungs-Lawinenkessel führt. Weiter durch den Wald in Richtung dieses Kessels gehen, dann durch den rechten Teil des Kessels und anschließend über den Schneehang unter den rechten Teil der Felsen des SW-Grats gelangen.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Route

Die Schwierigkeit der Routenabschnitte wurde nach den winterlichen Verhältnissen bewertet. Die Route ist technisch anspruchsvoll und wird für sportliche und Ausbildungsgruppen als Trainingsroute empfohlen. Die Route wird mit Simultan-Sicherung (Ankerhaken, Klemmkeile) begangen. Im Winter ist sie ideal zum Üben der Arbeit in Seilschaften an Felsen, kombiniertem und gemischtem Gelände mit der Organisation von Zwischen-Sicherungen mittels Haken und Klemmkeilen. Die Nähe zur Basis und relative Lawinensicherheit machen die Route zu einer idealen Trainingsroute, die bei jedem Wetter begangen werden kann. img-1.jpeg

Foto des technischen Teils der Route img-2.jpeg

Fotos von Routenabschnitten img-3.jpeg

Fotos von Routenabschnitten img-4.jpeg

Fotos von Routenabschnitten img-5.jpeg

Fotos von Routenabschnitten img-6.jpeg

Foto des Grats des Konforsa img-7.jpeg

Foto des oberen Teils des Konforsa. Aufstieg zur Vor-Gipfelregion img-8.jpeg

Auf dem Gipfel des Jukspor

Quellen

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