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Ohne Titel

11.3.8

1. POUTENKARTEDATEN
1GebietKonkur-mustagh-Gebirge
2TalKarakul-See
3Nummer des Abschnitts nach der Klassifizierungstabelle
1999
4Name des GipfelsAklangam
5Name der Routeüber den SW-Grat des SO-Grates
6Bewertung der Routenschwierigkeit4B-Kat.Erstbesteigung
7Charakter der RouteEis-Schnee
8Höhenunterschied auf der Route2185 mVom Rutscheiko-Pass (4810)
9Länge der Route7090 m
10Durchschnittliche Steilheit der Route18,4°
11Dauer der RouteIn Gehzeit-Stunden22 Std.
In Tagen4 Tage
12LeiterLebedev Andrej AleksandrovicMSRK im Tourismus
13TeilnehmerDemeschtschik Pavel Aleksandrovic
Ivanenkov Oleg Georgievic
Maksimovic Jurij Aleksandrovic
Rykalov Pjotr VladimirovicMS im Tourismus
14TrainerLebedev Andrej Aleksandrovic
15Beginn der Route24. August 20028:20
16Erreichen des Gipfels28. August 200211:20
17Rückkehr zum Basislager29. August 200218:10

Der Gipfel Aklangam befindet sich im Konkur-tag-Gebirge (Kunlun) nordwestlich des Massivs Kongur-tübe (7595) und ist von dessen Nordwest-Schulter (Kokodag, 7210) durch eine Scharte auf 6666 m getrennt. Aklangam ist der letzte Gipfel des Konkur-tag-Gebirges, sein Nordwest-Grat fällt sanft zum Karakorum-Highway ab, zum Zusammenfluss von Kengshiber-su und Mojisu. Der Gipfel ist ein Knotenpunkt, nach Nordosten zweigt ein bedeutender Grat mit dem S-Aklangam-Pass (5300) und einem namenlosen Gipfel 6103 ab. In der Gipfeldatenbank des English Club ist Aklangam nicht verzeichnet. Die Höhe von Aklangam beträgt laut chinesischer Karte 6978 m, laut inländischer Karte 7004 m; das GPS-Gerät der Erstbesteiger ergab 6995 m, was nahe am Mittelwert zwischen 6978 und 7004 m liegt.

2. GRAPHISCHE DOKUMENTATION

img-0.jpeg Abb. 1. Gesamtfoto des Gipfels, aufgenommen am 31. August 2002 vom Ufer des Karakul-Sees. Von links nach rechts: 7004 — Aklangam, 7210 — Kokodag, 7595 — Kongur-tübe, 7229 — Yamandjar, 7719 — Kongur.

img-1.jpeg Abb. 2. Aklangam, Nordwand, aufgenommen am 4. August 2000 vom Karakorum-Highway nördlich von Aklangam.

img-2.jpeg Abb. 3. Route zum Gipfel mit Angabe der Übernachtungsplätze.

img-3.jpeg Abb. 4. Route zum Gipfel mit Aufteilung in Abschnitte.

img-4.jpeg Abb. 5. Unterer Teil der Route, Aufstieg zum Plateau.

img-5.jpeg Karte des Gipfelgebiets.

img-6.jpeg Profil der Route.

img-7.jpeg Chinesische Karte des Gipfelgebiets.

3. TABELLE DER ROUTENABSCHNITTE

(oberhalb des Rutscheiko-Passes 4810, 1A)

Nr.Bezeichnung des AbschnittsHöhe AnfangHöhe EndeSchwierigkeitSchwierigkeit + HöheLänge (m)Steilheit (Grad)
1Schutthang4810535512118025–30
2Breiter Eis-Schnee-Grat mit Steilaufschwüngen5355640023312020, Steilaufschwünge bis 35
(10–20 m)
3Schneeplateau640065501317005
4Schnee-Eis-Hang655067502454022
5Breiter Schnee-Eis-Grat mit675070042455025–30
Schuttaustritten

4. BESCHREIBUNG DER ZUFÜHREN UND DES AUFSTIEGS

(Auszug aus dem Tourismusbericht)

Der Gipfel Aklangam liegt im Konkur-tag-Gebirge und ist der westlichste Gipfel dieses Gebirges. Von Norden von der Straße ins Tal des Flusses Gëz aus gesehen erscheint er grandios, überragt dieses Tal um 4000 m. Nicht weniger beeindruckend wirkt er von Westen aus dem Tal des Flusses Mojisu. Von Süden vom Karaköl-See aus gesehen ist Aklangam aufgrund der Nähe seiner höheren östlichen Nachbarn — der Gipfel Kokodag (7210 m) und Kongur-tübe (7595 m) — nicht besonders auffällig. Von den zwei Graten, die von dem Plateau zwischen den Gipfeln Aklangam und Kokodag nach Südwesten absteigen, wählten wir den linken (westlichen) Grat. Der Zugang zum Fuß des Grates (4000 m) vom Brücke über den Kengshiber-su (im Gebiet des Dorfes Bulung-köl) dauerte einen halben Tag. Westlich des Grates in einer Tasche der orographisch linken Moräne des benachbarten Gletschers Tanggi fließt ein klarer Bach. An seinem Ufer ist die Einrichtung eines Basislagers möglich.

Der Aufstieg zum Grat beginnt entlang des orographisch linken Zuflusses des Baches, der auf den Rutscheiko-Pass (4810, 1A) in dem südwestlichen Ausläufer des Grates führt. Vom Pass aus geht es nach links und aufwärts durch eine Schutt-Rinne. Die Rinne endet auf einer Höhe von 5050 m mit dem Ausstieg auf den Grat. Von hier aus geht es aufwärts entlang des Grates bis zu seiner Schulter. Ein einstündiger Aufstieg über Schutt endet mit dem Erreichen des Schnees in der Nähe der Schulter. Hier übernachteten wir vom 24. auf den 25. August auf einer Höhe von 5355 m.

Von der Schulter (5355 m) geht es aufwärts entlang des Eis-Schnee-Grates. Periodisch auftretende Risse werden auf dem Weg rechts umgangen. Bei jedem solchen Umgehungsgang gibt es kurze Steilaufschwünge mit einer Steilheit von bis zu 40° und einer Länge von bis zu 30 m. Im oberen Teil wird der Grat breiter und geht allmählich in ein Plateau über. Am 25. August stiegen wir bis auf eine Höhe von 6360 m auf. Am 26. August schafften wir es, 45 Minuten zu gehen, dann wurden wir von Nebel eingehüllt, und es begann zu schneien. Höhe 6430 m. Wetterbedingte Wartezeit.

Am 27. August war das Wetter ausgezeichnet. Am Morgen beendeten wir das Begehen des Grates, durchquerten dann das Plateau und erreichten bis zum Nachmittag auf einem ausgedehnten 30-Grad-Hang den Grat des Konkur-tag-Gebirges östlich des Gipfels Aklangam. Höhe — 6750 m. Gegen Abend verschlechterte sich das Wetter.

Am 28. August stiegen wir am Morgen auf einem breiten verschneiten Schutthang zum Gipfel Aklangam auf. Auf dem Weg trafen wir auf kurze Felsstufen mit einer Höhe von nicht mehr als 1 m. Nach Norden ragten riesige Überhänge ab. Es wehte ein starker Wind. Periodisch wurden wir von Wolken eingehüllt.

Der Gipfel Aklangam ist breit und flach. Auf dem Gipfelplateau ragen zwei Steinhaufen hervor. Wir bestiegen den höheren. Das GPS-Gerät zeigte 6995 m an. Dabei waren alle 12 Kanäle aktiviert, die vom Gerät garantierte Genauigkeit betrug 4 m.

Fast unmittelbar nach dem Abstieg ins Lager auf 6750 m verschlechterte sich das Wetter erneut. Bei schlechter Sicht war der Abstieg sehr gefährlich. Es war schwierig, sich bei dem Übergang vom Plateau zum Grat nicht zu verlaufen. Deshalb kamen wir nach dem Aufstieg nirgendwo an.

Am 29. August um 3:00 Uhr morgens wurde beschlossen, bei Mondlicht abzusteigen. Wie sich später herausstellte, war dies nicht notwendig, da sich der Tag später aufklärte. Es war jedoch unmöglich, dies vorherzusehen. Bis zum Abend schafften wir es, zum Rutscheiko-Pass (4810 m) abzusteigen. Hier befindet sich ein sehr angenehmer Platz für ein Lager. Auf einer flachen Schuttfläche fließen zwei klare Bäche. Die Fläche ist vom Pass durch einen niedrigen Schutzwall getrennt und vor Wind geschützt.

5. FOTOILLUSTRIERUNGEN

img-8.jpeg Abb. 6. Abschnitte 1 und 2.

img-9.jpeg Abb. 7. Auf Abschnitt 2.

img-10.jpeg Abb. 9. Auf Abschnitt 5, im Hintergrund Kongur-tübe (links) und Kokodag.

img-11.jpeg Abb. 8. Auf Abschnitt 3, im Vordergrund Abschnitt 4.

img-12.jpeg Abb. 15. Wir nähern uns dem Übergang vom Gipfelplateau zum Grat, jetzt werden wir absteigen.

Quellen

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