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Bericht

Über die Besteigung des Gipfels Gran Paradiso (4061 m) durch die Mannschaft KAiS MEI über die Nordwand und den Nordwestgrat, 3B k/tr. Graianische Alpen, Gebiet Vаль д'Аоста (Valle d'Aosta) Nationalpark "Gran Paradiso"

Leiter: Toporkow A.W.

Senior-Trainer: Korotschkow A.S.

Reisepass der Besteigung

  1. Italien. Graianische Alpen, Gebiet Valle d'Aosta Nationalpark Gran Paradiso. Abschnitt des Klassifikators für Routen auf Berggipfel 10.3

  2. Gipfel Gran Paradiso (Gran Paradiso) 4061 m über die Nordwand und den Nordwestgrat (N-Wand und NW-Grat)

  3. Vorgeschlagen wird 3B Kat. Schwierigkeit, Charakter der Route — Eis- und Schnee

  4. Höhenunterschied des Hauptteils der Route: 300 m, der gesamten Route: 400 m Länge der Route: 870 m. Länge der Abschnitte: V Kat. Schwierigkeit — m, VI Kat. Schwierigkeit — m.

    Durchschnittliche Steilheit:

    • des Hauptteils der Route (bis zum NW-Grat) — 40°
    • der gesamten Route — 20°
  5. Haken auf der Route: 35

  6. Gehzeit der Mannschaft von der Hütte Chabod: 10 Stunden 30 Minuten, ohne Abstieg; von Beginn der Route: 7 Stunden 30 Minuten.

  7. Leiter: Toporkow Alexander (KMS, Instrukteur 3 Kat.)

    Teilnehmer:

    • Antipina Natalia (3. Sportklasse)
    • Tretyakova Vera (3. Sportklasse)
    • Ovcharenko Irina (3. Sportklasse)
    • Afanasyeva Lena (3. Sportklasse) Trainer: Korochkov Alexey Semyonovich
  8. Aufbruch zur Route aus dem Basislager (Hütte Chabod): 31. Juli 2018 um 3:00 Uhr

    Beginn der Route (Bergschrund): 6:30. Erreichen des NW-Grats: 11:30. Erreichen des Gipfels: 13:30. Abstieg vom Gipfel: auf 1B k/tr zur Hütte Chabod

  9. Alpinistisches Ereignis: UTS und KS KAiS MEI Alpen 2018

  10. Verantwortlicher für den Bericht Toporkow A.W., E-Mail-Adresse: [email protected]

Allgemeines Foto des Gipfels

img-0.jpeg

  1. Gran Paradiso mit dem Übergang Pizcolo Paradiso und NO-Grat
  2. Gran Paradiso über die N-Wand, 4B (S. Bertolone, F. Cappa, G. Giorda, 1958)
  3. Gran Paradiso über die N-Wand und NW-Grat (Route der Mannschaft)
  4. Gran Paradiso über die N-Wand und NW-Grat (F. Locatelli+6, 1974)
  5. Gran Paradiso über den NW-Grat, 3B
  6. Gran Paradiso über den NW-Grat

Das Foto wurde von der Hütte Chabod aus gemacht

Technisches Foto der Route

img-1.jpeg

Das Foto wurde von der Hütte Chabod aus gemacht. Der eigentliche Gipfel ist nicht sichtbar. Zwischen dem sichtbaren höchsten Punkt und dem Gipfel verläuft der Nordgrat.

AbschnittLängeNeigungReliefcharakterKategorieAnzahl der Punkte
R0–R1500 m40Schnee und Eis332 Bohrhaken
R1–R220 m15Felsen1-
R2–R3250 m25Schneegrat1–2-
R3–R4100 m25Schneegrat1-
R5–R6100 m30Felsgrat1–32 Felshaken

Foto des Routenprofils

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Kurzbeschreibung der Routendurchquerung nach Abschnitten

Anmarsch: Von der Hütte Chabod auf dem Pfad zuerst 100 m aufwärts, dann steilen Hang traversieren, zum Bach gelangen, Bach auf einer Brücke überqueren, weiter auf dem Pfad zum Moränenkamm. Auf dem Moränenkamm zum Gletscher aufsteigen (1,5 Stunden).

Auf dem Gletscher in Seilschaften in Richtung der Wand Gran Paradiso, in Richtung des Eis-Schnee-Hangs zwischen zwei Felskontreforts bewegen. Gletscher geschlossen, Spalten. Zum Bergschrund gelangen, diesen auf einer Schneebrücke überwinden (3,5–4 Stunden). (Foto 1)

R0–R1: Eisiger Hang 600 m zwischen zwei Felskontreforts. Steilheit 40°, 32 Bohrhaken benutzt. Auf den NW-Grat hinaufsteigen: 5 Stunden (Foto 2)

R1–R2: Einfacher Felsgrat: 20 m, 15°. (Foto 3)

R2–R3: Schneegrat: 150 m, 20°. Der Grat endet in einem Schneekarниз, der rechts umgangen werden muss, 1 Bohrhaken benutzt.

R3–R4: Schneegrat: 100 m

R5–R6: Felsgrat mit Gipfel-Jandarm. Auf den Gipfel-Jandarm auf Felsbändern von Süden her aufsteigen — dort flacher, es gibt stationäre Sicherungen. Auf dem Gipfel eine Madonnenstatue (Foto 4).

Abstieg vom Gipfel auf der Route 1B zur Hütte Chabod — 3,5 Stunden.

Achtung: Die Sonne beleuchtet den NW-Grat am 31. Juli ab 10:00 Uhr. Es besteht Steinschlaggefahr von den Felskontreforts, zwischen denen die Route verläuft.

Am Tag unseres Aufstiegs befand sich die Route in einem nahezu idealen Zustand: Der Bergschrund konnte auf einer Schneebrücke überwunden werden, der untere Teil der Route bestand aus einem eisigen Hang, der mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt war. Dies ermöglichte ein leichtes Vorankommen auf dem Schnee und eine zuverlässige Sicherung auf dem Eis unter dem Schnee.

In technischer Hinsicht übertrifft die Route solche Routen wie:

  • Pik Izytel po SZ Wand, 3B
  • Vergleichbar mit der Route auf Dschailyk über den S-Hang des 3. Grats, 4A
  • Ist der Route auf Pik Korona 1 durch die Eiswand des 3. ktr, 4A unterlegen

Fotoillustration des Berichts

Foto 1: Schneehang über dem Bergschrund img-3.jpeg

Foto 2: Eis-Schnee-Hang R0–R1 img-4.jpeg

Foto 3: Felsgrat R1–R2, Schneegrat R2–R3 sichtbar img-5.jpeg

Foto 4: Gipfel img-6.jpeg

Quellen

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