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Ohne Titel

PÄSS DES AUFSTIEGS (6B Variante)

  1. Gebiet — Alpen, 10.3.
  2. Gipfel — Gранд Жорасс (Grand Jorasses), Gipfel Кроз (Croz), 4110 m durch die Mitte der Nordwand.
  3. Vorgeschlagen — 6Б kat. sl. (ED VI+, 6b, A2), Variante der Route № Siesta.
  4. Charakter der Route — kombiniert.
  5. Charakteristik der Route: Höhenunterschied der Route — 1030 m, Länge der Route — 1200 m, Länge der Abschnitte der 6. Kat. sl. — 650 m, 5. Kat. sl. — 300 m, durchschnittliche Steilheit des Wandteils der Route — 72°.
  6. Zurückgelassen auf der Route: Haken — 13, davon Bohrhaken — 9; "Verstecke" — 2.

Verwendete Haken auf der Route:

stationäre Bohrhaken — 9, davon für die Einrichtung einer Plattform — 3; insgesamt verwendet ITO — 399.

  1. Anzahl der Gehstunden — 109, Tage — 9.
  2. Leiter — Chwostenko Oleg Walerjewitsch, МС Teilnehmer: Pugowkin Anton Nikolajewitsch, МС, Litwinow Andrei Dmitrijewitsch, МС, Tsygankow Wiktor Anatoljewitsch, МС
  3. Trainer der Mannschaft: Sacharow Nikolai Nikolajewitsch, МСМК, ЗТР Balesin Waleri Wiktorowitsch, МСМК
  4. Datum des Aufbruchs: auf die Route — 10. Februar 2006 um 9:00, auf den Gipfel — 18. Februar 2006 um 15:00, Rückkehr — 19. Februar 2006 um 19:00.
  5. Organisation: Krasnojarsker Regionalkomitee für Körperkultur und Sport img-0.jpegimg-1.jpeg Massiv Гранд Жорас, w. Кроз 4110 m durch die Mitte der Nordwand.
  • 1 — Route der Mannschaft (Chwostenko 2006) ED 3 (6Б)
  • 2 — Route № Siesta ED 2/3
  • 3 — Route Manitua ED 2/3

Profil der Route rechts. Foto von der Website www.mountain.ru ↗ img-2.jpeg

Bewegungsdiagramm

Schema UIAA

img-3.jpeg

img-4.jpegimg-5.jpegimg-6.jpegФифыCharakteristik
Insgesamt126/47212/786274200 m, II
23815/61770 m, 70°, 6, A1
2211/68/51440 m, 85°, 6, A2
2110/28945 m, 65°, 6, A1
208/410/51645 m, 70°, 6, A2
19471050 m, 70°, 5, A1
1836/21145 m, 70°, 5, A1
176/28/31740 m, 90°, 6, A2
1610/712/421550 m, 80°, 6, A2
15410/31040 m, 75°, 5, A1
1414/820/1222165 m, 85°, 6, A2
137/310/41245 m, 85°, 6, A2
1238/41045 m, 80°, 6, A1
116/27/511445 m, 85°, 6, A2
105/38/611645 m, 85°, 6, A2
912/1017/103485 m, 75°, 6, A2
82845 m, 60°, 4
7440 m, 55°, 4
625/2845 m, 75°, 5, A1
5610/72150 m, 80°, 6, A2
436940 m, 65°, 5, A0
3271045 m, 70°, 5, A0
215180 m, 60°, 4
1360 m, 55°, 3

Der Zugang von der Hütte Lechaux bis zum Fuß der Wand dauert etwa 3 Stunden. Im unteren Teil fällt die Route mit der Route № Siesta zusammen. Im mittleren Teil biegt die Route nach rechts ab und führt über einen gut erkennbaren grauen Sichel. Die oberen 5 Seile fallen ebenfalls mit der Route № Siesta zusammen. Alle Übernachtungen an der Wand wurden auf Plattformen organisiert. Abstieg: — zunächst auf dem Weg des Aufstiegs, — dann entlang der Falllinie des Wassers bis zum Eiskanal, — weiter über das Eis. Beim Abstieg wurden alle Stationen mit Schlingen gesichert.

Im Sommer ist es möglich, die gesamte Route im Freiklettern zu begehen, das geschätzte Kletterlevel liegt bei 7a–7b, М7. Die Route ist in ihrer Schwierigkeit mit den benachbarten Routen № Siesta und Manitua vergleichbar, aber es scheint uns, dass die begangene Route im mittleren Teil schwieriger ist als № Siesta, da sie über einen steileren Wandabschnitt mit weniger ausgeprägtem Relief führt. Während № Siesta durch eine deutlich ausgeprägte Innenecke führt und außerdem Ablagen für die Übernachtung bietet.

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Abschnitt 1. Vom Bergschrund über einen Schneehang 60 m.

Abschnitt 2. Durch den Eiskanal 180 m. Am Ende des Kanals — erste Übernachtung.

Abschnitt 3. Wand 30 m, dann geneigte Schnee-Eis-Ablage 20 m.

Abschnitt 4. Links hinauf über eine vereiste Platte 40 m.

Abschnitt 5. Vertikale Wand, die in eine Innenecke übergeht. Viele lose Steine, Sicherung erschwert!

Abschnitt 6. Vertikale Ecke, die allmählich flacher wird und in eine geneigte Schneeablage übergeht.

Abschnitt 7. Zerstörte Felsen mittlerer Schwierigkeit 40 m. Station unter einer vertikalen monolithischen Wand. Hier wurde die zweite Übernachtung organisiert.

Abschnitt 8. Zerstörte Felsen, Steilheit nimmt allmählich zu. Bewegung links hinauf 85 m.

Abschnitt 9. Vertikale Wand mit vielfältigem Relief 25 m. Viele lose Steine!

Ein geneigter Kamin (20 m) führt zu einer kleinen Ablage. Weiter führt die Route № Siesta links hinauf durch eine deutlich ausgeprägte Innenecke. Unsere Bewegungsrichtung ist etwas nach rechts und oben in Richtung eines kleinen Überhangs, hinter dem der Sichel beginnt.

Abschnitt 10. Vertikale Wand, die allmählich in einen kleinen Überhang übergeht.

Viele lose Blöcke!

Am Ende des Seils — ein Bohrhaken.

Dritte Übernachtung.

Abschnitt 11. Vertikale Wand mit einem kleinen Karnies 45 m. Eingang in den Sichel. Abschnitt 12. Durch den Sichel, der eine Innenecke darstellt, links hinauf 45 m. Station in der Ecke. Vierte und fünfte Übernachtung. Abschnitt 13. Fortsetzung des Sichelns 45 m. Station in einer Spalte. Abschnitt 14. Der Sichel wandelt sich von einer Innenecke in ein System von schrägen Rissen 65 m. Sicherung erschwert. Nach 50 Metern wird ein Bohrhaken eingeschlagen, weiter nach 15 m noch einer. Abschnitt 15. Pendel nach links 8 m in eine benachbarte Innenecke (Übergang im Freiklettern möglich). Ecke mit Eis, am Ende — Travers nach links auf eine kleine Ablage. Abschnitt 16. Vertikale Wand 20 m. Innenecke 30 m, die mit einem Karnies endet. Unter dem Karnies wurden die restlichen Übernachtungen organisiert. Abschnitt 17. Der Karnies wird links umgangen. Weiter vertikale Wand aus losen Steinen 40 m.

Abschnitt 18. Mixed-Relief 90 m, Ausgang auf eine kleine Ablage vom Typ eines Schulterstücks. Auf dem Schulterstück eine stationäre Schlinge. Verbindung mit der Route № Siesta.

Abschnitt 19. Wand 30 m. Geneigte Innenecke links hinauf 15 m.

Abschnitt 20. Fortsetzung der Innenecke 45 m.

Abschnitt 21. Wand 40 m. Armes Relief, Sicherung erschwert. Eingang in die Innenecke.

Abschnitt 22. Durch die Innenecke Mixed-Relief 70 m bis zum Ausgang auf den Grat.

Abschnitt 23. Über den Grat bis zum Gipfel 200 m.

Keine Kontrolltour und keine Notiz auf dem Gipfel gefunden. img-7.jpeg

img-8.jpeg

Log des Aufstiegs (2006)

    1. Februar: 3430 m
  • 13.–14. Februar: 3650 m
    1. Februar: 3570 m
  • 15.–18. Februar: 3820 m

img-9.jpeg Abschnitt 15. Führt A. Litwinow an. img-10.jpeg Abschnitte 14–15. Ansicht von oben. img-11.jpeg Abschnitt 21. Führt O. Chwostenko an. img-12.jpeg Blick von der Station R9 hinunter auf das Zelt des Lagers 2. img-13.jpeg Blick auf die Nordwand von Гранд Жорасс nach dem Schneefall.

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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