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Ohne Titel

Russische Meisterschaften im Alpinismus

In der Höhenklasse

Bericht

ÜBER DIE BESTEIGUNG DES MANASLU-GIPFELS (8163 m) VON NORDEN («KLASSIKER») EIS-SCHNEE 5A Kat. Schwierigkeitsgrad, DURCH DAS TEAM «FALENOBLASTI» VOM 23.09.2023 BIS 28.09.2023

2023

www.alp-school.com ↗

I. Besteigungsurkunde

1. Allgemeine Informationen
1.1Name, Sportrang des LeitersDuscheiko Alexander Sergejewitsch, 1. Sportrang
1.2Name, Sportrang der TeilnehmerKruglow Oleg Sergejewitsch, 1. Sportrang, Tscherdanzew Alexei Igorewitsch, 1. Sportrang
1.3Name des TrainersDuscheiko Alexander Sergejewitsch, 1. Sportrang
1.4OrganisationRFSEO «FÖDERATION FÜR ALPINISMUS DER LENINGRADER OBLAST»
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
2.1Gebiet11.1 Himalaja
2.2TalManasri - Himal
2.3Nummer des Abschnitts gemäß der Klassifizierungstabelle von 201331
2.4Name und Höhe des GipfelsMANASLU — 8163 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten28°33′00″ N 84°33′35″ E
3. Charakteristik der Route
3.1Name der Routevon Norden («Klassiker»)
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie5A
3.3Grad der Routenerschließung-
3.4Charakter des RoutengeländesEis-Schnee
3.5Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS)3263
3.6Länge der Route (in Metern)9850 m laut Karte (Navigationsgerät 12000 m)
3.7Technische Elemente der Route (werdenII Kat. Schwierigkeitsgrad Fels — 30 m, IV Kat. Schwierigkeitsgrad Eis — 150 m
sum­mar­isch die Län­gen der Ab­schnit­te ver­schie­de­ner Schwie­rig­keits­gra­de mit An­ga­be des Cha­rak­ters des Re­liefs (Eis-Schnee, Fels))V Kat. Schwierigkeitsgrad Eis — 40 m, VI Kat. Schwierigkeitsgrad Eis — 5 m
:--::--::--:
3.8Durch­schnitts­steil­heit der Rou­te, (°)30°
3.9Durch­schnitts­steil­heit des Haupt­teils der Rou­te, (°)25°
3.1 0Abstieg vom GipfelNach 5A Kat. Schwierigkeitsgrad auf dem Aufstiegs­weg
3.1 1Zu­sätz­li­che Cha­rak­te­ris­ti­ken der Rou­teWas­ser (Schnee) vor­han­den.
4. Cha­rak­te­ris­ti­ka der Hand­lun­gen der Man­schaft
4.1Zeit der Bewegung (Gehstunden der Mannschaft, in Stunden und Tagen)28 Std., 5 Tage.
4.2ÜbernachtungenL1, L2, L3, L4. Alle bequem, im Zelt
4.3Zeit der Routenerschließung-
4.4Aufbruch zur Route8:30, 23. September 2023
4.5Aufbruch zum Gipfel14:39, 28. September 2023
4.6Rückkehr ins Basislager19:45, 29. August 2022
5. Charakteristik der Wetterbedingungen
5.1Temperatur, °C−22°C (nachts gefühlt wie −28°C)
5.2Windstärke, m/s12 m/s am Tag des Sturms
5.3Niederschlagetwa 20 cm Schnee
5.4Sichtweite, mnormal
6. Verantwortlicher für den Bericht
6.1Name, E-MailDuscheiko Alexander Sergejewitsch, [email protected]

.

II. Beschreibung der Besteigung

  1. Cha­rak­te­ris­ti­ka des Be­stei­gungs­ob­jekts

    GIP­FEL — 8167 m

All­ge­mei­nes Fo­to des Gip­fels

La­ger:

  • L1 — 7450 m
  • L2 — 6850 m
  • L2 — 6300 m
  • L1 — 5800 m

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Karte der geo­gra­fi­schen La­ge des Ge­biets. An­re­ise mit dem PKW bis zum Ge­biet Da­ra­pa­ni, und von dort:

  • 3 Tage An­mar­sch­weg bis zum BL (4900 m)
  • Ent­fer­nung 51 km
  1. Cha­rak­te­ris­ti­ka der Rou­te

Tech­ni­sche Fo­to­gra­fie der Rou­te L1–14img-1.jpeg

Tech­ni­sche Fo­to­gra­fie der Rou­te L4–Gip­fel

TECH­NI­SCHE FO­TO­GRA­FIE DER ROU­TE

GIP­FEL — 8167 m

Tech­ni­sche Fo­to­gra­fie der Rou­te R16–R21

3. Cha­rak­te­ris­ti­ka der Hand­lun­gen der Man­schaft

Nr. des Ab­schnit­tesBe­schrei­bungNr. des Fo­tos
BL – L1Etwa 20 Minuten Übergang auf dem ge­tre­tenen Pfad und Auf­stieg über leichte Fel­sen II Kat. Schwierigkeitsgrad etwa 30 m, dann An­nä­he­rung an den Glet­scher über «Schaf­fell­mäh­nen» etwa 10 Minuten und Auf­stieg auf den ge­schlos­se­nen Glet­scher, Be­we­gung streng in Ver­bin­dun­gen und or­ga­ni­siert in eini­gen Berei­chen mit wech­seln­der Si­che­rung zur Über­win­dung von Berg­schründen und Sé­raks. Ge­sam­te Zeit 3 Std. 30 Min.
L1–L2Auf dem Kar­niz mit der lin­ken Sei­te be­tre­ten wir den un­ter­bro­che­nen Eis­fall und be­we­gen uns zwi­schen den Sé­raks, glatt nach lin­ks trai­ver­sierend und am Ende eine Eis­wand von etwa 5–7 Me­tern er­klet­tern, einen klei­nen Kar­niz durch­bre­chend; wie sich her­aus­stell­te, hät­te man ihn 30 Me­ter rechts um­ge­hen kön­nen, aber wer weiß))Fo­to Nr. 2, 3, 4
L2–L3Auf dem ge­schlos­se­nen Glet­scher, Sé­raks ent­wir­rend, nä­hern wir uns der gro­ßen Eis­wand mit einer Höhe von etwa 15 Me­tern und um­ge­hen sie trai­ver­sierend nach lin­ks auf dem Schnee mit einem Nei­gungs­win­kel von 40°; der Auf­stieg auf den Berg­schrund — auf dem Schnee etwa 60°, 30 m.Fo­to Nr. 5
L3–L4Über­gang auf dem ge­schlos­se­nen Glet­scher un­ter der Mul­de auf der rech­ten Sei­te und Durch­gang auf den Eis­fall zwi­schen den Spal­ten im Glet­scher mit dem Aus­gang auf das Eis­kis­sen ober­halb 7200 m.Fo­to Nr. 6, 7
L4 — Gip­felAuf Schnee-Eis-Fel­dern stei­gen wir in Rich­tung des Haupt­gip­fels auf, den öst­li­chen Gip­fel des Ma­na­slu (7992 m) rechts um­ge­hend, und ge­lan­gen auf den Haupt­grat, trai­ver­sieren ihn auf der rech­ten Sei­te, den fal­schen Gip­fel rechts um­ge­hend und auf dem Schnee hin­ab­stei­gend un­ter den Fel­sen, um den schwie­ri­gen Ab­schnitt zu um­ge­hen, und ge­lan­gen in einen klei­nen Kar (schräge in­ne­re Ecke), der di­rekt zum ech­ten Gip­fel führt, ge­schmückt mit al­lem Müll. Nach der Be­stei­gung des Gip­fels — Rück­kehr nach L4 auf dem Auf­stiegs­weg. Der Ab­stieg dau­er­te etwa 2 Std. 30 Min.Fo­to Nr. 8. Tech­ni­sche Fo­to­gra­fie der Rou­te «L4 — Gip­fel»
L4 — BLNach dem Son­nen­auf­gang lang­sam ge­sam­melt, ein klei­ner Wind von etwa 50 km/h mach­te sich be­merk­bar auf dem Ab­stieg, auf dem Weg sam­mel­ten wir die Aus­rüs­tung, die von uns und un­se­ren «Freun­den» (nach Ret­tungs­ar­bei­ten) hin­ter­las­sen wor­den war, über­flüs­si­ge Nah­rung und Müll. Ins BL stie­gen wir erst um 19:00 Uhr hin­ab.

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Fo­to Nr. 2img-3.jpeg

Fo­to Nr. 3img-4.jpegFo­to Nr. 4img-5.jpeg

Fo­to Nr. 5img-6.jpeg

Fo­to Nr. 6

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Fo­to Nr. 7

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Fo­to Nr. 8 (Fo­to der Man­schaft auf dem Gip­fel)

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Tak­tik und Hand­lun­gen der Grup­pe auf der Rou­te. 22. Sep­tem­ber 2023 (0. Tag) — Über­nach­tung auf 4900 m (BL)

  • An­nah­me der Grup­pe un­ter der Rou­te ober­halb des stan­dard­mä­ßi­gen BL (4900 m), wo zu­vor bei der Ak­kli­ma­ti­sie­rung eine Vor­hut ein­ge­rich­tet wor­den war. Frü­her Zap­fen­streich.

23. Sep­tem­ber 2023 (1. Tag) — Über­nach­tung auf 5800 m (L1)

  • Frü­her Auf­bruch, Auf­bruch zur Rou­te um 6:00 Uhr, um den Glet­scher zu über­win­den, sehr heiß. Auf­stieg ober­halb L1 (5800 m) um 9:30 Uhr, ent­schie­den uns, nicht wei­ter auf­zu­stei­gen, und das La­ger auf­ge­schla­gen.

24. Sep­tem­ber 2023 (2. Tag) — Über­nach­tung auf 6300 m (L2)

  • In 3 Std. auf 6300 m auf­ge­stie­gen (ori­en­tie­rungs­wei­se be­trug die Ge­schwin­dig­keit der Grup­pe 36 Minu­ten pro 100 Me­ter Hö­hen­ge­winn), ober­halb des klas­si­schen L2 auf­ge­stie­gen, ent­schie­den uns, nicht zu eil­len und nicht über die La­ger hin­weg­zu­sprin­gen. Und die­se Ent­schei­dung war rich­tig.

25. Sep­tem­ber 2023 (3. Tag) — Über­nach­tung auf 6850 m (LЗ)

  • Ober­halb des stan­dard­mä­ßi­gen LЗ (6600 m) um 250 m auf­ge­stie­gen, wo frü­her das drit­te La­ger auf­ge­schla­gen wor­den war, was die Zeit des Über­gangs und die An­stren­gung der Teil­neh­mer bis zum vier­ten La­ger we­sent­lich ver­kür­zte. 26. Sep­tem­ber 2023 (4. Tag) — Über­nach­tung auf 7450 m (L4)

  • Durch star­ken Wind und Teil­nah­me an Ret­tungs­ar­bei­ten konn­ten wir erst am Abend auf das vier­te La­ger auf­stei­gen. Die Sa­chen für den Sturm­ver­such zu­sam­men­ge­packt.

27. Sep­tem­ber 2023 (6. Tag) — Über­nach­tung auf 7450 m (L4)

  • Wegen all­ge­mei­ner Er­schöp­fung und spä­ter Auf­stiegs zum vier­ten La­ger ent­schie­den uns, den nächt­li­chen Auf­bruch auf den nächs­ten Tag zu ver­schie­ben.

28. Sep­tem­ber 2023 (5. Tag) — Sturm und Über­nach­tung auf 7450 m (L4)

  • Ori­en­tie­rungs­wei­se plan­ten wir den Auf­bruch zum Sturm um 1:00 Uhr, aber we­gen der Wet­ter­be­din­gun­gen auf­ge­bro­chen um 3:15 Uhr

Ori­en­tie­rungs­wei­se plan­ten wir den Auf­bruch zum Sturm um 1:00 Uhr, aber we­gen der Wet­ter­be­din­gun­gen auf­ge­bro­chen um 3:15 Uhr

  • Mor­gens aus dem vier­ten La­ger auf­ge­bro­chen und bis 19:00 Uhr ins Ba­zis­la­ger hin­ab­ge­stie­gen.

Die Be­stei­gung wur­de oh­ne Sau­er­stoff­ge­brauch, oh­ne Hil­fe von Hö­hen­füh­rern und Trä­gern und oh­ne Ein­rich­tung von Zwi­schen­la­gern durch­ge­führt. Die Si­che­rung auf der Rou­te bei der Be­stei­gung er­folg­te mit Hil­fe der ei­ge­nen Aus­rüs­tung.

Schluss­fol­ge­run­gen

Wenn kein Wind vor­han­den ist, muss man bis zum drit­ten La­ger (6850 m) in ei­nem T-Shirt ge­hen und viel mehr Flüs­sig­keit mit­neh­men. Ei­gent­lich soll­te man sich zwi­schen den La­gern bes­ser früh­mor­gens be­we­gen.

Be­wer­tung der Si­cher­heit der Rou­te.

Die Rou­te ist ins­ge­samt si­cher. Die ge­fähr­lichs­ten Stel­len be­fin­den sich an ih­rem An­fang. Des­halb emp­fiehlt sich ein frü­her Auf­bruch der Grup­pen auf die Rou­te. Es be­steht Be­den­ken hin­sicht­lich des Aus­tau­ens des «Start­be­reichs» der Rou­te. Bei Vor­han­den­sein von frisch ge­fal­le­nem Schnee be­steht eine ho­he Wahr­schein­lich­keit von Lawi­nen ober­halb des drit­ten La­gers (6850 m).

Viel be­que­me Plät­ze für Über­nach­tun­gen am Hang.

  • Man soll­te sich nicht von dem Wunsch lei­ten las­sen, schnel­ler auf­zu­stei­gen
  • Wenn das Wet­ter es er­laubt, soll­te man lang­sam durch al­le La­ger ge­hen

Funk­ver­bin­dung auf der Rou­te bis zum Gip­fel sta­bil (8163 m).

Was­ser in Form von Schnee ist auf der ge­sam­ten Rou­te vor­han­den.

4. Cha­rak­te­ris­ti­ka der Me­te­o­be­din­gun­gen

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Quellen

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