Bericht

Über die Besteigung des Gipfels Pik Skalolazov Osetii über den Südwestgrat, Kategorie 1B, durch das Team des Bergsteigerclubs UAL, vom 1. September 2023.

1. Allgemeine Informationen
1.1Name, Sportrang des LeitersTschikin Artjom Borissowitsch, 1. Sportrang
1.2Name, Sportrang der TeilnehmerBobrinski K.I., 1. Sportrang, Butakow A. S., 3. Sportrang, Marinitsch E. E., 3. Sportrang, Golowuschkin E. J., 1. Sportrang
1.3Name des TrainersJakowenko Alexander Nikolajewitsch
1.4OrganisationGK «UAL»
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
2.1RegionMagadaner Oblast, Chrebet Bolschich porogow
2.2GebietTal des Tok-Bachs
2.3Nummer des Abschnitts in der Klassifikationstabelle 2013p.w.
2.4Name und Höhe des GipfelsPik Skalolazov Osetii 1989 m
2.5Koordinaten des Gipfels61.786881, 150.455956
3. Charakteristik der Route
3.1Name der Routeüber den Südwestgrat
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie1B
3.3Grad der Erkundung der RouteErstbegehung
3.4Charakter des Geländes der RouteFelsgelände
3.5Höhenunterschied der Route400 m
3.6Länge des Wandteils der Route50 m
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3.7Technische Elemente der Route1. Kat. sl. — 300 m. 2. Kat. sl. — 400 m. 3. Kat. sl. — 50 m. ITO A1 — 5 m
3.8Durchschnittliche Steilheit der Route, (°)30°
3.9Durchschnittliche Steilheit des Wandteils der Route, (°)30°
3.10Abstieg vom Gipfel1B
3.11Zusätzliche Charakteristiken der Routekein Wasser, selbst mitgebracht
4. Charakteristik der Aktionen des Teams
4.1Zeit der Bewegung (Gehzeit in Stunden und Tagen)3 St. 30 Min.
4.2Übernachtungennein
4.3Zeit der Routenvorbereitung6 St., 100 m, 2 Seile
4.4Aufbruch zur Route9:30, 1. September 2023
4.5Erreichen des Gipfels13:00, 1. September 2023
4.6Rückkehr ins Basislager15:00, 1. September 2023
5. Charakteristik der Wetterbedingungen
5.1Temperatur, °CVon 0° bis +10°
5.2Windstärke, m/sMäßig, 1–2 m/s
5.3NiederschlagNein
5.4Sichtweite, mNebel
6. Verantwortlicher für den Bericht
6.1Name, E-MailTschikin A.B. artem.chikin@mail.ru

img-0.jpeg Übersicht des Gebiets img-1.jpeg Gesamtansicht des Gipfels img-2.jpeg Lage der Abschnitte

Beschreibung der Route

R0–R1

Anmarsch vom Übernachtungsplatz am Tok-Bach über die Schutthalden in Richtung der Schutthalden-Spitze und des Südwestgrats.

R1–R2

500 m. 1. Kat. sl. 300 m, 2. Kat. sl. 200 m Nach dem Erreichen der Schutthalden-Spitze weiter auf dem Südwestgrat und seiner nordwestlichen (linken) Seite vorankommen, Felsen der 1.–2. Kat. sl. überwindend. Circa 500 m. Gleichzeitige Sicherung an Vorsprüngen möglich.

R2–R3

200 m. 2. Kat. sl. Der Grat stößt auf einen rötlichen Gendarm — von hier aus muss man auf die südöstliche Seite des Grats wechseln und beginnen, den Gendarm über Platten und Felsen der 2. Kat. sl. zu umgehen.

R3–R4

50 m. 3. Kat. sl. Nach dem Umgehen des Gendarms nach links, in Richtung des Gipfels drehen und über Felsbänder mit Felsstufen der 3. Kat. sl. auf den Vorgipfel aufsteigen.

R4–R5

5 m. 80° ITO A1 5 m Der Gipfel besteht aus einem großen Felsblock, circa 5 m. Um hinaufzuklettern, haben wir eine Station an der Nordseite des Felsblocks aufgebaut, ein Seil auf die andere Seite geworfen und gejumart. img-3.jpeg Anmarsch zu R1, Schutthalden-Spitze img-4.jpeg Weiter auf dem Grat, Abschnitt R1–R2 img-5.jpeg Weiter R1–R2, vorne ist der rötliche Gendarm sichtbar img-6.jpeg Umgehung des rötlichen Gendarms R2–R3 img-7.jpeg R3–R4 img-8.jpeg Abschnitt R3–R4 img-9.jpeg Abschnitt R3–R4 img-10.jpeg Abschnitt R4–R5 img-11.jpeg Team auf dem Gipfel

Aktionen des Teams

Der Anmarsch zum Basislager von der Siedlung «Mars» dauerte 1,5 Tage. Schwer zugängliches Gebiet, teils sumpfiges Gelände, teils behinderte die Vegetation in Form von Zwergkiefern.

Um 9:30 brachen wir von den Übernachtungsplätzen auf, stiegen auf den Grat auf; der Weg ist logisch und Umgehungen schwieriger Stellen im Grat sind leicht erkennbar, trotz des Nebels an diesem Tag. Bemerkenswert ist der Aufstieg auf den Felsblock-Gipfel am Ende der Route. Alle zusammen erreichten wir den Gipfel um 13:00.

Den Abstieg änderten wir, da wir einen bequemeren Hang in Richtung des Tok-Bachs vom Grat aus sahen; er beginnt direkt hinter dem rötlichen Gendarm.

Ergebnisse, Schlussfolgerungen, Kommentare

Interessante Grat-Route. Von den Übernachtungsplätzen aus ist sie in einem halben Tag für eine Anfängergruppe machbar. Auf der Route werden Fähigkeiten zur gleichzeitigen Sicherung trainiert; es ist notwendig, auf den Gipfel zu jumaren.

Quellen

Kommentare

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