Pass
- Kategorie — technisch
- Pamir-Alai, Turkestan-Gebirgskette, Kara-Suu-Schlucht, Karawschin-Täler.
- Pik 4379 (Ussen) durch die Mitte der Ostwand.
- Vorgeschlagen 5A–5B, Erstbegehung.
- Höhendifferenz — 570 m, Länge — 840 m, Länge der Abschnitte 5B–6 Kat. Schwierigk. — 270 m, durchschnittliche Steilheit 65°.
- Eingeschlagene Haken:
| Hakentyp | Anzahl (1) | Anzahl (2) |
|---|---|---|
| Fels- | 74 | 20 |
| Bohr- | 1 | 1 |
| Klemm- | 44 | 3 |
- Arbeitsstunden der Gruppe — 18, Tage 2.
- Übernachtung — auf einem Sims, bequem.
- Leiter:
Ssitnik Michail Alexandrowitsch (MS)
Teilnehmer:
- Fenow Alexander Alexandrowitsch (KMS)
- Sipkin Sergei Lukitsch (KMS)
- Kanarski Anatoli Iwanowitsch (1. Sportkategorie)
- Boiko Ljubow Alexejewna (1. Sportkategorie)
- Trainer: Ssitnik M.A.
- Annäherung an die Route 1. Juli 1987. Gipfel und Abstieg 2. Juli 1987.
- Organisation — Alpinistenklub „Odessa“.

Foto von Pik Ussen von Osten. Aufgenommen am 30. Juli 1987 um 13:00, Entfernung zur Wand ca. 500–600 m. Kamera „Smena-7“.

Pik Ussen. Profil der Route rechts. Aufgenommen am 30. Juli 1987 unterhalb der Ostwand von Pik Assan.
Kurze Routenbeschreibung
Die Route führt über einen steilen Sporn in der Mitte der Ostwand. Die Struktur der Wand besteht aus Platten, die das Klettern erschweren („Dachziegel“), viele Überhänge. Am unteren Teil des Sporns befindet sich eine riesige Aufwölbung — das „Bauch“, dessen linke und rechte Seite mit der Wand innere Winkel bilden. Die Route verläuft durch den linken Winkel (Abschnitte R0–R4). Die rechte Seite des Winkels ist überhängend, im mittleren Teil befindet sich ein Überhang, der rechts durch schwieriges Klettern umgangen wird. Oben auf der Aufwölbung befindet sich ein bequemes großes Sims. Von dort links in den inneren Winkel, durch den man auf das zweite große Sims gelangt.
Nachdem man den Überhang umgangen hat, folgt schwieriges Klettern zunächst durch die Mitte des Sporns (Abschnitte R6–R10), dann durch seinen rechten Teil, an der Stelle, an der er mit der Wand zusammentrifft (Abschnitte R11–R13), durch zwei Überhänge (ITO) auf Abschnitt R16–R17 (auftauender Schnee!) komplizierter Aufstieg auf den Gipfel des Sporns. Hier befindet sich ein bequemer Ort für die Übernachtung.
Weiter über Fels mittlerer Schwierigkeit unter dem „Barrier“, einer 10–30 m hohen Wand, die durch einen Spalt-Kamin passiert wird (hier wurde für die Sicherung ein Bohrhaken eingeschlagen), hinter dem sich mit auftauendem Schnee bedeckte Platten befinden. Über sie — links hinauf auf den Gipfelgrat.
Die Route ist praktisch sicher, zeichnet sich durch schwieriges Freiklettern aus und ist aufgrund der Anzahl der schwierigen Abschnitte schwieriger als jeder der Wege der 5B-Kategorie an den Gipfeln Dschailik (Routen von Franzusow, Chazkewitsch, Injutkin), W. Espanja (Subartowitsch, Kisel), Schurowski durch den „Ssurak“ und andere, aber einfacher als Routen der 5B-Kategorie in diesem Gebiet und im Gebiet des Pik Ak-Suu, daher bewertet die Gruppe die Schwierigkeit der begangenen Route mit 5A.
Abstieg vom Gipfel:
- Auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg (mit eingeschlagenen Abseilhaken).
- Über den Südgrat (Route 3B Kat. Schwierigk.).
- Über Pik Assan nach Norden (mit eingeschlagenen Haken für den Abstieg).

Beginn der Route. Arbeiten an Abschnitt R0–R2. Abschnitt 2–3 sichtbar.
| Fels-Haken | Klemm- | Bohr-Haken |
|---|---|---|
| 74 | 44 | 1 |
| 20 | 3 | 1 |
| 7 | 6 | 1 |
| 3 | - | - |
| 3 | - | 1/1 |
| 1 | - | - |
| - | 6 | - |
| 12/1 | - | - |
| 5/2 | 1/1 | - |
| - | 1 | - |
| 2 | - | - |
| 5 | 4 | - |
| 9 | 3 | - |
| 5 | 2 | - |
| 6 | 2 | - |
| 7 | 4 | - |
| 4 | 1 | - |
| 2 | 2 | - |
| 3 | - | - |
| 4 | 3 | - |
| 1 | - | - |
| 3 | 3 | - |
| 2 | 9 | - |
| 1 | - | - |
| - | 1 | - |
67 38 20 3
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