Pamir-Alai
- Kategorie — Felsroute.
- Pamir-Alai, Turkestan-Gebirgskette, Ak-Su-Schlucht (Oberlauf des Karavshin-Flusses).
- Slesova-Spitze in der Mitte der Nordwand (Pogorelov-Route).
- 6B Schwierigkeitsgrad.
- Höhenunterschied — 940 m.
Länge — 1065 m. Länge der Abschnitte 5–6 Schwierigkeitsgrad — 960 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptreils der Route — 79°.
- Eingeschlagene Haken:
Felsbohrhaken, Löcher für Skyhooks
| 69 | 1+45 * | 268 | 41 |
|---|---|---|---|
| 49 | 44 | 146 |
- Arbeitsstunden der Mannschaft — 34, Tage — 4.
- Übernachtungen — 1 sitzende auf einem Felsvorsprung.
- Leiter — Klenov, Alexander Valerievich, MS Bruk, Mikhail Alexandrovich, MS Borisov, Sergei Viktorovich, MS Bugachevskii, Igor Borisovich, CMS Donskikh, Mikhail Fedorovich, CMS Solodovnikov, Anatolii Petrovich, CMS
- Trainer: Verdienter Trainer der RSFSR, Mikhailov, Alexander Alexandrovich.
- Aufbruch zur Route — 9. Juli 1991. Gipfel — 12. Juli 1991. Rückkehr — 13. Juli 1991.
- Organisation — SKA-16, Sverdlovsk, PriUrVO.

Allgemeines Foto des Slesova-Gipfels, Juli 1991. Alle Aufnahmen wurden mit einer "Zenit-E"-Kamera und einem "Helios-44-2"-Objektiv bei einer Entfernung von 1 km gemacht.
1 Moroz-Route, 2 Pogorelov-Route
Taktisches Vorgehen der Mannschaft
Bei der Erstellung des taktischen Plans für den Aufstieg orientierte man sich am Zeitplan der Mannschaft aus Magnitogorsk und an Erfahrungen beim Begehen von Felsrouten der 6. Schwierigkeitskategorie in diesem Gebiet. Für die Begehung der Route waren ursprünglich laut Hauptplan drei Tage vorgesehen. Eine deutliche Wetterverschlechterung ab dem ersten Tag der Begehung veranlasste die Mannschaft, nach dem zweiten Varianten des taktischen Plans vorzugehen, der dann auch genau so im Verlaufe des Aufstiegs umgesetzt wurde.
Nach zwei Tagen der Begehung brach die Mannschaft in voller Besetzung zur Route auf; sie erreichten den Übernachtungsplatz und bearbeiteten zwei Seile oberhalb. Am vierten Tag erreichte die Mannschaft um 20:15 Uhr den Gipfel.
Aufgrund des vergleichbaren Leistungsniveaus der Mannschaftsmitglieder konnte jedes Team die Führung auf der Route übernehmen. Der Erste bewegte sich an einem Doppelseil vorwärts, wobei eines der Seile mit der Kennzeichnung UIAA versehen war, während das zweite später als Sicherheitsleine genutzt wurde. Alle übrigen Teilnehmer zogen an dem gesicherten Seil mit zwei Klemmen und zusätzlicher (oberen oder unteren) Sicherung hoch. Die Rucksäcke waren am Klettergurt befestigt und wurden selbst hochgetragen. Alle Tage über bewegte sich der Erste in Kletterschuhen vorwärts. Zur Sicherung und zum Vorankommen nutzte die Mannschaft das gesamte Arsenal moderner alpinistischer Ausrüstung:
- Friends,
- Skyhooks,
- verschiedene Arten von Klemmgeräten,
- einschraubbare Bohrhaken und normale Felshaken.
Die Mannschaft begann den Aufstieg zwischen 6:00 und 7:00 Uhr morgens und beendete ihn spätestens um 20:00 Uhr, wodurch eine ausreichende Erholung während der Übernachtung gewährleistet war. Warmes Essen gab es morgens und abends, für den ganzen Tag erhielten alle Mannschaftsmitglieder eine hochkalorische Zwischenmahlzeit.
Während des gesamten Aufstiegs bestand eine stabile Funkverbindung mit den Beobachtern über das Funkgerät R-147. Ein Teil der Rettungsmannschaft befand sich unterhalb der Route. Die Haupt-Rettungsmannschaft befand sich im Basislager, mit dem eine zuverlässige Verbindung bestand.
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