
Foto — 4. Aufnahmedatum — 1986. Objektiv — Industar-52. Entfernung — 4 km. Aufnahmhöhe — 4000 m. Aufnahmenummer — 4.
1 — Route Kritsuk an der Zentralseite der 3. Wand, orig. 6. Schwierigkeitsgrad, 1988 2 — Route Rusyaev am "Spiegel" der 3" Wand, orig. 6. Schwierigkeitsgrad, 1988 3 — Route Voronov an der 3. Wand, orig. 6. Schwierigkeitsgrad, 1988 4 — Route Kopeyka an der 3. Wand, orig. 6. Schwierigkeitsgrad, 1988 5 — Route Pogorelov an der NW-Wand, 6. Schwierigkeitsgrad, 1986 6 — Route Moroz an der NW-Wand, 6. Schwierigkeitsgrad, 1986 7 — Route Gorbenko an der zentralen NW-Wand, 6. Schwierigkeitsgrad, 1986 8 — Route Rusyaev am "Spiegel" der NW-Wand, orig. 6. Schwierigkeitsgrad, 1988 9 — Route Timofeev am rechten Teil der NW-Wand, orig. 6. Schwierigkeitsgrad, 1988 10 — Route Alperin an der kf 3. Wand, 5B Schwierigkeitsgrad, 1987
Schematische Darstellung der Route in UIAA-Symbolen
| Fels | Klemm | SL | Nr. Abschnitt | Länge, m | Steilheit, Grad | Schwierigkeitsgrad |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | 1 | 2/2 | R0 | 45 | 60° | U1A3E |
| 2 | 3 | 5/3 | R1 | 55 | 65° | U1A2e |
| 1 | 2 | 3 | R2 | 25 | 70° | U1e |
| 4/1 | 1 | 3 | R3 | 40 | 85° | U1e |
| 4/2 | 1 | 17/4 | R4 | 100 | 80° | U1A4e |
| 5 | 9/5 | R5 | 45 | 80° | U1A2e | |
| 4 | 3 | R6 | 45 | 60° | U | |
| 5 | 7 | R7 | 80 | 70–75° | U1 | |
| 5 | 1 | R8 | 35 | 70° | U1 | |
| 4/4 | 5/5 | 2 | R9 | 35 | 90° | U1A3E |
| 1 | 4 | R10 | 35 | U1e | ||
| 4 | 2 | 2 | R11 | 30 | 90° | U1e |
| 2 | 6 | 1 | R12 | 45 | 80° | U1e |
| 16 | 1 | R13 | 80 | 80° | U1e | |
| 4 | 5 | 1 | R14 | 45 | 70° | Ue |
| 2 | 4 | R15 | 40 | 60° | U+ | |
| 2 | 5 | R16 | 25 | 90° | U1 | |
| 5 | R17 | 30 | 75° | U1 | ||
| 3 | 2 | 1 | R18 | 15 | 90–100° | U1e |
| 3 | 5 | 1 | R19 | 75 | 60–70° | U1e |
| 1 | 6 | R20 | 45 | 50° | U | |
| 4 | 8 | R21 | 50 | 80° | U1 | |
| R22 | 100 | 30° | II–III | |||
| R23 |
Insgesamt wurden 60/7 (Fels), 90/5 (Klemm) und 53/24 (Haken) eingeschlagen. Insgesamt wurden 1120 m in 49 Gehstunden zurückgelegt.
Kontrollpunkte und Übernachtungen: R2: 1. Kontroll-Tour 3480 m, Übernachtung am 25. Juni 1988 (5 Gehstunden). R5: 2. Kontroll-Tour 3640 m, Übernachtung am 26. Juni 1988 (4 Gehstunden, 13 Gehstunden). R8: 3. Kontroll-Tour 3790 m, Übernachtung am 27.–28. Juni 1988. R16: 4. Kontroll-Tour 3990 m. Erreichen des Gipfels p. Asan (4230 m) am 29. Juni 1988 (10 Gehstunden).
Beschreibung der Route nach Abschnitten
Abschnitt R0–R2. Glatte Platte mit begrenzter Anzahl an Griffen. Wird mit Hilfe von Skyhooks und Versicherung über Bohrhaken und Felshaken erklettert. 100 m, 60–65°, U1A2e. Übernachtung.
Abschnitt R2–R3. Traversieren nach links auf einer steilen Platte unter einem Überhang. Versicherungsplatz auf zwei Bohrhaken. 25 m, 70°, U1e.
Abschnitt R3–R4. 10 m extrem anspruchsvolles Klettern an der steilen Wand, danach ITO (Skyhooks). Nach 10 m "Pendel" (7 m) nach links in einen Innenwinkel und dann am Winkel nach rechts oben. 40 m, 85°, U1e.
Abschnitt R4–R5. Vertikaler Splitter — 10 m, danach wird die absolut glatte Platte auf ITO (Skyhooks, Bohrhaken) erklettert. 100 m, 80°, U1A4e. Für die Organisation einer hängenden Übernachtung wurden 4 Bohrhaken eingeschlagen.
Abschnitt R5–R6. 10 m künstliches Klettern an der vertikalen Wand (Skyhooks, Bohrhaken). Danach nach rechts oben ein Spalt in Richtung eines Karnieses in Form eines "Sturmvogels". Hinter dem Karnies ein glatter Innenwinkel, der zu einem kleinen Absatz führt. Versicherungsplatz auf Bohrhaken. 45 m, 80°, U1A4e.
Abschnitt R6–R7. Auf der Platte Ausstieg in einen Innenwinkel. Am Innenwinkel nach links oben bis zu einem flachen Absatz. Versicherungsplatz hinter einem großen Stein und Haken. 45 m, 60°, U.
Abschnitt R7–R8. Serie von steilen Innenwinkeln mit Überhängen, in der Mitte mit Karnies. Gute Möglichkeit, Klemmgeräte zu platzieren. 80 m, 70–75°, U1. Bequemer Platz für eine Übernachtung.
Abschnitt R8–R9. Innenwinkel mit begrenzter Anzahl an Griffen. Gute Möglichkeit, kleine Stopper zu platzieren. Zur Versicherung wurde ein Bohrhaken eingeschlagen. 35 m, 70°, U1.
Abschnitt R9–R10. Vertikaler, glatter Innenwinkel. Unbeständiges Wetter — Nebel, Regen. Es muss auf ITO gearbeitet werden. Versicherungsplatz auf zwei Bohrhaken. 35 m, 90°, U1A3E.
Abschnitt R10–R11. Schwieriger "Pendel" auf den linken, glatten Teil des Innenwinkels. Der Pendel wird schrittweise über Zwischenpunkte (3 Bohrhaken) ausgeführt. 35 m, U1e.
Abschnitt R11–R12. Auf der vertikalen Wand-Spalte, und dann auf dem Spalt Ausstieg auf einen schmalen Absatz. 30 m, 90°, U1e.
Abschnitt R12–R13. Traversieren nach links auf einer vertikalen Wand, über eine Serie von vertikalen Splittern. 45 m, 80°, U1e.
Abschnitt R13–R14. Mächtiger Innenwinkel, im unteren Teil mit Überhang, nass. Gute Möglichkeit, große Klemmgeräte (Hexen, Friends) zu platzieren, zur Versicherung wurde ein Bohrhaken eingeschlagen. 80 m, 80°, U1e.
Abschnitt R14–R16. Angenehmes Klettern. Gute Möglichkeit, kleine Stopper zu platzieren. Die Bewegungsrichtung ist zunächst nach links oben, dann nach rechts in Richtung des überhängenden Innenwinkels. 85 m, 70–60°, Ue–U+. Am Fuße des Innenwinkels der 4. Kontroll-Turm.
Abschnitt R16–R18. Innenwinkel. Wird frei erklettert über Spalten der rechten Wand. 55 m, 90–75°, U1.
Abschnitt R18–R20. Mächtiger Kamin, gefüllt mit Eis und dichtem Schnee, im unteren Teil überhängend. Zunächst durch den Überhang, dann Ausstieg auf die linke, flachere Wand, teilweise in den Kamin übergehend. 90 m, 100–60°, U1e.
Abschnitt R20–R21. Flacher Innenwinkel. 45 m, 50°, U.
Abschnitt R21–R22. Innenwinkel wird steiler und geht in einen Kamin über, der aus großen Blöcken besteht. 50 m, 80°, U1.
Abschnitt R22–R23. Grat, der zum Gipfel führt. 100 m, 40°, II–III. Abstieg vom Gipfel über den NO-Grat.

Foto — 5. Das Duo Rusyaev–Odintsov arbeitet am Abschnitt R4–R5.

Foto — 6. Organisation der Übernachtung am Abschnitt R5–R6.
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