Pass
- Klasse — Fels
- Pamir-Alai, Turkestan-Gebirgskette, Kara-Su-Schlucht
- Pik Asan (4230 m), über die Mitte der NW-Wand
- 6B Kat. Schw.
- Höhenunterschied 830 m, Streckenlänge 1045 m, Streckenlänge der Abschnitte 5–6 Kat. Schw. 880 m, davon 6B Kat. Schw. — 450 m. Durchschnittliche Steilheit der Route 78° (3400–4230), davon 6B Kat. Schw. 85° (3540–3800, 3800–4060)
- Eingeschlagene Haken:
| Fels | Bohrhaken | Zwischensicherungen |
|---|---|---|
| 95/31 | 25/25 | 161/55 |
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Gehzeit der Mannschaft 30,5, Tage — 4
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Übernachtungen:
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— bequem auf Felsbändern
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— zwei in Hängematten, vier liegen auf Felsbändern
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— alle liegen auf Felsbändern
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Leiter: Timofejew Sergei Wladimirowitsch
Teilnehmer:
- Pinus Alexander Michailowitsch (KMS)
- Zimin Sergei Trofimowitsch (KMS)
- Gersha Sergei Lwowitsch (KMS)
- Chabibullin Salawat Sagitowitsch (KMS)
- Manirow Waleri Amirowitsch (KMS)
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Trainer: Lebedichin Alexei Weniaminowitsch (MSMK)
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Aufbruch zur Route 6. Juli 1988, Gipfel — 9. Juli 1988, Rückkehr — 9. Juli 1988
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Organisation — Swerdlowsker Gebiets Sportkomitee

Bei der Erstellung des taktischen Plans war geplant:
- Begehung der Route bei günstigem Wetter mit zwei Übernachtungen;
- bei ungünstigem Wetter war eine Verdoppelung des Zeitplans vorgesehen.
Der Aufbruch der Gruppe zur Route war für den Morgen des 6. Juli geplant. Der Regen, der am Abend des 5. Juli begann, verstärkte sich bis zum Morgen, was zu einer Verzögerung des Aufbruchs führte. Erst gegen Mittag klarte es auf, der Regen ließ fast nach, und um 14:30 Uhr brach die Mannschaft zur Route auf.
Am ersten Tag wurde der "Pfeiler" begangen und 15 m auf dem "Spiegel" oberhalb der Übernachtungsstelle auf der Spitze des "Pfeilers" bearbeitet. Am nächsten Tag, dem 7. Juli, wurde nach der Begehung des "Spiegels" in vier Seillängen oberhalb der Nische die Bewegung der Gruppe durch starken Regen mit Schnee und einsetzendes Gewitter unterbrochen. Um 18:00 Uhr bezog die Gruppe ihr Nachtlager.
Am 8. Juli brach die Gruppe um 8:00 Uhr auf und hatte bis zum Mittag:
- den ersten Gesims überwunden,
- den Großteil der inneren Ecke zurückgelegt,
- erreichte den Schlüsselabschnitt.
Der zweite Gesims wurde, wie geplant, auf einem neuen Weg begangen, der logischer und sicherer bezüglich der Gefahr von Steinschlag war, obwohl er schwieriger war. Anstatt den Gesims rechts herum zu umgehen, über die zerstörten und steinschlaggefährdeten Felsen, bewegte man sich:
- direkt hinauf durch eine wasserüberströmte, überhängende Spalte,
- weiter zur glatten, senkrechten linken Wand.
Das sehr schwierige Klettern auf diesem Abschnitt wurde durch einsetzenden Regen noch erschwert. Die Felsen wurden sofort sehr rutschig. Die Übernachtung wurde auf Felsbändern oberhalb des vereisten Couloirs in drei Seillängen Entfernung vom Gipfel eingerichtet.
Auf dem Gipfel war die Gruppe am 9. Juli 1988 um 9:30 Uhr.
Als Erste auf der Route arbeiteten (im Wechsel):
- am 1. Tag — die Seilschaft Gersha — Zimin, sie begingen die Abschnitte R0–R4;
- am 2. und 3. Tag — die Seilschaft Timofejew — Pinus (R4–R13, R13–R22);
- am 4. Tag — die Seilschaft Chabibullin — Manirow (R22–R26).
Die Schlüsselstellen wurden von S. Timofejew begangen — dem stärksten Felskletterer in der Mannschaft. Auf der gesamten Route bewegte sich der Erste auf einem Doppel-Seil, von dem eines mit der UIAA-Markierung versehen war. Das zweite Seil wurde zur Sicherung der Fixseile verwendet. Der Dritte stieg an dem gesicherten Seil auf, mit unterer Sicherung (UIAA-Seil), indem er das Sicherungsseil in die bereits eingerichteten Sicherungspunkte einclipste. Die übrigen Teilnehmer stiegen an den Fixseilen auf, mit oberer Sicherung. Die Rucksäcke wurden nicht hochgezogen, sondern auf dem Rücken getragen, angeschnallt an der Gurt, dank der Verwendung von zwei Steigklemmen. Der Erste auf der Route kletterte ohne Rucksack — in Galoschen oder in Felsschuhen, die übrigen Teilnehmer — in Turnschuhen. Während des Aufstiegs gab es keinen einzigen Absturz eines Teilnehmers.
Eine warme Verpflegung gab es morgens und abends, für den Tag erhielten alle Mitglieder der Mannschaft einen hochkalorischen "Snack".
Da die Wand "trocken" ist, nahm man zwei Wasserflaschen mit je 8 l mit. Es war geplant, die Wasservorräte aufzufüllen durch:
- Eis im Eiscouloir im oberen Teil der Route;
- Niederschläge bei ungünstigem Wetter und Verzögerung des Vorankommens der Gruppe.
Als eine der Flaschen leer war, wurde sie hinuntergeworfen und von den Beobachtern unter der Route aufgelesen. Bei der zweiten Übernachtung wurden die Wasservorräte während des Gewitters aufgefüllt. Bei der dritten Übernachtung nutzte man das Eis aus dem Eiscouloir.
Die Übernachtungen erfolgten:
- liegend oder halbliegend auf einzelnen Felsbändern;
- in Hängematten.
Während des gesamten Aufstiegs und beim Abstieg wurde eine stabile Funkverbindung mit den Beobachtern aufrechterhalten. Im Basislager unter der Route befand sich ständig eine Rettungsmannschaft der Charkower Sammlung.
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