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Ohne Titel

PASSE

  1. Felsenkletterei
  2. Pamir-Alai, Turkestan-Gebirge, Karavshin Tal
  3. Pik Asan, 4204 m
  4. Zweite Begehung, 6B Kat. sl.
  5. Höhendifferenz — 865 m, Länge — 1075 m

Länge der Abschnitte 5–6 Kat. sl. — 975 m, davon 6B Kat. sl. — 830 m. Durchschnittliche Steilheit der Route (3340–4204) — 77°. Durchschnittliche Steilheit des Wandteils der Route (3340–4120) — 80°.

  1. Eingeschlagene Haken
FelshakenKlemmkeileBohrhakenEishaken
88 / 37-84 / 2057 / 360 / 0
  1. Marschzeit der Mannschaft — 36 Std. und Tage — 3

  2. Übernachtungen: 1. — liegend auf einem Sims für 5 Personen

  3. — liegend auf einem schmalen Sims für eine Person

  4. Leiter: Igolkin Viktor Ivanovič MS

Teilnehmer: Kirievskij Gennadij Pavlovič KMS, Bočkov Vladimir Viktorovič KMS, Lapko Aleksandr Vladimirovič KMS, Rogozin Viktor Alekseevič KMS

  1. Trainer: Igolkin Viktor Ivanovič MS USSR
  2. Aufstieg zur Route: 8. Juli 1988 Gipfel: 10. Juli 1988 Rückkehr: 10. Juli 1988
  3. Organisation: AUSB "Varzob" img-0.jpeg

Foto 1. Gesamtfoto des Gipfels. Aufgenommen am 18. Juni 1988. (Das Bild wurde der Mannschaft der Erstbegeher zur Verfügung gestellt). Entfernung zum Aufnahmeobjekt ca. 3 km. Aufnahmepunkt F1, Höhe des Aufnahmepunkts ≈ 3600 m.

Routen:

  • 1, 2, 3 — Routen der Teilnehmer aus Dnepropetrovsk, Rostov und Odessa, 6B Kat. sl. UdSSR-Meisterschaft 1986.
  • 4 — Route der Mannschaft (Route des Alpinistenklubs "Nevskij" über den "Spiegel" S-3, UdSSR-Meisterschaft 1988)
  • 5 — Route der Mannschaft der RSFSR, RSFSR-Meisterschaft 1988. Die Mannschaft führte die zweite Begehung der Route der UdSSR-Meisterschaft 1988 durch.

Der taktische Plan der Mannschaft sah vor, den Aufstieg zum Gipfel Asan über den "Spiegel" der S-3-Wand in drei Marschtagen ohne vorherige Begehung durchzuführen. Nach visueller Beobachtung der Route und sorgfältiger Konsultation mit den Erstbegehern (Alpinistenklub "Nevskij" aus Leningrad) wurde festgestellt, dass die Mannschaft bei Nutzung des vollen Tageslichts direkt zur 3. Übernachtung der Leningrader aufsteigen konnte und als 2. Übernachtung einen schmalen Sims im oberen Teil der Wand nutzen konnte, wo die Leningrader am 4. Tag ihrer Begehung eine Begehung durchgeführt hatten. Dies ergab einen sehr angespannten Aufstiegsplan, ermöglichte aber am 3. Tag eine Reserve an Tageslicht für den Abstieg vom Gipfel. Zum Zeitpunkt des Aufstiegs war der Schnee und das Eis in den inneren Ecken der Wand geschmolzen, daher mussten 12 Liter Wasser mitgeführt werden.

Die Bewegung wurde unter Berücksichtigung der Arbeit jedes Teams und der Teilnehmer als Erster und Letzter organisiert, was eine gleichmäßige Belastung der Teilnehmer ergab. Als Erste arbeiteten:

  • auf dem Abschnitt R0–R4 — Igolkin,
  • weiter bis zur 1. Übernachtung — Rogozin,
  • zwischen der 1. und 2. Übernachtung — Kirievskij,
  • oberhalb der 2. Übernachtung und 60 m vor dem Grat — Lapko,
  • und weiter bis zum Gipfel — Bočkov.

Die Mannschaft nutzte das gesamte Arsenal moderner technischer Mittel, das bei den UdSSR-Meisterschaften erprobt worden war. Die Sicherheit der Bewegung wurde durch die Wahl der Bewegungsrichtung, das Sammeln der Teilnehmer an geschützten Orten, die Arbeit an einem Doppel-Seil unter Verwendung der "Edelrid"-Seile und der neuen kaliningrader Seile als Sicherheitsleine in allen Teams gewährleistet. Die Übernachtung Nr. 1 war eine gemeinsame liegende, Nr. 2 — liegend und getrennt.

Die Ernährung war zweimal täglich (morgens und abends) unter Verwendung einer hochkalorischen individuellen Ration und eines Getränks in Flaschen während des Tages. Es wurde ein Autoklav zur Zubereitung von Mahlzeiten verwendet. Es gab keine Stürze oder Verletzungen der Teilnehmer. Problematische Abschnitte wurden mit Hilfe hoher individueller Technik, teilweiser Nutzung des "Pendel"-Griffs mit Kombination von "Sky-Haken" und einem breiten Arsenal technischer Mittel und Geräte überwunden.

Aufgrund des praktischen Fehlens von Vorsprüngen wurde die Zwischen-Sicherung an Haken und Klemmkeilen organisiert, auf dem "Spiegel" — unter Verwendung von Bohrhaken. "Stationen" für die Sicherung und Befestigung von Seilen wurden an 3–4 Elementen mit obligatorischer Einbeziehung von Haken (einschließlich Bohrhaken) organisiert.

Neue Elemente waren:

    1. Verwendung von in Sky-Haken eingenähten Ring-Treppen für "Hakenbeine" ohne Zwischenverlängerungen und Karabiner, was die Organisation eines Sicherungspunkts oder einer ITO noch 10–15 cm höher als üblich ermöglichte;
    1. Verwendung von zusätzlich zu Sky-Haken kleinen Bolzen mit einem Drahtseil, die es ermöglichten, eine ITO in einem mit einem Bohrer hergestellten Loch mit einer Tiefe von 5–7 mm zuverlässiger zu organisieren.

Die Verbindung zum Basislager, in dem sich die Rettungsmannschaft befand (1,5 Std. Fußweg unter die Wand), wurde über zwei Beobachter mit KMS-Qualifikation aufrechterhalten, die sich ständig unter der Route befanden (über Funkgeräte "Lastočka"). Die Beobachtung wurde durch einen 12-fach-Binokel durchgeführt, eine sprachliche Verbindung wurde in der unteren Hälfte der Wand aufrechterhalten.

Reserven der Mannschaft waren:

    1. Gute Aufklärung und Konsultation, gründliches Studium der Route;
    1. Ausgezeichnete technische und physische Vorbereitung (1. Zap. v. Zamin Karor an der S-3-Wand, 6B Kat. sl., bei der Begehung von 8 Seilen mit einer Übernachtung; am 4. Juli 1988 wurde eine Erstbegehung auf den Gipfel 4520 in diesem Gebiet, ca. 6B Kat. sl., durchgeführt);
    1. Kombination von Erfahrung und Jugend in der Mannschaft (Durchschnittsalter — 29 Jahre, 3 Teilnehmer an UdSSR-Meisterschaften);
    1. Gute materielle Basis (Ernährung, Ausrüstung, Medizin, Rettungsmannschaft);
    1. Eineinhalbfacher Vorrat an Lebensmitteln, Benzin (in Dosen verpackt), spezieller Ausrüstung auf der Route;
    1. Planung der Hauptarbeit durch alle Teilnehmer;
    1. Regelmäßige Funkverbindung mit dem tadschikischen KSP und AUSB "Varzob".
AbschnittKat. sl.Länge (m)Steilheit (°)Felshaken (gesamt/kom)Klemmkeile (gesamt/kom)Bohrhaken (gesamt/kom)Bemerkungen
R0–R16100755/122+3/1
R1–R2640804/22+2/1
R2–R3615801/12+2/2
R3–R4630804/47/5
R4–R5655805/31+10/9
R5–R6645803/31+9/8Karnies Dribov
R6–R7640804/22/2Karnies Burevestnik
R7–R8640755/24/1"Spiegel"
R8–R9530754/13/1
R9–R106559043/199/28+35/293 K.TUR, 14,5 Marsch Std., 9. Juli 8:00, 8. Juli 22:30
R10–R114208018/610/68/7
R11–R12635753/15/21
R12–R13550754/33
R13–R146257532
R14–R155207526/4110. Juli / 9. Juli 18:00 (Begehung 21:30)
R15–R16640906/44/2
R16–R17640854/36/2
R17–R18640902/26/32
R18–R196408518
R19–R206458018
R20–R216458027/1
R21–R226457526/1
R22–R236407524"Schräger Stein"
R23–R2411004588/3784/208+49/36Gipfel Asan 4204

img-1.jpeg

Foto 2. Halbes Profil der Wand rechts, aufgenommen am 30. Juni 1988 um 15:00 mit einer "Zenit-E"-Kamera, Objektiv "Helios 44-2" mit einer Brennweite von 40 mm. Entfernung zum Objekt ≈ 1 km, Aufnahmepunkt F2, Höhe des Aufnahmepunkts ≈ 3200 m.

img-2.jpeg

Foto 3. Profil der Wand links. Aufgenommen am 30. Juni 1988 um 17:00 mit einer "Zenit-E"-Kamera, Objektiv "Helios 44-5" mit einer Brennweite von 58 mm.

  • Entfernung zum Objekt — 1,5 km
  • Aufnahmepunkt — F3
  • Höhe des Aufnahmepunkts — 3000 m

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PROFIL DER WAND LINKS img-5.jpeg

TECHNISCHE FOTOGRAFIE DER ROUTE 8. Juli 1988, 13:00 Kamera "Ljubitel-166 V" Entfernung zur Wand 500 m. Aufnahmepunkt Nr. 4, h = 3300 m.

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Foto 9. Abschnitt R9–R10. Aufnahmepunkt vom Abschnitt R9–R10 (F9). Datum der Aufnahme 9. Juli 1988 um 11:00

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Foto 10. Abschnitt "Pendel". Aufnahmepunkt vom Abschnitt R10 (F10). Datum der Aufnahme 9. Juli 1988 um 11:20

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Foto 11. Abschnitt R11–R12. Aufnahmepunkt vom Abschnitt R11 (F11). Datum der Aufnahme 9. Juli 1988 um 13:19

Foto 12. Abschnitt R11–R12. Aufnahmepunkt vom Abschnitt R11 (F11). Datum der Aufnahme 9. Juli 1988 um 13:00 img-9.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

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