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PASPORt

I. Klasse Fels 2. Pamir-Alai, Karasu-Tal 3. Pik Assan (4230 m) über den rechten Teil der S-Wand 4. Vorgeschlagen wird die 6B Kat. Schl. Erstbegehung 5. Höhendifferenz: 1030 m, Streckenlänge — 1435 m. Länge der Abschnitte der 5.–6. Kat. Schl. — 630 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route 70° (3300–4150 m), davon 6B Kat. Schl. 36° (3400–3700 m); 81° (3300–3360 m). 6. Verwendetes Material auf der Route: Felshaken — 8/0, Bohrhaken — 13/8, Klemmkeile — 220/37. 7. Gehzeit — 45 Stunden, Tage — 4,5 (mit Abstieg). 8. Übernachtungen: 1, 2 — in Zelten auf einer Plattform; 3. — drei in Hängematten, drei auf Felsvorsprüngen; 4. — auf bequemen Vorsprüngen auf dem Grat. 9. Leiter: TIMOFEJEW Sergei Wladimirowitsch, KMS. Teilnehmer: SMETANIN Nikolai Alexandrowitsch, MS; AWTOMONOW Wiktor Petrowitsch, MS; KUSNEZOW Pjotr Walentinowitsch, KMS; PUSCHKARJOW Semjon Alexejewitsch, KMS; KUSTOW Jewgeni Wassiljewitsch, KMS. 10. Trainer: CHOROSCHICH Alexander Nikolajewitsch. 11. Aufbruch zur Route: 16. Juni 1988, Gipfel: 20. Juni 1988, Rückkehr: 20. Juni 1988. 12. Organisation: Goskom sport RSFSR. img-2.jpeg

Allgemeines Foto des Gipfels. Aufgenommen am 12. Juni 1988, 13:20 Uhr von der gegenüberliegenden Seite (3900 m). Entfernung 3 km, Objektiv — Helios-44 (Brennweite — 58 mm). Aufnahmestandort Nr. 1. img-3.jpeg

Foto 2. Profil der Wand von rechts. Aufgenommen am 13. Juni 1988, 15:00 Uhr von der Moräne des Karasu-Gletschers (3100 m). Entfernung 600 m, Objektiv — Helios-44 (Brennweite — 58 mm). Aufnahmestandort Nr. 2. img-4.jpeg

Foto 3. Profil der Wand von links. Aufgenommen am 13. Juni 1988, 10:30 Uhr von der gegenüberliegenden Seite (3400 m). Entfernung 4 km, Objektiv — Helios-44 (Brennweite — 58 mm). Aufnahmestandort Nr. 3.

Taktische Maßnahmen der Mannschaft

Der Zeitplan wurde exakt eingehalten, Korrekturen waren nicht erforderlich.

Der Wechsel der Führenden und die Organisation der Bewegung der Seilschaften erfolgten gemäß dem taktischen Plan:

    1. Tag: Kusnezow — Puschkarjow; Timofejew — Kustow.
    1. Tag: Smetanin — Awtonomow; Kusnezow — Puschkarjow.
    1. Tag: Timofejew — Kustow; Smetanin — Awtonomow.
    1. Tag: Kusnezow — Puschkarjow; Timofejew — Kustow.

Jede Seilschaft arbeitete 5–7 Stunden vorneweg, mit obligatorischem Wechsel innerhalb der Seilschaft. Dieser Modus sorgte für gute Erholung aller Mannschaftsmitglieder und trug zu einer sicheren Arbeit ohne Ermüdung bei.

Sicherung des Ersten mit zwei Seilen (eines davon obligatorisch mit der Marke IAA) durch eine zusätzliche Bremsvorrichtung. Bewegung der übrigen Mannschaftsmitglieder an den Sicherungsseilen mit Obersicherung, außer dem Dritten, der an den Sicherungsseilen mit Untersicherung ging. Der Letzte war auch mit einem Sicherungsseil IAA gesichert. Für die Sicherung wurde ausschließlich erprobtes Material verwendet. Muster des gesamten Materials wurden auf einem Prüfstand des Forschungsinstituts für Chemische Maschinen in Swerdlowsk getestet. Für die Organisation von Zwischenstationen wurden hauptsächlich Klemmkeile verwendet. An den Stationen — oppositionelle Systeme aus 3–6 Elementen, die mit einer speziellen Schleife aus rotem Gurtmaterial verbunden waren. Sortiment und Menge des Materials entsprachen den Anforderungen der Route.

Übernachtungen:

    1. und 2. auf einem Vorsprung unter der Wand;
    1. — an der Wand (drei in Hängematten, drei auf kleinen Vorsprüngen);
    1. — auf dem Grat auf bequemen Vorsprüngen.

Es gab keine Abstürze oder Verletzungen. Schlüsselstellen der Route wurden im Freiklettern überwunden. Nur die glatten Platten zu Beginn der Route wurden mit Skyhooks an Einschlüssen härteren Gesteins und Bohrhaken mit Sicherung an Bohrhaken überwunden. Für den Übergang von einer verschwindenden Risszone in die nächste wurden Pendelbewegungen angewendet (2-mal an Bohrhaken, 6-mal an Klemmkeilen und Haken). Ein zweistündiges Gewitter am 16. Juni beeinflusste die geplanten Aktionen der Mannschaft nicht wesentlich. Es verlangsamte lediglich das Tempo, indem es die Felsen nass machte.

Eine Rettungsmannschaft mit dem Recht zum Aufstieg auf die "Sechser" befand sich im Basislager, der Trainer und Beobachter befanden sich am Gletscher.

Funkverbindung erfolgte nach dem Schema: Wand — Beobachter; Beobachter — Basis. Es gab keine Unterbrechungen der Funkverbindung.

R0 — Der Abschnitt beginnt an der Stelle, an der der Schutt am höchsten an die Felsen von Pik Assan heranreicht, links vom Ende des Karasu-Gletschers. Nach Überwindung von 8–10 m "Widderstirnen" erreichen wir den Schutt einer großen Plattform, die das gesamte Massiv des Assan durchquert. Von links nach rechts auf Schuttplattformen, teils auf "Widderstirnen", gelangen wir zu einem langen, schmalen Schneefeld, an dessen Ende das Biwak eingerichtet wird. R1 — Vom Biwak aus etwas links der Kante eines kegelförmigen Felsvorsprungs in einer Spalte 100 m aufwärts (Sicherung mit Klemmkeilen). Foto 5. R2 — Übergang nach links auf eine Platte mit undeutlichen, geneigten Griffen. Auf der Platte nach links-aufwärts etwa 30 m (Sicherung mit Bohrhaken). Dann Pendelbewegung nach links-abwärts zur inneren Ecke. In der inneren Ecke aufwärts 12–15 m bis zu einer Plattform und weiter in einer Spalte noch 10 m bis zur nächsten Plattform. Sicherungsstation unter Verwendung eines Bohrhakens. R3–R4 — Auf der Platte 10–12 m schwieriges Klettern, dann 30 m aufwärts unter Verwendung von Skyhooks (Sicherung an Bohrhaken) bis zu einer Plattform. R5 — Auf der Plattform nach links-aufwärts 25 m, wobei auf dem Weg eine 1,5 m hohe Wand überwunden wird, die die Plattform unterbricht. Die Plattform geht allmählich in eine vertikale innere Ecke mit einer Spalte über (Sicherung mit Klemmkeilen). R6 — Die Ecke wird undeutlich, die Spalte verengt sich. 20 m äußerst schwierigen Kletterns. Sicherung mit Felshaken. R7 — Die innere Ecke verflacht sich nach links. Aufwärts etwa 15 m. Klettern ist schwierig. Dann Pendelbewegung nach rechts-abwärts 12–15 m zur Basis der inneren Ecke mit breiter Spalte. Foto 6. R8 — 40 m in der inneren Ecke unter einem 1,5 m überhängenden Überhang, der 8–10 m nach links ragt. Sicherung mit großen Exzentern und Stoppern. Foto 7, 8. R9 — Überwindung des Überhangs, unter dem Wasser fließt, in einer Spalte nach links. Wird auf ITO mit Einsatz des gesamten Arsenals an alpinistischem Material (außer Haken) überwunden. R10 — Aufwärts in der Spalte-Kamin 12 m, dann Übergang nach links auf einen Abriß. Auf dem Abriß aufwärts etwa 30 m bis zu einer langen (≈4 m) 0,2 m breiten Plattform. Bohrhaken-Station zum Wechsel des Führenden. Kontroll-Tour an einem Felshaken. Foto 9. R11 — Übergang nach rechts in eine überhängende Spalte und 20 m aufwärts bis zu einem 1,5 m überhängenden Überhang. R12 — Umgehung des Überhangs, weiter in der Spalte bis zum nächsten Überhang von 5 m Länge. R13 — Der Überhang wird durch Quergang nach links auf ITO überwunden. R14 — Aufwärts in der Spalte weitere 10 m bis zur Station. Foto 10. R15 — Weiter in der Spalte 30 m. Sicherung entlang der gesamten Länge der Spalte (R8–R15) mit Klemmkeilen großer Größe. R16 — Die Spalte endet und geht in geneigte Plattformen über, die nach rechts-aufwärts bis zu einer vertikalen inneren Ecke führen (15 m). R17 — 7 m aufwärts in der inneren Ecke mit Kamin. Alle Sicherung von hier bis zum Ende nur mit Klemmkeilen. R18 — Serie von Plattformen und Wänden nach links-aufwärts 40 m. R19 — Nach rechts Wand 6 m, dann innere Ecke nach rechts-aufwärts 15 m bis zu einer Serie von Plattformen an der Basis einer sehr großen inneren Ecke. Übernachtung. Kontroll-Tour. R20 — Auf der zerstörten Wand 10 m, dann auf einer dünnen Spalte in der inneren Ecke 15 m auf ITO. Übergang mit Pendelbewegung nach rechts auf große Spalten auf der rechten Seite der inneren Ecke. In den Spalten, von einer zur anderen wechselnd, weitere 20 m. Hängende Station zum Wechsel des Führenden. R21 — Weiter in den Spalten auf 50 m. Die Wand wird steiler und endet mit einer Serie von Überhängen. Wieder hängende Station zum Wechsel. R22 — Aufstieg weitere 6 m, doppeltes Pendel nach links-abwärts zur Basis einer dünnen Spalte, die auf die äußere Kante der linken Seite der großen inneren Ecke führt. Klettern aufwärts 16 m. R23 — Das Relief verschwindet und der Rest der Spalte wird auf ITO überwunden. Kleine Plattform auf der äußeren Kante. Station zum Wechsel. R24 — Nach links auf der Wand 4 m, dann Serie von Plattformen und inneren Ecken nach rechts-aufwärts 40 m. Station zum Wechsel unter einem großen Stein. R25 — In der Spalte links wird der Stein auf ITO überwunden. Dann nach rechts-aufwärts bis zu einer bequemen Plattform 40 m. Station. R26 — Aufwärts 20 m zur Basis eines Kamins mit einem großen verklemmten überhängenden Stein. Der Stein wird links umgangen (Vorsicht! Lose Steine). Im Kamin 30 m. Station. R27 — Aufwärts 20 m bis zu einer Plattform, Übergang nach links und aufwärts auf der Wand 30 m. Station. R28 — Aufwärts 5 m, dann Übergang nach links in eine innere Ecke. R29 — Aufwärts in der inneren Ecke mit Eis und Schnee 30 m bis zu einer Wand. Station. R30 — Auf der Wand nach rechts und in der inneren Ecke mit einer Spalte aufwärts 10–12 m, Ausstieg auf eine geneigte Plattform mit losen Steinen. R31 — Nach rechts-aufwärts auf großem Schutt 30 m bis zum Grat. Übernachtung. R32 — Auf dem Grat 200 m bis zum Gipfel.

Angehängte Dateien

Quellen

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