PASS
- KLASSE FELS
- NÖRDLICHE AUSLÄUFER DES TURKESTAN-GEBIRGES, KARA-SU-SCHLUCHT
- GIPFEL ASAN 4230 m ÜBER DIE NORDWESTLICHE WAND
- 6B Kat. sl.
- HÖHENUNTERSCHIED: 840 m, ERSTRECKUNG: 965 m
ERSTRECKUNG DER ABSCHNITTE 5–6 Kat. sl. — 695 m. MITTLERE STEILHEIT DER ROUTE — 69° (3390–4230), DAVON 6 Kat. sl. — 81° (3560–3920)
- EINGESCHLAGENE HAKEN:
| Fels | Bohrhaken | Klemmkeile |
|---|---|---|
| 110/14 | 19ˣ | 142/43 |
ˣ — Wiederverwendung zuvor eingeschlagener Haken
- GEHGESTUNDEN DER MANNschaft: 18 Stunden 40 Minuten und Tage — 2
- ÜBERNACHTUNGEN: I — liegend, auf einer Felsleiste
- LEITER: Schewtschuk Alexander Denissowitsch — MS
Sibaew Mingalim Minsalimowitsch — KMS, Borissow Alexander Wassiljewitsch — KMS, Iwaschtschenko Alexei Sergejewitsch — MS, Oleinikow Juri Wladimirowitsch — KMS, Soldatow Sergei Jurjewitsch — KMS
-
TRAINER: Retjunski Juri Dmitrijewitsch — MS
-
BEGINN DER ROUTE: 19. Juni 1988
GIPFEL: 20. Juni 1988. RÜCKKEHR: 20. Juni 1988. 12. GOSKOMSPORT RSFSR

ALLGEMEINES FOTO DES GIPFELS
… Route der Mannschaft
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- Route a/k "Odessa" — Route der Mannschaft RSFSR-2
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16.06.88., 15:00, "Helios-44", F.r. — 58 2 km, Nr. 1, 3000 m.

PROFIL DER WAND RECHTS 18.06.88., 16:00, "Helios-44", F.r. — 58 2,5 km, Nr. 2, 3200 m.

PROFIL DER WAND LINKS 17.06.88., 14:00, "Helios-44", F.r. — 58, 4,5 km, Nr. 3, 3600 m. Die Mannschaft ging die Route gemäß dem taktischen Plan des Aufstiegs. Es gab keine Abweichungen vom Zeitplan für die geplanten Kontrollabschnitte und Übernachtungen. Die Mannschaft führte den Aufstieg ohne Abweichung von der Route durch.
Im Laufe des Tages wurde der Vortrupp gewechselt. Jeder Teilnehmer arbeitete zuerst an dem zuvor für ihn bestimmten Abschnitt der Route.
Schema der Gruppenbewegung: Der Erste arbeitete an einem doppelten Seil mit einem Stoßdämpfer; der Zweite — mit oberer Sicherung, brachte zwei freie Seile mit und schlug dabei Haken ein, richtete die "Perlen" gerade; der Dritte und Vierte gingen auf doppelten Seilen; der Fünfte und Sechste — auf "Perlen" mit oberer Sicherung.
Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurden die Sicherungspunkte an drei blockierten Punkten organisiert: unter Vordächern oder Überhängen.
Der Übernachtungsplatz wurde bequem gewählt: liegend unter einem Überhang — daher hatte die Mannschaft eine vollwertige Rast auf der Route.
Nach der Ankunft auf dem Übernachtungsplatz beschäftigten sich vier mit der Organisation des Biwaks, zwei gingen zur Bearbeitung.
Ernährungsregime:
- morgens und abends — warme Mahlzeit;
- tagsüber — hochkalorische Trockenration.
Es gab keine Stürze oder Verletzungen während des Aufstiegs. Die Qualifikation, technische Vorbereitung und Erfahrung der Teilnehmer ermöglichten es, die problematischen Abschnitte der Route ohne Verzögerung der gesamten Gruppe zu überwinden. Darauf basierten die taktischen Aktionen der Mannschaft.
Die Bewältigung der schwierigen Route mit einer Übernachtung zeigte, dass die Mannschaft eine große Reserve an körperlicher und technischer Vorbereitung hatte, die sich zusammensetzte aus:
- hoher allgemeiner körperlicher Vorbereitung;
- gleichmäßiger Verteilung der Belastungen im Laufe des Tages auf jeden Teilnehmer;
- Austauschbarkeit auf jeder Position;
- hoher individueller Felsvorbereitung;
- Beherrschung vielfältiger technischer Techniken durch jedes Mannschaftsmitglied.
Auf der Route wurden moderne Ausrüstungsmuster verwendet: "Friends", "Krukenogi", Ringleitern, Sky-Hooks usw.
Für den Fall von schlechtem Wetter waren neben der Hauptvariante der Routenbegehung drei Ersatz- und zusätzliche Übernachtungsplätze vorgesehen.
Die Verbindung zum Basislager war regelmäßig über Funkgerät RPT-20. Für den Fall eines Ausfalls der Funkgeräte waren Ersatz-Signalvarianten vorgesehen.
Die Rettungsmannschaft befand sich während des Aufstiegs im Basislager. Sie wurde aus Sportlern gebildet, die das Recht hatten, auf eine Route der 6B-Kat. sl. zu gehen. In die Rettungsmannschaft gehörte ein Arzt-Traumatologe ohne Bergsteigerqualifikation.
Die Bekanntschaft mit den Routen auf den Gipfel Asan begann mit:
- Studium der Berichterstattungsdokumentation der Erstbegeher;
- Konsultationen bei vorherigen Gruppen (W. Balesin, A. Odinzow) und setzte sich fort durch Aufklärungsausgänge und Beobachtungen mit dem Ziel:
- Klärung der Steinschlaggefahr der Wand zu verschiedenen Tageszeiten;
- Studium und Überprüfung der Route;
- Klärung der Übernachtungsplätze unter der Wand und auf der Route.
TABELLE DER NAHRUNGSMITTEL UND TREIBSTOFF
- BEZEICHNUNG — Menge — Gewicht in kg — Bemerkung —
- Zwieback
- Tee
- Zucker
- Wurst
- Schokolade
- Eintopf
- Suppe in Packungen
- Nüsse
- Dörrpflaumen
- Rosinen
- Benzin
1,5 2 0,2 1,0 1,5 11 0,9 5 2,0 8 0,9 0,6 1,2 2,0 2 l 2,0
Gesamtgewicht der Lebensmittel — 13,8 kg. Gesamtgewicht der Rucksäcke — 81,0 kg.
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