Pass
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Technische Klassifizierung
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Pamir-Alai, Ak-Su-Tal
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Pik Petrograzdanez (5164 m), durch die Mitte der südöstlichen Wand über den Abriß.
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Vorgesehen — 6A Kat. der Schwierigkeit, Erstbegehung.
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Höhendifferenz: 960 m, Länge — 1160 m.
Länge der Abschnitte 5–6 Kat. der Schwierigkeit — 640 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route 74° (4200–5120 m), davon 6 Kat. der Schwierigkeit:
- 83° (4560–4600 m)
- (4700–4940 m)
- (5020–5060 m)
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Eingeschlagene Haken:
Haken Fels Bohr Sicherungen Eis Eingeschlagen 38 7 221 42 -
Arbeitsstunden der Mannschaft: 37 Std. und Tage — 4.
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Übernachtungen:
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- — liegend im Zelt auf einem Sims;
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- — sitzend mit Hängematten;
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- — halb liegend im Zelt auf einem Sims.
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Leiter: Bishirov Aleksandr Petrovich — KMS
Teilnehmer:
- Timofeev Igor Gennadievich — KMS
- Miroshkin Aleksandr Nikolaevich — KMS
- Odintsov Aleksey Aleksandrovich — KMS
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Trainer: Yakovlev Vitaliy Dmitrievich — MS
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Aufstieg zur Route: 12. Juli 1989.
Gipfel — 15. Juli 1989. Rückkehr — 15. Juli 1989.
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Staatliches Sportkomitee der Udmurtischen ASSR.

Allgemeines Foto des Gipfels. Foto von der Moräne des Gletschers (4000 m) am 13. Juli 1989, 10:00. 1 km.
Taktische Aktionen der Mannschaft
Auf den Pik Petrograzdanez über die Südostwand gibt es keine klassifizierten Routen. Die einfachste Variante für den Abstieg ist über den Südgrat (Route 5A Kat. der Schwierigkeit). Die Wand ähnelt in ihrem Aufbau, Relief und Charakter des Kletterns sowie der Art der Schlüsselstellen sehr der Südwand des Pik Iskander, Route Grishchenko, die die Mannschaft in der Saison 1988 begangen hat.
Die Teilnehmer der Mannschaft hatten Erfahrung bei der Begehung von Routen der 6A–6B Kat. der Schwierigkeit. Dies ermöglichte es:
- sich gut auf den Aufstieg vorzubereiten;
- einen taktischen Plan kompetent zu erstellen;
- eine ernsthafte und interessante Route schnell und unfallfrei zu begehen.
Der taktische Plan sah drei Übernachtungen mit einem Reserve-Tag vor. Die zweite und dritte Übernachtung wurden um jeweils zwei Seillängen höher verlegt als ursprünglich geplant. Dies hing mit einem Fehler bei der Einschätzung der Länge des mittleren und oberen Teils der Route zusammen, was auch den Gipfelausgang 4,5 Std. früher als geplant ermöglichte.
Auf der Route wurde folgendes Bewegungsschema angewandt:
- der Erste steigt ohne Rucksack mit doppelter UIAA-Sicherung;
- jeder Folgende steigt an der fixierten Seilsicherung mit oberer Sicherung auf;
- der Dritte im Team steigt an der fixierten Seilsicherung mit unterer Sicherung auf und befreit so den Zweiten, um mit dem Ersten zu arbeiten;
- Rucksäcke wurden an einem Gurt am Gürtel hochgezogen.
Dieses Bewegungsschema wurde bei vorherigen Aufstiegen angewandt und eingeübt. Es erfordert zwar etwas mehr Ausrüstung auf der Route, erhöht aber die Geschwindigkeit der Gruppe und sorgt für ausreichende Zuverlässigkeit.
Die Reihenfolge der Bewegung im Team war wie folgt festgelegt: Als Erste arbeiten abwechselnd Bishirov und Timofeev auf dem Wandteil der Route, als Letzter Odintsov. Diese Verteilung basierte auf dem Ausbildungsstand und der Erfahrung jedes Einzelnen sowie der Fähigkeit, in einer bestimmten Rolle zu arbeiten.
Schwierigkeiten bei der Organisation der Übernachtungen und Fragen der Sicherheit bestimmten die Variante der Routenbearbeitung oberhalb der Übernachtung. Die vorgesehenen Hängematten ermöglichten eine gute Organisation der zweiten Übernachtung im mittleren Teil der Route, wo es keine Simse für ein Zelt gibt.
Der Ernährungsplan war normal:
- warme Mahlzeiten morgens und abends;
- individuelle Snacks mit Getränken tagsüber.
Das dem Aufstieg vorausgehende Unwetter ermöglichte es, Schnee und Eis in Spalten zu nutzen. Bei länger anhaltendem guten Wetter ist die Route wasserlos.
Die Kommunikation mit der Beobachtungsgruppe erfolgte regelmäßig dreimal täglich über ein Funkgerät vom Typ "Kaktus".
Der erfolgreiche Aufstieg bestätigte die Richtigkeit der Wahl:
- der Taktik;
- der Ausrüstung und der Verpflegung.
| SK | ZAKL | SHL |
|---|---|---|
| 2/0 | 6/0 | – |
| 3/0 | 9/1 | – |
| 3/0 | 9/6 | – |
| 1/0 | 8/0 | – |
| 1/1 | 10/1 | – |
| 1/0 | 10/4 | – |
| 2/0 | 10/3 | – |
| 2/1 | 9/5 | – |
| 13/4 | 55/21 | – |
| 3/0 | 10/6 | – |
| 4/2 | 8/3 | – |
| 1/1 | 11/7 | – |
| 4/0 | 25/2 | – |
| 2/1 | 10/4 | – |
| 0/1 | 2/0 | – |
| 1/0 | 10/0 | – |
| 11/2 | 10/6 | – |
| 2/0 | 13/0 | – |
| 1/0 | 12/0 | – |
| 1/0 | 9/0 | – |
| 1/0 | 17/0 | – |
| 2/0 | 23/0 | – |

| Abschnitt | Länge, m | Steilheit, ° | Kat. der Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| R1 | 120 | 60 | 4 |
| R2 | 80 | 70 | 4⁺ |
| R3 | 40 | 70 | 5 |
| R3 | 40 | 70 | 5 |
| R3 | 80 | 65 | 4⁺ |
| R4 | 40 | 75 | 5 |
| R5 | 10 | 90 | 6 A2 |
| R5 | 35 | 85 | 6 A2 |
| R6 | 120 | 70 | 5 A2 |
| R7 | 45 | 95 | 6 A4 |
| R8 | 45 | 90 | 6 A4 |
| R9 | 40 | 80 | 6 A3 |
| R10 | 40 | 80 | 6 A2 |
| R11 | 40 | 80 | 6 A3 |
| R12 | 40 | 80 | 6 A2 |
| R13 | 40 | 75 | 5 A2 |
| R14 | 40 | 75 | 5 |
| R15 | 40 | 90 | 6 A3 |
| R16 | 40 | 80 | 5 A1 |
| R17 | 40 | 75 | 5 |
| R18 | 80 | 40 | 3 |

Beschreibung der Route in Abschnitten
R0–R1: 120 m aufwärts durch den Schnee zum inneren Winkel der linken Wand des Couloirs.
R1–R2: 120 m durch den inneren Winkel der linken Wand des Couloirs. Freies Klettern, bequeme Spalten für große und kleine Sicherungen.
R2–R3: Aus der Ecke nach rechts auf die Wand, direkt aufwärts 120 m bis zu einem großen Schuttsims. Fels ist fest, viele Griffe, Spalten für alle Arten von Sicherungen.
R3–R4: 160 m nach rechts über den Sims, einen kleinen Couloir kreuzend, und an seiner rechten Wand aufwärts zur rechten Seite der Basis eines großen Abrißes, der einem "Bügeleisen" ähnelt.
R4–R5: Platten, kleine Schutt-Simse. Aufstieg zu einem großen Schutt-Sims. Bequeme Übernachtungsmöglichkeiten unter dem Schutz von Überhängen.
R5–R6: 40 m nach links durch den inneren Winkel unter einem Überhang. Fels ist fest. Unter dem Überhang eine Sicherungsstation. Auf diesem Abschnitt Spalten aller Größen.
R6–R7: Der Überhang wird links an der Wand entlang mit kleinen Griffen umgangen (10 m), Übergang in eine große Spalte (IТО), weiter durch den inneren Winkel zur Basis des Abrißes. Bequeme Sicherungsstation.
R7–R8: 120 m an der rechten Seite des Abrißes, der einen inneren Winkel mit der Hauptwand bildet, aufwärts. Fels ist monolithisch, Sicherungsstationen sind hängend, Sicherungen aller Größen wurden verwendet. Oben auf dem Abriß ein Sims, halb liegende Übernachtung möglich.
R8–R9: Überhängende Wand ohne Griffe mit einer diagonalen Spalte von rechts nach links, die in eine Kluft übergeht. Durch die Spalte (IТО), durch die Kluft — extrem steiles Klettern. Monolith, kleine Stopper, große Exzentriks, "Friends". Sicherungsstation unter dem Überhang. Beginn des Überhang-Gürtels.
R9–R10: 10 m Traversieren nach links, weiter aufwärts durch einen Überhang (1,5 m) (IТО), Ausgang in einen inneren Winkel. Bequeme Station. Sicherungen aller Größen, am Überhang — Keile.
R10–R11: Durch den inneren Winkel und eine kurze Wand (IТО), Ausgang nach links auf einen Sims. Bequeme sitzende Übernachtung, in den Spalten — Eis.
R11–R12: 10 m nach links über den Sims, weiter durch den inneren Winkel aufwärts unter einen großen Überhang. Im oberen Teil des Winkels (IТО), hängende Station, Gexen, Stopper wurden verwendet.
R12–R13: 10 m nach links aufwärts um den Überhang herum durch einen Kamin, dann eine Platte kreuzend nach rechts aufwärts und nach links in einen inneren Winkel. Hängende Station.
R13–R14: Durch den inneren Winkel (IТО) auf den linken Rand eines großen Winkels, der von einer riesigen 65 m-Platte und der Hauptwand gebildet wird. Bequeme Sicherungsstation, kleine Simse, in den Spalten — Eis. Sitzende Übernachtung möglich.
R14–R15: 80 m an der linken Seite des Winkels aufwärts (IТО), weiter durch kurze Wände, abwechselnd mit kleinen Simsen, unter einen schwarzen Überhang. Kleine Stopper, Gexen wurden verwendet.
R15–R16: Der schwarze Überhang wird links an einer überhängenden Wand mit großen Spalten entlang umgangen (IТО). Hier wird der zweite Überhang-Gürtel passiert. Weiter durch den inneren Winkel (IТО). Hängende Station, auf diesem Abschnitt wurden große Exzentriks, "Friends" verwendet.
R16–R17: Durch den inneren Winkel aufwärts zum Grat. Fels ist stark verwittert, steinschlaggefährdet, es gibt Abschnitte mit angefrorenem Eis. Halbliegende Übernachtung.
R17–R18: 15 m auf verfirntem, verwittertem Fels auf einen Schnee-Grat. Bequem mit einem Eishammer oder Eispickel.
R18–B: 80 m über den Schnee-Grat zum Gipfel. Sicherung durch herausragende Felsen.
Abstieg über den Südgrat auf der Route 5A Kat. der Schwierigkeit.
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