Aufstiegspass
38а
- Aufstiegsklasse - Traverse-Klasse
- Aufstiegsgebiet - Pamir-Alai, Turkestan-Gebirgskette, Ak-Su-Schlucht
- Iskander S. (5000 m) über den rechten Teil der Ostwand, Erstbegehung - Iskander Gl. (5120 m) - Petrograz (5163 m)
- Schwierigkeitsgrad - voraussichtlich 6A Kat., Erstbegehung
- Höhenunterschied der Ostwand Iskander S. - 950 m
- davon eigentliche Wandpartie - 460 m
Länge der Ostwand Iskander S.:
- Gesamt - 4030 m
- Wandpartie - 1140 m
Länge der Abschnitte 5-6 Kat.:
- an der O-Wand Iskander S. - 490 m
- Gesamt auf der Route - 810 m
Durchschnittliche Steilheit:
- O-Wand Iskander S. - 62°
- eigentliche Wandpartie - 80°
- O-Hang v. Iskander Gl. - 40°
- O-Grat v. Petrograz - 52°
- Eingeschlagene Haken: Fels 98 (II); Stopper 170 (17); Eis 37 (0); Bohrhaken 3 (0);
- Gehzeit an der Ostwand Iskander S. - 15, auf der Traverse - 18. Gesamt - 33. 4 Tage.
- Übernachtungen:
- an der O-Wand Iskander S. - 1 liegende Biwakierung im Zelt;
- auf der Traverse: 4 liegende Biwakierungen im Zelt
- Leiter: Mitjuchin Fjodor Petrowitsch - МС
Teilnehmer:
- Wareikis Wladimir Alexandrowitsch - МС
- Gumennyj Andrei Tichonowitsch - КМС
- Andrejzo Alexander Petrowitsch - КМС
- Trainer: Sagirnjac Michail Wassiljewitsch - МС
- Aufbruch zur Route: - 12. August 1990 Iskander S. - 13. August 1990 Iskander Gl. - 13. August 1990 Petrograz - 16. August 1990 Rückkehr - 17. August 1990

Gesamtfoto der Gipfel. Weg der Gruppe. Aufgenommen: 1. August 1990. Objektiv "GENNOV - 44". Punkt Nr. 1. H=3000 m, S = 1000 m.

Profil der Wand Iskander S. von rechts. Aufgenommen: 7. August 1990, 10:00. Objektiv "GELNOS-44". F=58 mm. Punkt Nr. 2. H=3000 m, S ≈ 3000 m.

Route Konaham (3. Iskander S. über den rechten Teil der Ostwand, Erstbegehung)
(О. Iskander S. über den rechten Teil der Ostwand, Erstbegehung). Routenskizze in UIAA-Symbolen. Maßstab 1:2000.

Route der Gruppe. Maßstab 1:10 000.

Routenskizze in UIAA-Symbolen (v. Petrograz über den Ostgrat 5A Kat.)

Beschreibung der Route nach Abschnitten
V. Iskander S. über den rechten Teil der Ostwand:
- Abs. R0-R1 "Schafstirnen". Bei trockenen Felsen gleichzeitig begangen.
- Abs. R1-R2. Glatte Platten, Felsbänder. Bei trockenen Felsen gleichzeitig begangen.
- Abs. R2-R3. Couloir. Wird mit Hakenversicherung begangen.
- Abs. R3-R4. Schräge Felsbank. Wird mit Hakenversicherung begangen.
- Abs. R4-R5. Monolithische Felsen. Werden frei erklettert. Mittelgroße Stopper passen gut.
- Abs. R5-R6. Lange schräge Platte. Führt unter eine vertikale Wand mit Überhang.
- Abs. R6-R7. Wand mit Überhang im oberen Teil. Der Überhang wird frontal angegangen. ITO wird verwendet.
- Abs. R7-R8. Monolithische Felsen. Klettern ist schwierig. Mittelgroße und große Stopper passen gut. Die Wand führt unter einen großen Innenwinkel.
- Abs. R8-R9. Durch den Innenwinkel nach rechts-aufwärts unter einen Überhang. Sehr schwieriges Klettern. ITO wird verwendet. Der Überhang wird rechts umgangen und führt auf eine Felsbank.
- Abs. R9-R10. Von der Felsbank direkt aufwärts - Wand. Wird frei erklettert. Klettern ist schwierig. Keile und kleine Stopper passen. Die Wand geht in einen großen Innenwinkel über.
- Abs. R10-R11. Durch den Innenwinkel direkt aufwärts. Sehr schwieriges Klettern. ITO wird verwendet. Der Innenwinkel führt auf eine breite Felsbank.
- Abs. R11-R12. Felsbank mit 10-m-Wand. Auf der Felsbank Biwakierung. Die Wand wird frei erklettert und führt in einen Innenwinkel.
- Abs. R12-R13. Innenwinkel mit Überhang oben. Felsen monolithisch, glatt. Der Überhang wird frontal mit ITO angegangen.
- Abs. R13-R14. Wand. Felsen monolithisch, glatt. Wird frei erklettert.
- Abs. R14-R15. Innenwinkel, wird frei erklettert und führt auf eine nicht steile Wand.
- Abs. R15-R16. Durch die Wand direkt aufwärts. Relief ist gegliedert.
- Abs. R16-R17. Couloir. Felsen brüchig. Der Couloir führt unter eine kurze Wand.
- Abs. R17-R18. Die Wand wird frei erklettert und führt auf den Grat.
- Abs. R18-R19. Über den Grat nach rechts-aufwärts zum Gipfel.
- Der Platz für die Versicherung ist unbequem (Versicherung in Steigbügeln).
V. Iskander Gl. über den Osthang. Vom Sattel auf den Gipfel Iskander Gl. Aufstieg über einen Schnee-Eishang. Durchschnittliche Steilheit - 40°. Länge - 360 m.
V. Petrograz über den Ostgrat:
- Abs. R0-R1. Vom Sattel schwierige Traverse nach rechts-aufwärts über steile, vereiste Felsen, Aufstieg auf eine Felsbank.
- Abs. R1-R2. Steiler Eishang. Wird mit Eisbeilen begangen.
- Abs. R2-R3. System von Wänden, Platten. Wird frei erklettert.
- Abs. R3-R4. Verschneite steile Wand. Sehr schwieriges Klettern. Aufgrund des vorherigen Wetters sind die Felsen stellenweise vereist. ITO wird verwendet. Von der Wand Aufstieg auf eine Schneebank.
- Abs. R4-R5. Über die Felsbank Traverse nach links 20 m unter einen steilen Innenwinkel.
- Abs. R5-R6. Durch den Innenwinkel direkt aufwärts. Stellenweise sind die Felsen vereist. Sehr schwieriges Klettern. Der Überhang im oberen Teil des Innenwinkels wird rechts mit ITO umgangen und führt auf eine Schnee-Eis-Bank.
- Abs. R6-R7. Auf der Felsbank Biwakierung. Über die Felsbank nach links-aufwärts unter einen großen Innenwinkel.
- Abs. R7-R8. Durch den Innenwinkel direkt aufwärts. Felsen verschneit. (Die linke Seite des Innenwinkels ist stark zerstört, "lebende" Steine, keine Stellen für die Einrichtung einer Versicherung). Der Innenwinkel führt auf einen Eis-Schnee-Hang.
- Abs. R8-R9. Über den Eis-Schnee-Hang nach links-aufwärts unter eine Wand, die auf den Grat führt.
- Abs. R9-R10. Wand mit wechselnden Felsbändern. Aufgrund der Verschneitheit ist das Klettern schwierig.
- Abs. R10-R11. System von Wänden, Platten, die auf den Grat führen.
- Abs. R11-R12. Über den Grat 200 m, Aufstieg auf den Gipfel.

Abschnitt R10-R11. Innenwinkel. Aufstieg zur Biwakierung.

Abschnitt R12-R13. Innenwinkel. Aufstieg nach der Biwakierung zum Überhang.

Aufstieg auf den Gipfel Petrograz vom SW-Grat. Aufgenommen: 14. August 1990, 11:00.
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