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PÄSSE

I. Technische Klasse. 2. Turkestan-Gebirgskette (Pamir-Alai). 3. Gipfel Ak-Su, über den Ostgrat. 4. Ca. 5B Kat. Schw., Erstbegehung. 5. Höhendifferenz — 1510 m, Länge — 2740 m. Länge der Abschnitte R5–R6 Kat. Schw. — 1180 m. Mittlere Steilheit der Hauptabschnitte: – 55 (3870–4320) – 73 (4780–5180)

Davon R6 Kat. Schw.: – 85 (4800–4840) – 80 (4890–4915)

  1. Eingeschlagene Haken:
FelsBohrhakenSicherungenEis
122-6345
9-2-
  1. Arbeitsstunden der Mannschaft — 35, Tage — 3.
  2. Übernachtungen 1, 2, 3, 4 — liegend.
  3. Leiter: Budjanow Waleri Pawlowitsch, MS

Teilnehmer: – Kamelin A. I., 1. Sp. Kategorie – Karliner W. M., 1. Sp. Kategorie – Lebedew W. A., 1. Sp. Kategorie

  1. Trainer: Budjanow Waleri Pawlowitsch, MS
  2. Aufbruch zum Routenbeginn — 18. August 1983 auf dem Gipfel — 20. August 1983 Rückkehr — 22. August 1983

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Kurzbeschreibung des Aufstiegs zum Gipfel Ak-Su

Der Gipfel Ak-Su liegt in der Turkestan-Gebirgskette im Oberlauf der Schlucht Ak-Su. Der Aufstieg erfolgte vom Alplager "Alai" aus, das in der Saison 1983 in der Schlucht Ak-Su am Zusammenfluss der Flüsse lag: – Ak-Su – Karasu

Der Weg vom Alplager "Alai" führt am rechten (orografisch) Ufer des Flusses Ak-Su entlang. Auf einem guten Pfad bis zum Zirkus unter den Hängen des Gipfels Ak-Su. Weiterer Aufstieg auf der rechten (orografisch) Seitenmoräne des Seitengletschers, der von unterhalb der Wände des Gipfels A. Blok herunterfließt. Nach dem Erreichen des Seitengletschers stoppte die Gruppe auf der rechten Seite des Gletschers gegenüber der Eisbarriere zwischen den Gipfeln p. 4600 und Ak-Su. Hier übernachtete man. Der Anmarsch vom Alplager dauert 4–5 Stunden.

18. August 1983. Aufbruch zur Route um 6:00 Uhr. Ein früher Aufbruch ist notwendig wegen des beginnenden Steinschlags vom Grat und von den Felsinseln im oberen Teil des Eishanges ab 11:00 Uhr. Die Route beginnt mit dem Aufstieg auf die Eisbarriere zwischen den Gipfeln 4600 und Ak-Su. Die Bergschrund am unteren Teil des Eishanges wird auf einer Eisbrücke überwunden. Der Aufstieg auf die Barriere dauert 6 Stunden schwere Eisararbeit: – Bis ganz oben hat der Eishang (550 m) eine nahezu konstante Steilheit und wird auf den Vorderzähnen der Steigeisen mit kontinuierlicher Verwendung von Eispickeln begangen.

Nach dem Erreichen der Barriere geht es nach rechts über ein Schneefeld entlang des Grates, dann Aufstieg auf den Grat über einen Schutthang unterhalb des ersten Gendarmen. Auf dem Grat 2–3 Stunden bis zur ersten Übernachtung. Der Grat ist zerrissen, schwierig zu begehen, aber trotzdem gibt es viele Plätze für liegende Übernachtungen.

19. August 1983. Der ganze Tag verging mit dem Begehen des Grates. – Die Gendarmen stellen in der Regel ziemlich feste, aber steile Felsen dar. – An den letzten zwei Gendarmen konnte man einen Umgehungstravers auf Felsbändern finden. Die zweite Übernachtung wurde direkt unterhalb des Fundaments des Gipfelturms eingerichtet. Am Übernachtungsplatz wurde ein Kontrollturm errichtet. Am Abend wurde der untere Teil des Turms bearbeitet — 100 m Seil wurden angebracht.

20. August 1983. Der Aufstieg auf den Turm dauerte 8 Stunden. Das Klettern ist sehr schwierig, die Felsen sind geglättet, fast ohne Griffe, manchmal vereist. Als Schlüsselstelle kann man den unteren Teil des Turms betrachten (7–8 Seillängen). Die Route führt hier über eine nicht deutliche Felskante, die quasi eine Fortsetzung des Grates darstellt und links und rechts von glatten, zum Gletscher abfallenden Wänden begrenzt wird. – Die Eiskoulisse im mittleren Teil des Turms wurde zuerst in Steigeisen begangen. – Nach dem Aufstieg auf den Turm führt ein scharfer Grat, der aus monolithischen Blöcken besteht, zum Gipfel. – Das Begehen dieses Grates dauert 30–40 Minuten.

Der Abstieg vom Gipfelturm auf dem Aufstiegsweg bis zur Übernachtung dauerte 6 Stunden (10 Abseilmanöver über 45 m).

21. August 1983. In ungefähr 6 Stunden stieg die Gruppe auf dem Grat ab (auf dem Aufstiegsweg) bis zur Barriere und richtete 5 Abseilmanöver und einige sportliche Abstiege ein. Auf der Barriere übernachtete man, da der Abstieg von der Barriere wegen Steinschlaggefahr frühmorgens erfolgen musste (wie auch der Aufstieg).

22. August 1983. Der Abstieg von der Barriere dauerte 4 Stunden. Es wurden eingerichtet: – zwei Abseilmanöver mit Sicherung von Felsen; – 9 Abseilmanöver unter Verwendung von "herausdrehbaren" Eispickeln.

Hinweis: Die beim Abstieg verwendeten Fels- und Eishaken sind nicht in der Anzahl der im Aufstiegspass angegebenen Haken enthalten.

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Quellen

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