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Ohne Titel

II АССОРТ

  1. Klasse: Höhen-technisch (Erstbegehung).
  2. Pamir-Alai, Turkestan-Gebirgskette, Ak-Su-Tal.
  3. Gipfel AK-SU Hauptgipfel 5355 m, über die Nordwand und NW-Kante.
  4. Vorgeschlagen wird eine Erstbegehung der 6B-Kat. sl.
  5. Höhenunterschied: 1785 m.
  6. Ausdehnung: 2300 m.

Ausdehnung der Abschnitte 5–6 – 750 m. Durchschnittliche Steilheit des Wandteils der Route R0–R9 70%/3670–4000 m/, R11–R21 80%/4060–4470 m/, davon 6. Kat. sl. 85%/3870–3910 m/, 75%/4065–4110 m/, 80%/4110–4210 m/, 95%/4210–4250 m/, 85%/4290–4325 m/, 90%/4430–4440 m/, 75%/4440–4470 m.

  1. Eingeschlagene Haken:
FelsBohrhakenKlemmkeileEis
112, 6511, 11243, 18161, 3
  1. Gehzeit der Mannschaft: 111 Std. 10 Tage.
  2. Übernachtungen:
    • 1–2–3 im Zelt, 2. Paar im Hängematte R6
    • 4–5–6 halb liegend, 6. Paar im Hängematte R13
    • 7 — halb liegend, in einem Eisfelsvorsprung geschlagen.
    • 8 — sitzend, 2 Personen im Hängematte.
    • 9 — liegend im Zelt.
  3. Leiter: Kalyugin Konstantin Viktorovich — KMS Teilnehmer:
    • Erofeev Sergey Andreevich — KMS
    • Stalmakhov Alexander Vasil'evich — KMS
    • Esipov Vasily Petrovich — KMS
    • Blagochinnov Nikolai Mikhailovich — KMS
    • Borisov Boris Valentinovich — KMS
  4. Trainer: Kalyugin Konstantin Viktorovich, Instruktor 1. Kategorie
  5. Aufbruch zur Route: 18. Juli 1984 Gipfel: 27. Juli 1984 Rückkehr: 27. Juli 1984

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Aufnahmedatum 14. Juli 1984, 10:00, "Industar-50" F-50 mm. Punkt Nr. 20. Entfernung 2,5 km. Höhe 4500 m.

FelsEisBohrhakenKlemmkeileKommentar
Übernachtung Nr. 9 +++ ++
7/78/6Foto Nr. 13 VI A2-A4 40 m 75°
6/56/5VI A2 10 m 90°
26/1637/22, 66/4125. Juli 1984 15:00
7/68/6U+50 m 65°
4/15Foto Nr. 13 Übernachtung Nr. 8 VAI 30 m 55°
8/63/310/6U+ A240 m 80°
7/314/10Übernachtung Nr. 7 Foto Nr. 11 VI A1 40 m 85°
14/112/234/27, 51/4024. Juli 1984 11:00
4/28/4U+ A2 50 m 80°
10/93/326/23VI+ Aч4 40 m 95°
11/103/3103/96, 117/10922.–23. Juli 1984 28 Std. Übernachtung Nr. 6α
11/10–3/3103/96Foto Nr. 8–9 VI+ Aч4 100 m 80°
14/51–3/316/8, 33/1621. Juli 1984 8 Std.
6/53/311/8Foto Nr. 5, 6 VI+ AЗe 50 m 75°

img-1.jpeg img-2.jpeg img-3.jpeg img-4.jpeg

FOTO DES WANDPROFILS RECHTS. 8. Juli 1984 21:00. Aufnahmepunkt Nr. 21. "Zeiss-Ikon" F=75 mm. Bild 6×4,5 cm. Entfernung 2 km. Höhe 4000 m.

Taktische Aktionen der Mannschaft

Nach den Bedingungen für eine sichere Begehung der Route im unteren Teil der Wand vor möglichen Eislawinen, diktierte die Zeit für den Abschnitt R0–R4 von 8:00 bis 16:00. Das Fehlen von Übernachtungsplätzen auf dem Abschnitt R0–R9 zwang dazu, diesen Teil der Wand vorab zu bearbeiten.

    1. Juli 1984 führte das Seilpaar Stalmakhov–Borisov eine Erkundung und Bearbeitung von R0–R3 durch.
    1. Juli 1984 arbeitete das Seilpaar Erofeev–Kalyugin. Es wurde bis R6 bearbeitet und gesichert, wo die Gruppe von schlechtem Wetter überrascht wurde (Foto Nr. 2–7). Hier wurde eine Übernachtung in einer Hängematte organisiert.
    1. Juli 1984 setzte dasselbe Seilpaar die Bearbeitung von R6–R9 fort und stieg um 14:00 ins Lager Nr. 1 ab.
    1. Juli 1984 stieg die ganze Gruppe an den Seilen bis R10 auf und organisierte eine Übernachtung Nr. 4 (Foto Nr. 4). Das Seilpaar Stalmakhov–Erofeev setzte die Bearbeitung von R10–R12 fort (Foto Nr. 5–6).
    1. Juli 1984 arbeitet von 7:00 bis 16:00 das Seilpaar Erofeev–Kalyugin an der Wand, anschließend werden sie von Stalmakhov–Borisov bis 22:00 abgelöst (Foto Nr. 7).
    1. Juli 1984 setzt das Seilpaar die Bewegung durch den Winkel fort und übernachtet nach einem 5-Meter-Karfreitag in einer Hängematte (Foto Nr. 9a, 9, 8).
    1. Juli 1984 setzen Erofeev–Kalyugin die Bearbeitung bis zum "Nose" R15 fort, wohin die gesamte Ausrüstung gezogen und die Gruppe geholt wird. Hier Übernachtung Nr. 7 (Foto Nr. 10–11).
    1. Juli 1984 passierten sie R15–R18 und machten bei Übernachtung Nr. 8 halt — zwei Personen in der Hängematte, die übrigen sitzend auf einem schmalen Sims (Foto Nr. 13–14). Sie bearbeiteten R18–R19.
    1. Juli 1984 stiegen sie an den Seilen bis R19 auf, passierten die senkrechte, moosige Wand R19–R20 und den nassen, senkrechten Winkel mit einem 2-Meter-Karfreitag (Foto 13). Sie erreichten Übernachtung Nr. 9.

Um 16:00 brach das Trio Blagochinnov–Esipov–Borisov zur Erkundung und Bearbeitung des Bergschrunds R22–R23 auf. Der frühe Aufbruch am 27. Juli 1984 ermöglichte es, den Eisabschnitt bei Auf- und Abstieg sicher zu passieren. Der Erste benutzte "Fiffen", die übrigen bewegten sich an den Seilen (Foto Nr. 16–17).

Die Seile wurden auf den Abschnitten R0–R21, R22–R24 organisiert. Das Hochziehen der Rucksäcke erfolgte auf den Abschnitten R6–R7, R11–R21, insgesamt 460 m. An den Übernachtungsplätzen wurden Sicherungsseile organisiert. Über der Übernachtung Nr. 4, 5, 6 hing ein überhängender Monolith.

Die Verwendung einer zweisitzigen Hängematte mit Zelt ermöglichte es, für das Seilpaar einen komfortablen Biwak an jedem Ort zu organisieren.

Die Verbindung zu den Beobachtern und dem Lager erfolgte über das Funkgerät "Karat". img-5.jpeg

Technische Fotografie der Wand. Aufgenommen vom Beobachtungspunkt. Foto Nr. 24 "Industar-50" F-50 mm. Entfernung 1 km. Höhe 3600 m.

  • Übernachtung in der Hängematte.
  • Übernachtung im Zelt.
  • Aufnahmeort und -richtung.

Bei schlechtem Wetter hängten sie die Hängematte auf und schützten sich im Zelt (Foto Nr. 3).

Bewegung:

  • Der Erste an einem doppelten Seil.
  • Die übrigen — an den Seilen mit oberer Sicherung.

Es wurde das Hochziehen der Rucksäcke in Aviatentaschen benutzt, was:

  • Die Rucksäcke vor Verschleiß schützt.
  • Die Reibung an den Felsen verringert.

img-6.jpeg

Technische Fotografie des oberen Teils der Route. Foto: 26. Juli 1984, 16:00. Kamera "Zeiss-Ikon" F-75 mm. Aufgenommen von R21.

Beschreibung der Route

  • R0–R1: Bergschrund mit Überhang. Begehen in Steigeisen (Foto Nr. 1).
  • R1–R2: Eisiger Hang.
  • R2–R6: System von Innenwänden und Spalten. Begehen auf der linken Seite ist sicherer! Keine Plattformen. Felsen sind moosig, glatt, besonders nach Regen. Griffe sind glatt. Bewegung durch Freiklettern.
  • R6–R7: Innenwinkel mit angefrorenem Eis. Bewegung mit Rucksack unmöglich. Hochziehen durch die Stirn. Klettern ist schwierig mit Benutzung von Leitern (Foto Nr. 2).
  • R7–R9: Nasse Spalte, begehbar durch Freiklettern.
  • R9–R11: Klettern mittlerer Schwierigkeit mit Simsen, wo eine Übernachtung möglich ist.
  • R11–R12: Wand mit Ablösungen. Moosbewachsenheit. Wenige Risse. Notwendig sind Bohrhaken und Klemmkeile großer Größe (Foto Nr. 5).
  • R12–R13: Senkrechter Innenwinkel. Wird auf einer Plattform begangen. Riss (Foto Nr. 7) wird mit Haken und Klemmkeilen begangen. Nach 10 m folgt ein Innenwinkel von 80 m, der mit einem 5-Meter-Karfreitag endet (Foto Nr. 7–9). Bohrhaken. Bewegung nur auf der Plattform. Sicherungspunkt an Leitern. Unter dem Karfreitag ein Riss mit angefrorenem Eis. Eis angefroren 3–10 mm im Riss und 2–4 m abwärts an der Wand. Ränder des Risses sind sehr brüchig. An Stellen unter Klemmkeilen wurde das Eis mit Händen aufgetaut. Nachsicherung der Klemmkeile durch Bohrhaken. Oberhalb des Karfreitags ist eine sitzende Übernachtung oder Hängematte möglich.
  • R13–R14: Aufstieg an einer Quarzader. Glatte Griffe. Lose und herabfallende Steine fliegen auf den Rand der Plattform. Sehr schwierig! Bewegung auf der Plattform und an Leitern. 95° Wandneigung. Sicherungspunkt zwischen einem Stopper mit Karfreitag von 40–50 cm und Überhang (Foto Nr. 5).
  • R14–R15: Nasse Wand, glatter, moosiger Innenwinkel! Führt zum "Nose". Übernachtung wird auf einem Eisfelsvorsprung geschlagen (Foto Nr. 1).
  • R15–R16: Zwei parallele Risse. Zuerst am rechten, dann mit einem Pendel zum linken (Foto Nr. 1).
  • R16–R17: Spalte, gefüllt mit Eis. Teilweise Sicherung durch Eishaken. Begehen des senkrechten Stirnpfeilers an Leitern (Foto Nr. 12).
  • R17–R18: Aufstieg an einem abstoßenden Riss (Foto Nr. 12).
  • R18–R19: Am linken Winkel und der Wand mit Ablösungen, dann Pendel nach rechts und an der Wand und nassem Innenwinkel (Foto Nr. 13).
  • R19–R20: Blinde, senkrechte Spalte.
  • R20–R21: Innenwinkel, der unter einen Überhang mit angefrorenem Eis führt. Sehr glatt! Wenige Griffe. Leitern. Ausgang durch eine enge Spalte auf das Plateau (Foto Nr. 13).
  • R22–R23: Bergschrund mit Überhang — an Fiffen.
  • R23–R24: Eisiger Hang. Fiffe, Steigeisen, Haken.
  • R24–R25: Gipfelgrat: Fels — Schutt — Vereisung. Schiefergestein.

Angehängte Dateien

Quellen

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