(Адмиралтеец), 5090 м über den «Pfeiler», Felsroute, W. Baschkirow, 85, Pamiro-Alai. Gebiet der Schlucht Lailak 5.4.2.2.
Pass
- Technische Klasse.
- Schlucht Ak-Su, Turkestan-Gebirgskette, Pamiro-Alai.
- Pik Admiraltsejez, 5090 m, über den «Pfeiler», Baschkirow-Route, 6A Kat. Dritte Begehung.
- Höhendifferenz: 1500 m.
Höhendifferenz des «Pfeilers» — 740 m. Höhendifferenz des Hauptteils des «Pfeilers» — 560 m. Gesamtlänge der Route — 2840 m. Länge des «Pfeilers» — 920 m. Länge des Hauptteils des «Pfeilers» — 600 m. Länge der Abschnitte: 6. Kat. — 510 m, 5. Kat. — 340 m. Durchschnittliche Steilheit der Route — 74°. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils des «Pfeilers» — 80°.
- Eingeschlagene Haken:
Fels- Schloß- Klemm- Eis- haken haken mittel stifte 152 1+34X 232 3 77 28 166 0 x — wiederverwendete Haken.
- Arbeitsstunden der Mannschaft: 37 Std., Tage — 4.
- Übernachtungen: — 1 — halbliegend auf einem Felsvorsprung; — 2 — sitzend auf einem Schnee-Eis-Vorsprung; — 3 — liegend auf einem Schneefeld; — 4 — liegend auf einer Moräne beim Abstieg.
- Leiter: Schabalin Pawel Eduardowitsch, KMS.
- Teilnehmer: — Antonow Andrei Jurjewitsch, KMS; — Zholobow Michail Pawlowitsch, KMS; — Tatjankin Sergei Jurjewitsch, KMS.
- Trainer der Mannschaft: Simakowa Swetlana Nikolajewna, KMS.
- Aufbruch zur Route: 9. Juli 1991. Gipfel: 12. Juli 1991. Rückkehr: 13. Juli 1991.
- Organisationen: — Sportklub «Rodina»; — Kirower Gebietskomitee für Körperkultur und Sport.

- Route der Mannschaft über den «Pfeiler».
- Route NO-Grat in der Gruppe (A. Machnowzki).
Allgemeines Foto des Gipfels Admiraltsejez, 5090 m
Aufgenommen am 7. Juli 1991, 10:15 Uhr vom Moränenufer des Ak-Su-Gletschers. Entfernung 4 km. Höhe 3600 m. Aufnahmepunkt Nr. 1. Kamera «Zenit». Objektiv «Helios» 44M-4, 2/58.
Bezeichnungen auf dem Foto:
— a — Übernachtung Nr. 1, 4250 m; — b — Übernachtung Nr. 2, 4405 m.

Taktische Maßnahmen der Mannschaft
Der taktische Plan des Aufstiegs wurde auf Grundlage der Berichte über die erste und zweite Begehung der Route erstellt. Alle Übernachtungen, sowohl die Haupt- als auch die Reserve-Übernachtungen, waren an relativ sicheren und bequemen Orten geplant, was es ermöglichte, ohne Hängematten eine vollständige Erholung der Mannschaftsmitglieder zu organisieren. Die Wetterbedingungen änderten die taktischen Maßnahmen der Mannschaft: — Eine frühe Übernachtung am ersten Tag (Gewitter); — Anhaltendes schlechtes Wetter an den folgenden Tagen verlangsamte das Vorankommen und zwang die Mannschaft, einen Reservetag einzulegen. Im Allgemeinen ist festzustellen, dass das Wetter in der Saison 1991 sehr schlecht war.
Die Organisation der Bewegung der Mannschaft auf Routen dieses Niveaus stellt im Wesentlichen eine reine Seilsicherung dar. Als Erste arbeiteten auf den Abschnitten: — 1. Tag: R0–R2 Antonow, R2–R10 Schabalin; — 2. Tag: R10–R13 Zholobow, R13–R16 Tatjankin; — 3. Tag: R22–R26 Antonow, R26–R31 Schabalin.
Über den Einsatz verschiedener technischer Mittel wurde in anderen Abschnitten des Berichts viel gesagt. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von «Friends», Felsstiefeln, was neue Möglichkeiten beim Begehen von äußerst schwierigen Abschnitten in gutem Tempo eröffnete. Gleichzeitig wurden auf glatten, schneebedeckten und vereisten Felsen mit wenigen Griffen und Rissen ständig ITO (Intermediate Technical Objects) eingesetzt — eine Auswahl an Haken, Klemm-Mitteln und leichten Abseilvorrichtungen entsprach diesem Ziel.
Der Gewährleistung der Sicherheit wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ein doppeltes Seil, eines davon «Elita-I» UIAA, Abseilvorrichtungen aus dynamischem Gurtmaterial LTCP-1200, Organisation der Sicherung über eine «Achter-Schlinge» — all dies ermöglichte es dem Vorsteiger, mit einem großen Sicherheitsfaktor zu arbeiten. Auf der Route gab es keinen einzigen Absturz. Die Sicherungspunkte auf dem «Pfeiler» sind meist hängend, selten gelingt es der gesamten Mannschaft, sich zu versammeln. Am zweiten und dritten Tag arbeiteten wir erneut unter schlechten Wetterbedingungen — starker Wind, nasse Felsen, Schneegriesel auf den Vorsprüngen und Griffen, zeitweise Schneefall, Nebel.
Übernachtungen: — Zweite Übernachtung — sitzend, im Zelt auf einem im Eis ausgehobenen Vorsprung; — Dritte Übernachtung — sicher, liegend, auf einem Schneefeld.
Anfang Juli war die Route stark wasserdurchlässig: Spalten, Innenwinkel waren mit Schnee und Eis gefüllt. Bis zum Erreichen des «Pfeilers» kletterten wir unter einem kalten Wasserfall.
Ende des dritten Tages verschlechterte sich das ohnehin schon schlechte Wetter rapide. Ein starker Nebel zog auf, und auf dem Feld bewegten wir uns unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen vorwärts. Morgens mussten wir das Zelt ausgraben, das über Nacht bis zum First verschüttet worden war. Der Aufstieg zur Überquerung über das Feld erfolgte durch tiefen, lockeren Schnee. Am 12. Juli — Bewegung von der Überquerung über den stark verschneiten Felsgrat unter schlechten Wetterbedingungen (Nebel, starker Wind, Schneegriesel, später Gewitterentladungen). Beim Abstieg übernachteten wir am Anfang der Karasu-Schlucht auf einer Moränenplattform.
Verpflegung: — Warme Mahlzeiten — zweimal täglich: morgens und abends; — Alle Mannschaftsmitglieder hatten individuelle Snacks für jeden Tag.
Die Route erforderte einen sehr großen Einsatz an körperlichen und moralischen Kräften, nicht umsonst wird sie als eine der «industriellsten» Routen des Gebiets bezeichnet. Eine klare Planung und strikte Einhaltung des taktischen Plans unter schlechten Wetterbedingungen ermöglichte es jedoch, die Route mit Kraftreserve zu bewältigen.
Die Beobachtung der Mannschaft erfolgte mit einem 12-fach-Binokel. Während des Aufstiegs befand sich die Rettungsmannschaft im Basislager.
Tabelle der Lebensmittel und Brennstoffe
| Nr. | Bezeichnung | Maßeinh. | Menge | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Zwieback | kg | 0,3 | 0,3 |
| 2. | Zucker | kg | 0,4 | 0,4 |
| 3. | Slastilin | Dose | 1 | 0,02 |
| 4. | Tee, individuell | kg | 0,1 | 0,1 |
| 5. | Kaffee | kg | 0,05 | 0,05 |
| 6. | Trockengetränk «Venta» | Dose | 1 | 0,3 |
| 7. | Schokolade | kg | 0,2 | 0,2 |
| 8. | Getrocknete Bananen | kg | 0,2 | 0,2 |
| 9. | Brühenwürfel | Stück | 3 | 0,06 |
| 10. | Weizenbrei NTV | kg | 0,4 | 0,4 |
| 11. | Fleischpüree (Bebensnahrung) | Dose | 1 | 0,1 |
| 12. | Räucherspeck | kg | 0,2 | 0,2 |
| 13. | Sprottenpaste | Dose | 1 | 0,16 |
| 14. | Kartoffelpüree (Flocken) | Stück | 1 | 0,15 kg |
| 15. | Eipulver | kg | 0,04 | 0,04 |
| 16. | Hartrauchwurst | kg | 0,2 | 0,2 |
| 17. | Honig mit Nüssen | Dose | 3 | 0,7 |
| 18. | Suppe in Packung | Packung | 2 | 0,24 |
| 19. | Spiritus | kg | 0,1 | 0,1 |
| 20. | «Taschen-Verpflegung» (Rosinen, Dörrpflaumen, Nüsse, Wurst, Schokolade, Äpfel, Zwieback, Karamell, Glukose, Cranberries, sublimierter Saft) | Komplett | 4 | 1,6 |
| 21. | Gaskocher | kg | 0,3 | 0,3 |
| 22. | Gaspatronen | Stück | 4 | 0,9 |
Das Gesamtgewicht der Lebensmittel und Brennstoffe betrug 6,6 kg. Das Gesamtgewicht der Lebensmittel, Brennstoffe und Ausrüstung betrug 65,6 kg (je 15,6 kg pro Person). Der Erste arbeitete auf der Route ohne Rucksack. Das Gesamtgewicht der Rucksäcke beim Aufbruch zur Route betrug 33,6 kg. Das Startgewicht des Rucksacks auf der Route betrug 8,4 kg.

Foto Nr. 1. Abschnitt R6–R7. Aufstieg zum Fuß eines großen Innenwinkels, 6. Kat., ITO.

Foto Nr. 2. Abschnitt R7–R8. Beginn des großen 80-m-Innenwinkels, 6. Kat., ITO.

Foto Nr. 3. Abschnitt R7–R8. Fortsetzung des großen Innenwinkels, 6. Kat. Hängender Sicherungspunkt.

Foto Nr. 6. Abschnitt R11–R12. Innenwinkel oberhalb des Schneeflecks, 6. Kat., ITO. Charakteristisches Gesims «Nase». Hängender Sicherungspunkt.
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