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Ohne Titel

Be­richt über die Erst­be­ge­hung

Des Teams aus Ir­kutsk

Auf den Gipfel Ad­mi­ral­tei­z 5090 m über die Nordwand.

  1. Au­gust 2012

Ori­en­tie­rend 5B-Schwie­rig­keits­grad

Ir­kutsk, 2012

Pass­port der Berg­fahrt

  1. Pa­miro-A­lai, Tur­ke­stan-Gebir­ge, Lya­lyak-Tal.

Num­mer des Ab­schnitts nach der Klas­si­fi­zie­rungs­ta­bel­le: 5.4.2.

  1. Gipfel Ad­mi­ral­tei­z 5090 m (Ko­or­di­na­ten des Gip­fels: 39°34′16,68″ N, 70°02′17,18″ E), über die Nordwand
  2. Schwie­rig­keits­grad: Vor­ge­schla­gen 5B, Erst­be­ge­hung
  3. Cha­rak­ter der Rou­te: Eis-Schnee
  4. Hö­hen­un­ter­schied der Rou­te: 790 m (4300 m — 5090 m)

Län­ge der Rou­te: 1090 m (15 Seil­län­gen)

Län­ge der Ab­schnit­te:

  • V. Schwie­rig­keits­grad: 120 m
  • VI. Schwie­rig­keits­grad: 45 m

Durch­schnitt­li­che Nei­gung:

  • Wand­tei­le der Rou­te: −70°
  • Ge­sam­te Rou­te: 65°
  1. Zu­rück­ge­las­se­ne "Haken" auf der Rou­te: Schlau­fe aus ei­nem Seil auf dem Grat, zur Or­ga­ni­sa­ti­on des Ab­stiegs.

Ver­wen­det auf der Rou­te: Eis­ha­ken 49, Fel­len­ge­rin­ge 6 (0).

  1. Be­gehungs­zeit des Teams: Auf­stieg 8 Stun­den 45 Mi­nu­ten, Ab­stieg 4 Stun­den 30 Mi­nu­ten, von La­ger zu La­ger 20 Stun­den 30 Mi­nu­ten. Kei­ne Über­nach­tun­gen.
  2. Lei­ter: Gla­zu­now Je­w­ge­ni Wla­di­mi­ro­witsch (KMS)

Teil­neh­mer: Gla­zu­no­wa Je­ka­te­ri­na Geo­r­gi­ew­na (KMS), Tju­lju­po Alek­sej Wi­ta­lje­witsch 1. Spr. Ent­la­dung

  1. Trai­ner: Glazunov Evgeniy Vladimirovich (KMS) 10. Aus­gang auf die Rou­te aus dem Ba­se­la­ger: 5:00, 9.08.2012. Auf dem Gip­fel — 15:50, 9.08.2012. Rück­kehr ins Ba­se­la­ger — 0:30, 10.08.2012.

Tak­ti­sche Ak­tio­nen des Teams, sport­li­che Cha­rak­te­ris­tik der Rou­te.

Die von uns be­gan­ge­ne Rou­te führt über die Nordwand des Gip­fels Ad­mi­ral­tei­z, ent­lang des Sys­tems von Eis­rin­nen und Koul­ou­ren. Den Groß­teil des Ta­ges be­fin­det man sich im Schat­ten, was sie si­cher macht. Wäh­rend des gan­zen Auf­stiegs kam prak­tisch nichts her­un­ter.

Das Team brach zum Auf­stieg um 5:00 vom Ak­su-Glet­scher (3670 m) auf, mit dem Ziel, die Rou­te in ei­nem Tag zu be­wäl­ti­gen und ab­zu­stei­gen. Um 8:00 er­reich­ten wir die "Pol­ster" un­ter­halb des Pe­tro­grad­ez (4240 m). Um 9:30 be­gan­nen wir den Auf­stieg, auf dem Gip­fel wa­ren wir um 15:50. Wir stie­gen auf dem­sel­ben Weg ab (15 Ab­seil­schlen­gen bis zum Glet­scher), im La­ger un­ter der Ak­su-Wand er­reich­ten wir um 00:30.

Das Team hat­te 60 Me­ter lan­ge Seile, da­her wer­den die Ab­schnit­te ent­spre­chend die­ser Län­ge be­schrie­ben.

Der ers­te und der zwei­te Teil­neh­mer klet­ter­ten frei, für den drit­ten häng­ten wir Pe­ri­len auf — die­ses Sys­tem er­mög­lich­te es, schnell ge­nug vor­an­zu­kom­men.

Die un­te­ren und obe­ren Tei­le der Rou­te klet­ter­te der Ers­te mit Ham­mern.

Den Schlüs­sel­teil in der Mit­te mit Mixt-Ab­schnit­ten be­gan­gen wir mit Hil­fe von Fi­fix-Sys­te­men.

Nach Schät­zung des Teams ent­spricht die­se Rou­te, nach dem Maß der tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten, ver­gleich­ba­ren Rou­ten des 5B-Schwie­rig­keits­gra­des. Un­ter Be­rück­sich­ti­gung der an­ge­nom­me­nen Klas­si­fi­zie­rung in der Re­gi­on, zu­sam­men mit der ab­so­lu­ten Hö­he des Gip­fels, schätzt das Team sie als Rou­te des 5B-Schwie­rig­keits­gra­des ein. img-0.jpeg

Gra­fik des Auf­stiegsimg-1.jpeg

Fo­to der al­lg­emei­nen An­sicht des Gip­fels Ad­mi­ral­tei­zimg-2.jpegA. Ma­chno­we­zki 1983, 5B

Rou­te des Teams

Fo­to der al­lg­emei­nen An­sicht der Nordwand des Gip­fels Ad­mi­ral­tei­zimg-3.jpeg

Fo­tos der Rou­te nach Ab­schnit­ten

Be­schrei­bung der Rou­te nach Ab­schnit­ten

An­nä­he­rung an die Rou­te von den "Ko­re­a­ni­schen Über­nachtun­gen" ent­lang des rech­ten (in Be­gehungs­rich­tung) Teils des Ak­su-Glet­schers und der Schutt­hal­den des Gip­fels Is­kan­der. Wir ge­lan­gen auf das "Pol­ster" des Glet­schers, dann über­que­ren wir den Glet­scher in Rich­tung des Gip­fels Ad­mi­ral­tei­z. Ent­lang der cha­rak­te­ris­ti­schen Spal­te im Glet­scher be­we­gen wir uns in Rich­tung des Berg­schrunds un­ter ei­nem klei­nen Eis­grat, hier be­ginnt die Rou­te.

Ab­schnitt R0–R1. Schnee-Eis-Hang, wir be­we­gen uns in Rich­tung der Fel­si­gern in der Mit­te des Han­ges. Gleich­zei­ti­ge Be­we­gung. Sta­ti­on auf dem Fel­si­ger (250 m. 45–55°. III–IV).

Ab­schnitt R1–R2:

  • Be­we­gen Sie sich in Rich­tung des Schnee­grats.
  • Dann ist es not­wen­dig, über den Eis­grat auf des­sen rech­te Sei­te zu ge­lan­gen.
  • Ab­schnitt mit ei­ner Län­ge von zwei Seil­län­gen. Die Nei­gung des Han­ges nimmt all­mäh­lich zu. (120 m. 60°. IV)

Ab­schnitt 2–3. Be­we­gungs­rich­tung nach rechts, Um­ge­hung des Fel­sens­porns, Aus­gang auf "mo­no­li­thi­sches" Eis. (60 m. 65° IV–V).

Ab­schnitt R3–R4. Auf dem stei­len, mo­no­li­thi­schen Eis auf­wärts be­we­gen, ent­lang des cha­rak­te­ris­ti­schen Sporns. An den Wän­den des Sporns hän­gen rie­si­ge Firn-Pil­ze, die meh­re­re Ton­nen wie­gen, des­halb ma­chen wir auf die­sem Ab­schnitt und wei­ter Sta­tio­nen in von ih­rem even­tu­el­len Nie­der­fall ge­schütz­ten Or­ten. (60 m. 70–80° V)

Ab­schnitt R4–R5

Durch Eis­kas­ka­den mit drei senk­rech­ten Stu­fen und Ab­schnit­ten mit Eis über­zo­ge­ner Fel­sen be­we­gen wir uns auf­wärts, Sta­ti­on an ei­nem si­che­ren Ort. (60 m. 80–85° VI)

Ab­schnitt R5–R6

Ers­ter Schlüs­sel­ab­schnitt, senk­rech­te, mit Eis über­zo­ge­ne Felswand. Wird von links nach rechts be­gan­gen. Sta­ti­on auf ei­nem klei­nen Ab­satz am Aus­gang in den Koul­our. (60 m. 90°. VI)

Ab­schnitt 6–7. Be­we­gung ent­lang des Eis-Koul­ours in Rich­tung der senk­rech­ten Fel­sen, Ab­schnitt mit ei­ner Län­ge von zwei Seil­län­gen. (120 m. 65–70° IV–V) Ab­schnitt 7–8. Zwei­ter Schlüs­sel­ab­schnitt — Be­we­gung in Rich­tung des Grats ent­lang des Sys­tems von Rinnen und stei­len, mit Eis über­zo­ge­nen Felswän­den. In der Mit­te des Ab­schnitts — Sta­ti­on auf Eis­schrau­ben. Aus­gang auf den Grat — von rechts nach links. Beim Aus­gang auf den Grat er­schwert der tie­fe Schnee auf den Fel­sen die Be­we­gung stark. (120 m. 80° VI)

Ab­schnitt 8–9. Ent­lang des Grats durch ei­ne Se­rie von Wän­den und Grä­ten auf den Gip­fel zu be­we­gen, der Gip­fel­kar­niz wird fron­tal be­gan­gen. (240 m. 50° IV)

Ab­stieg auf dem­sel­ben Weg — Rück­kehr auf dem Grat bis R8, dann 15 Ab­seil­schlen­gen bis zum Glet­scher auf der Rou­te.

Sche­ma nach UIAA.

img-4.jpegGe­zeich­ne­tes Pro­fil der Rou­te

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Ab­schnitt 0–1

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Ab­schnitt 1–2

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Ab­schnitt 2–3

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Ab­schnitt 3–4img-10.jpeg

18 Ab­schnitt 4–5img-11.jpeg

Ab­schnitt 5–6img-12.jpeg

Ab­schnitt 6–7img-13.jpeg

Ab­schnitt 7–8

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Gip­fel

Quellen

Kommentare

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