
Meisterschaften von Leningrad im Alpinismus 1973
Skalistaja (3-я Зап.) v. Vertikal' entlang der Nordstütze
(Erstbegehung ungefähr 5B Kat. Schw.)
Bericht über den Aufstieg der Mannschaft LOS DSO "Trud"

Foto 1. Skalistaja (3-я Зап.) v. Vertikal' 5130 m und die Erstbegehungsroute, Übernachtungsplätze der Gruppe

Karte-Schema des Gebiets p. Skalistogo und v. Vertikal'
Praktische geographische Beschreibung und sportliche Charakteristik der Route
V. Vertikal' (5130 m) grenzt an die Gipfelgruppe des Massivs des Pik Skalisty. Nach Norden und Nordwesten stürzt der Gipfel mit senkrechten 1000-Meter-Wänden ab. Besonders schön anzusehen ist die steile Stütze, die die nördliche und nordwestliche Wand trennt und in ihrem oberen Teil in einen scharfen senkrechten Winkel - ein Messer - die Nahtstelle der beiden Wände - übergeht.
Auf den Gipfel führt ein Weg der 4A Kat. Schw. entlang des Westgrats. Von Norden aus gibt es keine begangenen Routen.
Die Stütze besteht aus drei Anstiegen:
- Der erste Anstieg - sehr zerstörte und in der ersten Hälfte sehr steile und schwierige Felsen.
- Der zweite und dritte Anstieg - sind monolithischer. Die Felsen hier sind steil und sehr schwierig.
Das Relief ist stellenweise stark geglättet. Der größte Teil der Route besteht aus schwierigem Klettern, das das Herausziehen von Rucksäcken, den Einsatz von Leitern und künstlichen Stützpunkten erfordert.
Praktische Beschreibung der Aufstiegsbedingungen im Mattscha-Gebirgsknoten
Der Mattscha-Gebirgsknoten unterscheidet sich von anderen Regionen des Pamir und des Pamir-Alai durch weniger beständiges Wetter. Hier ist Regen und Schnee in der zweiten Tageshälfte und zwei- bis dreitägiges schlechtes Wetter, das sich alle 5-6 Tage wiederholt, keine Seltenheit. Dieses Gebiet erinnert sehr an die Schlucht von Besengi. Bedeutende Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. In der Hochgebirgszone liegt die Temperatur bei Sonnenuntergang unter 0°C (im August bis zu −10 ± 15°C), daher sind Übernachtungen in Hängematten ohne Zelt Ende Sommer problematisch.
Für das Gebirgsrelief ist eine bedeutende Vergletscherung und Verschneidung charakteristisch, jedoch gibt es fast keine Schneehänge: unter einer dünnen Schneeschicht befindet sich normalerweise Eis, der Schnee "hält schlecht": Fußspuren lassen sich schlecht eindrücken, der Schnee bricht bis zum eisigen Untergrund ein. Die Felsen in der Umgebung sind stark zerstört: ein charakteristisches Phänomen sind Steinschläge. Auf jeder Route gibt es eine Fülle von losen Steinen.
Vorbereitung der Mannschaft und Trainingszyklus
Die Mannschaft absolvierte einen umfangreichen und intensiven Trainingszyklus in Leningrad. Es wurden viele Kilometer an Trainingsrouten in den Felsen zurückgelegt. Die Mitglieder der Mannschaft sind Teilnehmer verschiedener Wettbewerbe im Klettern in diesem Jahr.
In Mattscha unternahm die Mannschaft zwei Akklimatisierungsausflüge, bei denen:
- ein Trainingsaufstieg der 3B Kat. Schw. unternommen wurde,
- eine Besichtigung der Route erfolgte.
Zusammensetzung der Mannschaft
Die Mannschaft trat zum Aufstieg in folgender Zusammensetzung an:
- Mjasnikow Wladimir Lwowitsch - KMS - Kapitän
- Antonowski Dmitri Igorewitsch - MS - Teilnehmer
- Borsow Juri Wjatscheslawowitsch - KMS - Teilnehmer
- Solonnikow Wiktor Alexandrowitsch - MS - Trainer
Plan und Taktik des Aufstiegs
Geplant war:
- Am ersten Tag unter die Route zu gehen und ihren unteren Teil zu bearbeiten.
- Den I. Anstieg zu passieren und auf dem Schulterstück zu übernachten.
- Weiter den II. Anstieg zu passieren und den III. zu bearbeiten.
- Am vierten Tag - den Aufstieg zum Gipfel.
Da die Mannschaft zu viert auf die Route ging, wurde beschlossen, die Rucksäcke maximal zu erleichtern, um ihr Herausziehen auf ein Minimum zu reduzieren. Am ersten und dritten Tag wurde beschlossen, die Route zu bearbeiten.

Foto 2. Profil der Route
Ablauf der Route
Erster Tag, 1. August 1973
Um 10:00 Uhr brach die Gruppe aus dem Basislager auf und erreichte gegen 16:00 Uhr die Nordwestwand des Gipfels Vertikal'. Das Duo Mjasnikow-Borsow stieg über einen Schutthang und einfache Felsen zum Nordgrat auf, der zwischen zwei charakteristischen Pfeilern-Jandarmes abzweigt. Der Pfeiler wird links auf einfachen Felsen umgangen. Weiter geht es zu den senkrechten Wänden des nächsten Jandarmes. Durchqueren des Eiskanals (Abschnitt R0-R1) und Umgehung des Jandarmes links. (Zwei Eishaken). Der Erste steigt mit Steigeisen voran. Eine kleine senkrechte Wand (5 m) und über den Eiskanal (60 m) - Ausgang auf den Sattel zwischen dem Jandarm und dem I. Anstieg. Die Seile (160 m) sind angebracht. 6 Eishaken und 5 Felsanker wurden eingeschlagen. Das Duo kehrt zurück.
Zweiter Tag, 2. August 1973
Start um 7:00 Uhr. Bis 10:00 Uhr passieren wir den bearbeiteten Abschnitt. Weiter geht es senkrecht bergauf. Viele lose Steine. Antonowski D. passiert 20 m. Vor ihm ein Überhang. Aufstieg über Leitern (Abschnitt R3-R4). Weiter führt eine Spalte nach oben. Durch sie unter den überhängenden Gürtel. Hier ist der Ort zum Herausziehen der Rucksäcke (auf 90 m). Dabei fallen viele Steine. Man muss äußerst vorsichtig sein. Endlich ist das Herausziehen beendet; man kann weitergehen. Durchqueren unter dem überhängenden Gürtel und Ausgang durch ihn (Leitern) links. Der Ort ist sehr schwierig. Sogar Borsow verschwindet erst nach 1 Stunde 30 Minuten hinter den Überhängen. Auf 40 m werden die Rucksäcke herausgezogen. Weiter Platten und innerer Winkel. Ausgang auf eine Anhäufung loser Steine (Abschnitt R5-R6). Die Rucksäcke werden auf 80 m herausgezogen. Links befindet sich eine Erdrutschrinne. Man muss Stufen einschlagen. Eishaken kommen zum Einsatz. Die Rinne wird von rechts nach oben nach links durchquert und weiter erfolgt ein schwieriger Ausgang unter die überhängenden Platten entlang einer glatten inneren Ecke (Abschnitt R6-R7). Noch ein Durchqueren von 3 und um die Ecke und über lose senkrechte Platten - Ausgang auf eine kleine schräge Bank. Hierher werden die Rucksäcke wieder herausgezogen (auf 80 m). Es ist bereits 19:00 Uhr. Man muss sich beeilen. Noch 100 m über steile Felsen und um 21:00 Uhr richten wir uns auf eine sitzende Übernachtung ein. Man muss einzeln sitzen.
Heute arbeiteten wir 14 Stunden. 28 Felsanker und 2 Eishaken wurden eingeschlagen. 390 m wurden passiert (ohne den bearbeiteten Abschnitt). Die geplante Übernachtung wurde nicht erreicht.
Dritter Tag, 3. August 1973
Start um 8:00 Uhr. Die Felsen sind stark zerstört. Zuerst geht es senkrecht nach oben bis zum überhängenden Gürtel, dann Durchqueren nach rechts unter den Überhängen und durch eine leicht überhängende Wand - Ausgang auf steile Platten. Hier versammeln wir uns alle. Man muss einzeln gehen wegen der Steinschlaggefahr. Nach oben führt eine Eisrinne. Bewegung entlang ihrer linken Seite - 40 m. Noch 40 m - und wir sind auf einer kleinen Felsbank. Vor uns liegt ein leicht überhängender Abschnitt (3 m), den wir auf Leitern passieren und über Platten zum Fuß einer steil nach oben führenden äußeren Ecke (40 m) gelangen. Die Bewegung entlang der Ecke ist ziemlich schwierig - kleine Griffe, aber die Felsen sind hier fest. Nach 120 m erreichen wir den oberen Teil des I. Anstiegs. Hier gibt es eine gute Plattform. Vor uns ragt der II. Anstieg senkrecht empor. Die Zeit ist 16:00 Uhr. Das Duo Solonnikow-Borsow begibt sich zur Bearbeitung. Abstieg mit dem Seil über 40 m auf den Sattel und auf einfachen Felsen Annäherung unter den II. Anstieg. Aufstieg über Leitern auf die senkrechte Wand 10 m (Abschnitt R14-R15 Foto 4) und Ausgang auf eine schräge Bank unter dem Überhang. Unbequemes Durchqueren nach rechts und durch die Spalte - Ausgang durch den Überhang auf steile Platten. Auf ihnen 30 m bis zur inneren Ecke. Auf den Platten gelingt es kaum, einen Haken einzuschlagen. Sehr schwieriger psychologischer Moment. Durch eine leicht überhängende Platte auf Leitern (zunächst steigen wir aufeinander) - Ausgang auf die innere Ecke und auf ihr auf die Platten. (Abschnitt R16-R17). Vor uns liegt ein überhängender Gürtel. Auf der Spalte mit Hilfe von Holzkeilen und Leitern - Ausgang zu den überhängenden losen Blöcken (40 m). Nach oben führt die innere Ecke. Es ist Zeit umzukehren. Die Zeit ist 19:30 Uhr. Am Tag wurden 220 m passiert und weitere 80 m bearbeitet. 47 Haken wurden eingeschlagen. Wir arbeiteten 11 Stunden 30 Minuten.
Vierter Tag, 4. August 1973
Start um 8:00 Uhr. Die bearbeiteten Abschnitte werden in 3 Stunden passiert, wobei die Rucksäcke herausgezogen werden.
Weiter:
- 40 m entlang der inneren Ecke und mit losen Steinen (die Rucksäcke werden herausgezogen - Abschnitt R20-R21);
- weitere 80 m entlang steiler Platten.
Hier gibt es eine kleine Bank. Wir stellen das Zelt auf.
Antonowski und Mjasnikow begeben sich zur Bearbeitung des oberen Anstiegs. Der Anstieg - ein Turm - sieht sehr schön aus - eine scharfe, wie ein Messer, senkrechte Nahtstelle zweier Wände. Über Platten gehen die Jungs 80 m, und schon beginnt schwieriges Klettern:
- 40 m entlang der inneren Ecke mit kleinen Überhängen und Ausgang unter den abschließenden inneren Winkel des Überhangs (Abschnitt R23-R24);
- auf Leitern Umgehung des Überhangs und auf einem System senkrechter innerer Ecken - Ausgang zum Fuß der steil nach oben führenden glatten Wand (Abschnitt R24-R25);
- rechts oben, in etwa 20 Metern, beginnt die innere Ecke;
- auf einer nicht deutlich ausgeprägten Spalte auf Leitern Bewegung in Richtung der inneren Ecke;
- man muss einen Schließhaken einschlagen.
Sehr schwieriger Abschnitt (R25-R26).
Um 20:00 Uhr kehrte das Duo zur Übernachtung zurück und passierte:
- 80 m Platten;
- weitere 100 m entlang der senkrechten Turmwand.
Insgesamt wurden 29 Haken eingeschlagen. Wir arbeiteten 12 Stunden. Ohne die Bearbeitung des Vortages wurden 120 m passiert, weitere 180 m wurden bearbeitet.
Fünfter Tag, 5. August 1973
Start um 8:00 Uhr. In 4 Stunden passieren wir den bearbeiteten Abschnitt (120 m - Herausziehen der Rucksäcke). Entlang der inneren Ecke - dem Kamin - durch den Pfropfen gelangen wir auf eine schräge Bank. Extremes Klettern (Abschnitt R26-R27). Weiter führt die innere Ecke nach links. Auf ihr 30 m. Dann eine Platte - sehr schwieriges Klettern 20 m. Man muss einen Schließhaken einschlagen. Ständig kommen Leitern zum Einsatz. Durchqueren unter dem Überhang nach rechts 10 m, Haken können nicht eingeschlagen werden, und durch den Überhang - Ausgang auf steile, zerstörte Felsen. Auf 80 m werden die Rucksäcke herausgezogen. Weitere 80 m - und wir sind auf dem Vorgipfel. 18:00 Uhr. Wir richten uns zur Übernachtung ein. Die Plattform muss gebaut werden.
Am Tag wurden unter Einbeziehung der bearbeiteten Abschnitte 360 m passiert. Davon:
- 200 m - sehr schwieriges Klettern mit Herausziehen der Rucksäcke.
23 Haken wurden eingeschlagen. Wir arbeiteten 10 Stunden.
Sechster Tag, 6. August 1973
Start um 9:00 Uhr. Einige Seillängen auf einfachen Felsen, und wir sind auf dem Gipfel von Vertikal'. Den Abstieg begannen wir nach Süden auf dem Weg der 4A Kat. Schw. Dann gingen wir auf dem Grat weiter zum Gipfel Modar und begannen den Abstieg auf dem Nordwestgrat in Richtung des Gletschers Modar. Auf dem Grat übernachteten wir.
Siebter Tag - 7. August 1973
Start um 8:00 Uhr. Fortsetzung des Abstiegs und gegen 15:00 Uhr - Rückkehr ins Basislager.
Bewertung der Handlungen der Mannschaftsmitglieder
( Leiter Mjasnikow W.L.)
Die Mannschaft hat sich insgesamt erfolgreich mit der Erstbegehung einer schwierigen Route auseinandergesetzt. Dank guter technischer Vorbereitung war es möglich, die Teilnehmer bei der Bearbeitung und dem Passieren schwieriger Abschnitte abwechselnd einzusetzen. Die gute körperliche Vorbereitung ermöglichte es, die Route in hohem Tempo zu passieren.
(Mjasnikow)
Zusätzliche Daten zur Route
Die Route auf den Gipfel Vertikal' entlang der Nordstütze ist ein schwieriger Aufstieg der 5B Kat. Schw. Die Route ist Felsroute. Im unteren Teil sind die Felsen stark zerstört, im oberen Teil monolithischer. Viele technisch schwierige Abschnitte, die den Einsatz von Leitern und die Nutzung von Haken als Stützpunkte erfordern. Die Route ist sehr logisch, bequem zum Passieren - auf den flachen Abschnitten der Stütze vor dem II. und III. Anstieg gibt es gute Plattformen für Übernachtungen. Auf dem IV. Anstieg gibt es keine Plattformen. Die Route erfordert eine gute technische Vorbereitung der Gruppe sowie ihre taktische Reife.
| Kapitän der Mannschaft | (Mjasnikow) |
|---|---|
| Trainer | (Solonnikow) |
| Teilnehmer | (Antonowski) |
| (Borsow) |
Tabelle der Haupteigenschaften der Aufstiegsroute auf den Gipfel Vertikal' entlang der Nordstütze.
Höhenunterschied etwa 1100 m. Davon äußerst schwierige Abschnitte - 900 m. Steilheit der Route (ohne Berücksichtigung des flachen Gratteils R14-R15) - 75°. Steilheit der äußerst schwierigen Abschnitte - 80°.
| № | Durchquerung des Abschnitts | Nach Art des Reliefs | Nach technischer Schwierigkeit (voraussichtliche Kategorie der Schwierigkeit) | Nach Art der Durchquerung und der Sicherung | Zeit (Nach Wetter / Ausfahrt / Lauf. St) | Eingeschlagene Haken (Fels / Eis / Schließhaken) | Übernachtungen der Gruppe | Gesamttagesration an Nahrung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.8.73 Bearbeitung | ||||||||
| R0–R1 60° 95 m | Eis, mit Schnee bedeckt | 4A Kat. Schw. | Der Erste steigt mit Steigeisen voran, Sicherung durch Haken | klar 20:00 16:00 | 4 / 2 / — | 600 g pro Person und Tag | ||
| R1–R2 85° 5 m | Wand mit kleinen Griffstellen | 5B Kat. Schw. Schwieriges Klettern | Wird mit Hilfe von Haken als künstlichen Stützpunkten passiert | — | 2 / — / — | |||
| R2–R3 60° 60 m 70° | Eiskanal. Im oberen Teil angefrorenes Eis. | 5B Kat. Schw. Schwieriges Klettern | Wird in Steigeisen mit Eishaken passiert | — | 1 / 4 / — |

Bearbeitete Abschnitte werden passiert
R3–R4 85° 90 m
- Wand, Überhang, Spalte. Viele lose Steine
- Sehr schwieriges Klettern 6
- Klettern mit Leitern ohne Rucksäcke
R4–R5 90° 40 m
- Durchqueren unter dem Überhang, Ausgang durch den Überhang, Platten
- Sehr schwieriges Klettern 6
- Klettern mit Leitern und Nutzung von Haken als Stützpunkte ohne Rucksäcke
R5–R6 85° 80 m
- Spalte, innerer Winkel
- Schwieriges Klettern
- Klettern ohne Rucksäcke mit Nutzung von Haken als Stützpunkte
R6–R7 70° 40 m
- Eislauf, innerer Winkel
- Schwieriges Klettern 5B Kat. Schw.
- Klettern ohne Rucksäcke
R7–R8 90° 40 m
- Platten, Wand, viele lose Steine
- Sehr schwieriges Klettern 6
- Klettern mit Leitern ohne Rucksäcke
R8–R9 80° 100 m
- Platten, innerer Winkel, Wand, äußerer Winkel
- Schwieriges Klettern 5A–5B Kat. Schw.
- Freies Klettern mit Haken-Sicherung
| Durchquerung des Abschnitts | Charakteristik des Reliefs | Technische Schwierigkeit | Art der Durchquerung und Sicherung | Zeit (Nach Wetter / Ausfahrt / Lauf. St) | Eingeschlagene Haken (Fels / Eis / Schließhaken) | Übernachtungen der Gruppe | Gesamttagesration an Nahrung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.8.1973 Bearbeitung | |||||||
| R9–R10 70° 40 m | Lose Blöcke, Durchqueren unter dem überhängenden Gürtel, Ausgang durch den Überhang, Platten | Schwieriges Klettern 5B Kat. Schw. | Freies Klettern, Sicherung durch Haken | klar 19:30 8:00 11:30 | 4 / — / — | liegend | 400 g pro Person und Tag |
| R10–R11 70° 80 m | Breiter innerer Winkel, Eislauf | Schwieriges Klettern 5B Kat. Schw. | Freies Klettern, Sicherung durch Haken | klar | 6 / — / — | liegend | |
| R11–R12 80° 40 m | Überhängender Abschnitt, äußerer Winkel | Schwieriges Klettern 5B Kat. Schw. | Freies Klettern, Klettern mit Leitern | — | 5 / — / — | liegend | |
| R12–R13 70° 120 m | Äußerer Winkel, Platten | Schwieriges Klettern 5B–5A Kat. Schw. | Freies Klettern mit Haken-Sicherung | — | 8 / — / — | liegend | |
| R13–R14 80° 40 m | Wand | Abstieg mit dem Seil | — | — | 2 / — / — | liegend | |
| R14–R15 90° 10 m | Anhäufung loser Steine | Einfacher Abschnitt 3 | Freies Klettern | — | 1 / — / — | liegend | |
| R15–R16 90° 10 m | Wand | Sehr schwieriges Klettern 6 | Klettern auf Leitern | — | 5 / — / — | liegend | |
| R16–R17 90° 30 m | Überhang, Platten, innerer Winkel | Sehr schwieriges Klettern 6 | Klettern mit Leitern | — | 5 / — / — | liegend | |
| R17–R18 90° 30 m | Überhängende Platte, innerer Winkel, Platten | Sehr schwieriges Klettern 5B | Klettern mit Leitern | — | 6 / — / — | liegend | |
| R18–R19 90° 15 m | Senkrechte Spalte, Anhäufung loser Steine | Extremes Klettern 6 | Klettern mit Holzkeilen und Leitern | — | 5 / — / — | liegend |

Bearbeitete Abschnitte werden mit Herausziehen der Rucksäcke passiert
| Durchquerung des Abschnitts | Charakteristik des Reliefs | Technische Schwierigkeit | Art der Durchquerung und Sicherung | Zeit (Nach Wetter / Ausfahrt / Lauf. St) | Eingeschlagene Haken (Fels / Eis / Schließhaken) | Übernachtungen der Gruppe | Gesamttagesration an Nahrung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 4.8.1973 Bearbeitung | |||||||
| R19–R20 80° 40 m | Innerer Winkel mit losen Steinen | Schwieriges Klettern 5B Kat. Schw. | Freies Klettern mit Haken-Sicherung ohne Rucksäcke | 20:00 8:00 12:00 | 3 / — / — | liegend | 400 g pro Person und Tag |
| R20–R21 70° 80 m | Platten | Schwieriges Klettern 5A–5B Kat. Schw. | Freies Klettern | — | 4 / — / — | liegend | |
| R21–R22 70° 80 m | Platten, viele lose Steine | Schwieriges Klettern 5A–5B Kat. Schw. | Freies Klettern | — | 4 / — / — | liegend | |
| R22–R23 90° 40 m | Innerer Winkel mit kleinen Überhängen | Sehr schwieriges Klettern 5B Kat. Schw. | Klettern mit Leitern ohne Rucksäcke | klar | 5 / — / — | liegend | |
| R23–R24 90° 40 m | Äußerer Winkel, Umgehung der Überhänge, innerer Winkel | Sehr schwieriges Klettern 5B–6 Kat. Schw. | Klettern mit Leitern mit Haken | — | 6 / — / — | liegend | |
| R24–R25 90° 40 m | Glatte Wand, dünne Spalte, innerer Winkel, Steine, Pfropfen | Extremes Klettern 6 | Klettern mit Leitern | — | 5 / — / 2 | liegend | |
| 5.8.1973 Bearbeitung | |||||||
| R25–R26 90° 30 m | Platte, innerer Winkel | Extremes Klettern 6 | Klettern mit Leitern, ohne Rucksäcke | 18:00 8:00 10:00 | 6 / — / — | liegend | 400 g pro Person und Tag |
| R26–R27 90° 30 m | Platte, Durchqueren unter dem Überhang | Extremes Klettern 6 | dito | — | 5 / — / 1 | liegend | |
| R27–R28 80° 40 m | Überhang, zerstörte Felsen | Schwieriges Klettern 5B Kat. Schw. | Freies Klettern ohne Rucksäcke | klar | 5 / — / — | liegend | |
| R28–R29 70° 80 m | Platten, viele lose Steine | Schwieriges Klettern 5A Kat. Schw. | Freies Klettern | — | 4 / — / — | liegend | |
| R29–R30 60° 80 m | Zerstörte Felsen | 4B Kat. Schw. | Bewegung mit Haken-Sicherung | klar 9:30 9:00 0:30 | 2 / — / — | liegend auf dem Abstieg | 400 g pro Person und Tag |

Auf den Abschnitten R3-R28 steigt der Erste in Gummistiefeln voran. Laufende Stunden 52 St. 138 Felsanker, 8 Eishaken, 3 Schließhaken wurden eingeschlagen.
Länge der Route etwa 1500 m.
Länge der äußerst schwierigen Abschnitte 1100 m.
Kommentare
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen