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Aufstiegspass

  1. Kategorie des Aufstiegs: Höhen- und Technikaufstieg
  2. Aufstiegsgebiet: Pamir-Alai, Serafschankette, Fann-Gebirge
  3. Gipfel, Höhe, Aufstiegsroute: Tschimtarga, 5498 m, über den östlichen Gegenpfeiler
  4. Voraussichtliche Schwierigkeitskategorie: 4B Kat. Schwierigkeit, kombiniert
  5. Beschreibung der Route:
    • Höhenunterschied des Grates (nach Höhenmesser) – 1300 m
    • auf dem Grat 5 Wände mit einem Gesamthöhenunterschied (10 m, 40 m, 25 m, 30 m, 40 m) – 145 m und mittlerer Steilheit von 70°
    • Länge der Abschnitte:
      • 5 km — 10 m
      • 4 km — 150 m (4B) und 350 m (4A) unter Bedingungen minimaler Kombiniertheit (August)
      • 3 km — etwa 900 m
    • Kombiniertheit beim Aufstieg – 30%, beim Abstieg – 90%.
  6. Eingeschlagene und eingedrehte Eishaken (für Versicherung usw.):
    • Fels (verankerte Elemente) – 46
    • Eishaken beim Aufstieg – 2, beim Abstieg – 9
  7. Anzahl der Gehstunden: 18 Std.
  8. Anzahl der Übernachtungen und deren Beschreibung: 1 Liegend-Übernachtung

Nachname, Vorname, Patronym des Leiters, der Teilnehmer und deren Qualifikation:

  • Minejew A.W. — 2. Sportklasse, Leiter
  • Karpow E.W. — KMS, Instruktor 2. Kat. Schwierigkeit, Bestätigung 1169
  • Kotkin G.G. — 2. Sportklasse
  • Ponomarjow I.W. — 2. Sportklasse
  • Bondarenko W.Ju. — 2. Sportklasse
  • Bulaschenko O.M. — 2. Sportklasse
  • Petrow A.A. — 2. Sportklasse
  • Pilipenko K.A. — 2. Sportklasse

Trainer: Karpow E.W. — Alpinsektion des Sportklubs MFTI (die ersten 6 Personen auf der Liste), Stadt Dolgoprudny, Oblast Moskau Mumdschi T.M. — Ganzjähriges Alpinunternehmen beim KSP Fann-Gebirge, Stadt Samarkand (die letzten 2 Personen auf der Liste).

Datum des Aufbruchs zur Route — 8. August 1986

Datum der Rückkehr — 9. August 1986

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6. Tschimtarga

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Annäherung

Vom Basislager bei den Kulikolon-Seen über den Pass Allaudin zu den Allaudin-Seen, dann auf dem Pfad zu den Muty-Seen. Von den Muty-Seen (siehe Schema) ist der SO-Grat und der Gletscher sichtbar, rechts vom Gletscher ist ein „Felsmassiv“ sichtbar, dann ein Schutthang und noch weiter rechts die Fortsetzung der Felsen über dem „kleinen“ Muten-See. Auf dem Schutthang aufsteigen (nicht auf den Gletscher gehen!) und auf dem Schutthang zum rechten Durchgang zwischen dem „Felsmassiv“ und den Felsen über dem „kleinen“ See gehen. Hinter dem Schutthang in der Tiefe des Durchgangs wird ein Gletscher sein, der von den Muty-Seen nicht sichtbar ist – auf ihn rechts auf dem Schutthang aufsteigen.

Auf der Zunge des Gletschers befindet sich eine konische Moräne, auf der man das Zelt aufstellen kann. Hier befindet sich auch eine horizontale Schutthang- (oder schneebedeckte) große Terrasse, von der aus die Route beginnt. Das Zelt kann auf dieser Terrasse unter der Route aufgestellt werden.

Der Aufstieg von den Muty-Seen zum Beginn der Route dauert 1,5–2 Std.

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Abstieg

Vom Gipfel Tschimtarga zurück zu den Übernachtungsplätzen gehen, auf dem Weg des Aufstiegs auf dem Schnee-Eis-Aufschwung R16 absteigen.

Am Ort des Ausgangs des Östlichen Gegenpfeilers auf die Verbindung R15, sofort von den Übernachtungsplätzen:

  • 40 m „Dülfer“ abseilen;
  • auf dem Schneegrat unter dem Gipfel Mirali gehen;
  • ihn rechts umgehen;
  • auf den Felskamm in Richtung des Übergangs Promezhutochnyj gelangen.

Weiter:

  • auf den Felsen bis zum Schneehang (siehe Schema) gehen, der auf 10 Uhr abfällt;
  • auf dem Hang bis zu den Felsen absteigen;
  • den „Gendarm“ rechts umgehen;
  • zum „Zahn“ gelangen.

Vom Fuß des „Zahns“:

  • 40 m „Dülfer“ bis zum Schnee auf die Verbindung zwischen dem Gipfel Mirali und dem Übergang Promezhutochnyj.

Dann:

  • auf dem Schnee mit Steigeisen absteigen und zum Grund der Schlucht gelangen;
  • weiter abwärts durch die Schlucht am Beginn der Route vorbei;
  • zu den Muty-Seen gelangen.

Der Abstieg vom Gipfel Tschimtarga bis zum Gipfel Mirali dauert 1,5–2 Std., der Abstieg vom Gipfel Mirali bis zum Beginn der Route — 2,5–3 Std.

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Gipfel Tschimtarga

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Zweite Begehung der Route

26.–27. August 1986, Gruppe AUSB „Artutsch“ bestehend aus:

  • Posdnjakow A.A. — KMS, Instruktor 2. Kat. Schwierigkeit, Bestätigung 2884, Leiter
  • Worona S.M. — 2. Sportklasse
  • Jaschtschko K.A. — 2. Sportklasse
  • Beresnoj A.E. — 2. Sportklasse
  • Gawrilow I.W. — 2. Sportklasse
  • Libinzon A.R. — 2. Sportklasse

Rückblick und Empfehlungen: Alle fünf Wände, die auf dem Grat anzutreffen sind, sind Schlüsselstellen, an zweien davon führten wir das Hochziehen der Rucksäcke durch.

Beim Abstieg nach dem Gipfel Mirali gingen die ersten 4 Seile gleichzeitig auf dem Schnee, dann kamen wir auf Eis, mittlere Steilheit 30°. Im Eis drehten wir 2 Eishaken ein, verbanden 3 Seile und ließen einen Teilnehmer 120 m ab, dann stiegen wir schnell zu ihm ab und stellten eine Station auf 2 Eishaken auf. Der Letzte und der Vorletzte stiegen zusammen ab: Zuerst ließ sich der Vorletzte 10–30 m ab und drehte einen Eishaken ein; dann kam der Letzte zu ihm und so setzten sie das fort, bis sich die ganze Gruppe an der unteren Station sammelte.

Darunter wendet sich der Schnee-Eis-Hang nach links. Der Erste wurde zuerst 40 m abgelassen, dort drehte er einen Eishaken ein, dann noch 30 m quer — noch einen Eishaken. Sofort danach kamen der 2. und 3. Teilnehmer an den 1. und 2. Eishaken heran, um die Knoten zu passieren, dann ging der 1. quer zu den Felsen. Dieselbe Prozedur wurde früher auf dem Abschnitt R16 (100 m Eis) durchgeführt.

Ich halte die Route für entsprechend der 4B Kat. Schwierigkeit. A. Posdnjakow

Dritte Begehung der Route

28.–29. August, Gruppe AUSB „Artutsch“ bestehend aus:

  • Maksimenko L.S. — 1. Sportklasse, Leiter
  • Sorkin S.A. — 2. Sportklasse
  • Chodyrew G.S. — 2. Sportklasse
  • Filippow A.W. — 2. Sportklasse
  • Burdin W.Ja. — 2. Sportklasse
  • Otchik W.K. — KMS, Instruktor 2. Kat. Schwierigkeit, Bestätigung 2101

Rückblick und Empfehlungen: Die Route entspricht der Schwierigkeit 4B (möglicherweise in anderen Perioden 5A), der Erste sollte möglichst unbelastet gehen. Die Route ist ziemlich ermüdend. Bequem im Sinne der Orientierung, sicher in Bezug auf objektive Gefahren. W. Otchik

Angehängte Dateien

Quellen

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