Bericht
der Manschaft des Barnauler Alpinistenklubs (BaKA) über die Begehung der Route am Gipfel Khodzharavat über den linken Konterfors der Südwand
Erstbegehung, 3B orientiert
Teilnehmer:
Lezhnev A.P., Babushkina O.M., Mentovskaya A.A.
Passport der Bergfahrt
- Gisssaro-Alai, Zeravashangebirge, Fan-Gebirge — nördlicher Teil, 5.3.1
- Khodzharavat, 3600 m (benötigt Präzisierung, vermutlich niedriger), über den linken Konterfors der Südwand.
- Vorgeschlagen wird 3B Schwierigkeitsgrad, Erstbegehung.
- Charakter der Route: Felsenwand.
- Höhenunterschied der Route — 540 m (nach Altimeter).
Länge des Wandteils der Route — 573 m. Länge der Teilstrecken (Wandteil der Route):
- III Schwg. — 300 m
- IV Schwg. — 53 m
Durchschnittliche Neigung des Wandteils der Route: 60°
- Verwendete Haken auf der Route:
Felsenhaken (Anker) — 25 St., versenkbare Elemente — 14 St., davon für ITO — 0 St.
- Gehende Stunden der Manschaft: 7 Std.
- Leiter: Lezhnev Anton Petrovich, 2. sportliche Klasse
Teilnehmer:
- Babushkina Olesya Mikhailovna, 2. sportliche Klasse
- Mentovskaya Aleksandra Andreevna, 2. sportliche Klasse
- Trainer: Trush Vyacheslav Nikolaevich, CMS
- Aufbruch aus dem Bivak am Bibi-Dzhanat-See: 7:00, 4. August 2013
Beginn der Arbeit auf der Route: 8:20, 15. August 2013. Erreichen des Grats: 14:20, 15. August 2013. Erreichen des Gipfels: 15:20, 15. August 2013. Rückkehr ins Bivak: 17:30, 15. August 2013. Abstieg in Richtung des Sattels zwischen den Gipfeln Ruziravat und Khodzharavat, weiterhin über den Schutthang hinab ins Kulikalon-Tal.
- Organisation: BGOO „Barnauler städtischer Alpinistenklub“. Foto der Gesamtansicht
des
Gipfels

Fotopanorama des Gebiets (vom Gipfel Yubileynaya, August 2013)

Schema der Route in UIAA-Symbolen

Fotografie der Route

Fotografie der Route (Teilstück R15–R16)

R15
Beschreibung der Route nach Teilstücken
R0–R1 Start an der Wand (8 m, 80°, IV) von der großen Arche. Weiter gelangt man über
R1–R2 Entlang des Felsengrats 30 m. Station auf einem Vorsprung.
R2–R3 Entlang des Felsengrats 40 m. Station auf einem Vorsprung.
R3–R4 Gleichzeitig über den Schutt mit Felsenausgängen.
R4–R5 Start rechts vom Couloir (sichtbar auf dem Foto) über die Wand (5 m, 85°, IV). Weiter nach rechts über Wände auf den Felsengrat (einfaches Klettern). Station auf der Arche. Länge des Teilstücks 40 m. R4–R5
Die Wand links umgehen.
Weiter rechts über die einfache Wand auf den Felsengrat. Station auf dem Vorsprung. Länge des Teilstücks 40 m.
R5–R6 Über den Felsengrat 50 m, abwechselnde Bewegung. Die Felsen sind zerstört.
R6–R7 Den Felsen-„Zahn“ links umgehen. Unter der Wand herauskommen. Länge des Teilstücks 20 m.
R7–R8 Über die Wand (50 m, 45°, III) auf den Felsengrat. Station auf dem Vorsprung vor dem Felsen-„Zahn“.
R8–R9
- Der Felsen-„Zahn“ wird direkt angegangen (15 m).
- Abstieg vom „Zahn“ über die Wand (2 m).
R9–R10
- Schlüsselstelle der Route.
- Felsenwand (40 m, 80°, IV).
- Monolithische Platten wechseln sich mit zerstörten Felsen ab.
R10–R11
- Über den Felsengrat auf eine große Schuttkante.
- Station auf der Arche.
Länge des Teilstücks 50 m. R11–R12. Über die Kante 20 m gleichzeitig unter die Wand. Station auf der Arche. Länge des Teilstücks 20 m. R12–R13. Über die Felsenwand (45 m, 60°, III). R13–R14. Über die Wand hinauf 5 m, weiter über die Schuttkanten 10 m. Station auf dem Vorsprung auf der großen Schuttkante. R14–R15. Sich nach links auf den SW-Grat begeben, gleichzeitig, Versicherung an Vorsprüngen. R15–R16. Die Route zum Gipfel hin deckt sich mit der Route über den SW-Grat, 2B Kat. Tr.
Die Bewegung ist abwechselnd mit Versicherung an Vorsprüngen. Häufig trifft man auf kurze Wände der III Kat. Tr.
Der Abstieg von der Route geht in Richtung des Sattels zwischen den Gipfeln Ruziravat und Khodzharavat. Über den Schutt-Couloir unter den Wänden des Ruziravat-Gipfels hinabsteigen. Die nächsten Couloirs führen auf die Gerinne.
Empfehlungen zur Route
Die Route stellt vermutlich die logischste Linie an der Südwand dar, da:
- die rechten Konterforse zu dem Gipfelturm führen,
- der objektiv steinschlaggefährdet ist.
Es wird empfohlen, sich strikt an den Felsengrat des Konterforses zu halten und komplizierte Stellen nicht nahe an den Couloirs zu umgehen, da alle Couloirs Steinschlag ausgesetzt sind (sichtbar an der Farbe der Couloirs auf dem Foto). Subjektive Gefahren auf der Route stellen „lose“ Steine dar, was auf der ganzen Route nicht vergessen werden sollte.
Für das Relief sind Ankerhaken, Stopper und Friends mittlerer Größe geeignet. Die Route ist ziemlich ausgedehnt. Auf fast der ganzen Länge des Wandteils ist eine sorgfältige Hakensicherung notwendig. Nach Meinung der Manschaft entspricht die Route der angegebenen Kat. Schwg.
Fotografien der Teilstücke der
Route
Beginn der Route (Wand hinter der
Arche)
Teilstück R7–R8 Teilstück R9–R10 („Schlüssel“)
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