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Aufstiegsurkunde

  1. Aufstiegsklasse: Fels.
  2. Aufstiegsgebiet: Fanger Berge, Pamir-Alai 5,3.
  3. Gipfel: Diamar, Höhe 3300 m, Route durch den linken Teil der NO-Wand.
  4. Voraussichtliche Schwierigkeitskategorie: 5A.
  5. Routencharakteristik: a. Höhenunterschied 800 m. b. Durchschnittliche Steilheit 70 °. c. Länge der Abschnitte: * I — 500 m * II — 300 m * III — 250 m * IV — 400 m * V — 320 m * VI — 46 m
  6. Geschlagene Haken:
    • für Versicherung: Fels 84, Eis —, Bohrhaken —
    • für Schaffung von ITO: Fels 3, Eis —, Bohrhaken —
  7. Anzahl der Gehstunden: 17 + 4 Stunden für die Begehung.
  8. Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik: eine Übernachtung auf der Moräne unterhalb der Route nach vier Stunden Begehung der Route, eine Übernachtung auf dem Vorgipfelschutt. Die Übernachtungen sind sicher, Wasser ist vorhanden.
  9. Nachname, Vorname, Vatersname des Leiters und der Teilnehmer und ihre sportliche Qualifikation.
    • Leiter: Tschentsow Sergei Wassiljewitsch, 1. sportliche Kategorie
    • Teilnehmer:
      • Dunajew Wladimir Iwanowitsch, 1. sportliche Kategorie
      • Sacharow Nikolai Nikolajewitsch, 1. sportliche Kategorie
      • Pantelejew Boris Leonidowitsch, 2. sportliche Kategorie
      • Sawtschenko Alexander Wassiljewitsch, 2. sportliche Kategorie
  10. Trainer der Mannschaft: Tjulpanow Sergei Sergejewitsch, Meister des Sports der UdSSR.
  11. Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr:
    • Aufbruch zur Route und ihre Begehung: 15. Juli 1978.
    • Rückkehr ins Lager: 17. Juli 1978.

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  1. Durch den linken Teil der NO-Wand 5A (ungefähr).
  2. Durch die N-Wand 5A.
  3. Durch die N-Wand 4B.
  4. Durch den NW-Vorsprung 5A.
  5. Durch den NW-Grat 5A.
  6. Durch den W-Grat 3B.

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Allgemeiner Überblick über die Route

Erläuterung zur Tabelle

(Beschreibung der Route)

Die Route beginnt im untersten Teil des markanten Felssporns.

  • R0–R1: Erste Seillänge über Bänder und einfache Felsen, Aufstieg zu einem Band unter einem Überhang, auf dem Band ein Führungs-Tourenzeichen.
  • R1–R2: Links vom Überhang über sanfte Felsen hinauf zum inneren Winkel.
  • R2–R3: Durch die linke Wand des inneren Winkels unter die graue Platte, die nach rechts führt.
  • R3–R4: Über die Platte nach rechts hinauf unter die graue Wand mit roter Abbruchstelle. Im rechten unteren Teil der Wand — ein nicht sehr breites Band, hier kann sich die ganze Gruppe sammeln.
  • R4–R5: 3 m hoch über die Wand, dann Eingang von links nach rechts in einen nicht deutlich ausgeprägten inneren Winkel, sehr schwierig, Hochschleppen der Rucksäcke.
  • R5–R6: Über das mit Steinen übersäte Band nach rechts hinauf und dann links über die Wand und einfache Felsen in Richtung des deutlich ausgeprägten Sporns.
  • R6–R7: Hinauf über die gelbe Wand mit grauen Verfärbungen 20 m zum Fuß des inneren Winkels mit zerstörten Wänden.
  • R7–R8: Durch den inneren Winkel hinauf bis zum Kessel. Vorsicht! Die Felsen im unteren Teil des Winkels sind stark zerstört.
  • R8–R9: Weiter sehr schwieriger Aufstieg zum Abbruch (nach rechts). Sehr schwierig. Wird mit Unterstützung des Ersten erstiegen. Leitern werden benutzt.
  • R9–R10: Über das stufenartige Band mit Geröll unter die Wand 20 m.
  • R10–R11: Hinauf über die Wand, schwieriges Klettern, Aufstieg auf ein schmales Felsband.
  • R11–R12: Traversieren über das Band nach rechts 20 m und dann über stufenartige Felsen, ähnlich einer Treppe, hinauf unter die graue Wand mit roter "Krone".
  • R12–R13: Unter die "Krone" — zunächst durch eine Spalte, dann über die Wand links der Grenze zwischen grauen und roten Felsen.
  • R13–R14: Nach rechts hinauf über einen nicht deutlich ausgeprägten Grat, links das Bachbett lassend, 200 m in den Kessel zwischen der dreieckigen grauen Wand (links) und dem Fels-"Kopf eines Krokodils" (rechts).
  • R14–R15: Über Felsen großen Ausmaßes und graue Felsen vom Typ "Widderstirn" hinauf in Richtung des deutlich ausgeprägten steilen Sporns. ACHTUNG! Links vom Weg auf einem Band unter einem Überhang (eine mögliche Übernachtungsstelle) — I. Kontroll-Tourenzeichen.
  • R15–R16: Vom Tourenzeichen aufwärts — zunächst über eine "Widderstirn" 20 m, dann durch den inneren Winkel links vom gelben "Ei" bis zu einem schrägen Band, das nach rechts führt.
  • R16–R17: Bis zum Ende des Bandes und dann über die Wand hinauf in Richtung der gelben Wand mit dunklem Fleck bis zu einer mit Erde verstopften Spalte.
  • R17–R18: Nach links hinauf durch die Spalte 30 m unter die Wand mit einer Spalte.
  • R18–R19: Durch die Spalte hinauf, schwieriges Klettern, Felsen monolithisch. Aufstieg auf ein Band mit Geröll. Auf dem Band — unter die Wand, begrenzt von zwei vertikalen Spalten.
  • R19–R20: Hinauf durch die rechte Spalte, die in eine dünne Spalte und dann in einen inneren Winkel mit Überhang übergeht. Sehr schwierig, Leitern werden benutzt. Hochschleppen der Rucksäcke.
  • R20–R21: Nach rechts hinauf durch innere Winkel — Aufstieg zum II. Kontroll-Tourenzeichen (40 m), ein schmales Band für zwei Personen.
  • R21–R22: Vom II. K.T. etwas nach links — hinauf über die Wand in Richtung des großen roten Überhangs und dann über geglättete Felsen unter den Überhang. Schwieriges Klettern (60 m). Es gibt eine kleine Übernachtungsstelle, rechts unter dem Überhang — Schnee.
  • R22–R23: Über einfache Felsen (Vorsicht! Felsen sind geglättet) zum linken Rand des Überhangs, links ist der Aufstieg zum Ostgrat des Gipfels Diamar sichtbar.
  • R23–R24: Nach links hinauf über geglättete Platten 80 m und dann über die Wand hinauf — Aufstieg auf eine Fels-Schulter. Bis zum Grat 40 m.
  • R24–R25: Direkt hinauf über die graue Wand oder nach rechts hinauf durch eine schräge Spalte — Aufstieg auf den Grat.
  • R25–R26: Über den Grat zum Gipfel 25–30 Minuten. Auf dem Grat gibt es viele Übernachtungsstellen, Wasser fehlt.

Abstieg vom Gipfel über die Moräne zwischen den Ostgraten der Gipfel Diamar und Sary-schach in Richtung des Gipfels Auron-dag und dann auf dem Pfad zum See Zeyrat (steiles Geröll) und am See Tschukurak vorbei zum Alplager "Artutsch".


Tabelle mit den Charakteristiken der Route

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DatumBezeichnungDurchschnittliche Steilheit in GradLänge in mGeländecharakterSchwierigkeitZustandWetterbedingungenFelsenhakenEishakenBohrhakenFelssicherungen
15. Juli 1978R0–R15040Zerstörte Felsen3ZerstörtGutVorsprünge
BegehungR1–R22010Band1Monolith2!
R2–R37520Innerer Winkel5Monolith2
R3–R46030Wand5Monolith2
R4–R58515Wand5Zerstört3
R5–R65050Einfache Felsen3Zerstört2
R6–R77520Wand5Monolith31
16. Juli 1978R7–R87540Innerer Winkel5Zerstört6
Nach der BegehungR8–R9906Wand6Monolith1, 3
R9–R102020Band2Zerstört3
R10–R118015Wand5Monolith3
R11–R124540Einfache Felsen3Zerstört3
R12–R138530Wand5MonolithGut3
R13–R1445200Grat3–4ZerstörtVorsprünge
"Widderstirnen"
R14–R1560100Bänder4Monolith6, Vorsprünge
R15–R168040Innerer Winkel5Monolith6
R16–R177535Wand5Monolith51
16. Juli 1978R17–R187035Band3MonolithGutT
R18–R198525Spalte5Monolith4T
R19–R209040Innerer Winkel6Monolith1, 6
R20–R217040Innerer Winkel5Monolith4
R21–R227560Wand, Platten5Monolith8
R22–R237020Wand5Monolith2T
R23–R247080Geglättete Felsen5Monolith6
R24–R257040Wand5Monolith5
R25–R2625800Grat1, 2ZerstörtVorsprünge

Angehängte Dateien

Quellen

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