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Aufstiegspass

I. Aufstiegsklasse — technisch anspruchsvoll. 2. Aufstiegsgebiet — Fann-Gebirge. 3. Route — Gipfel S. Bodkhona (5300 m) über die N-Wand, 5B Kat. sl. («Route von Kudinow I.B. 1968, 3. Begehung») 4. Charakteristik des Aufstiegs: Streckenlänge der Route — 3270 m Höhenunterschied — 2100 m durchschnittliche Steilheit — 75° Länge der schwierigen Abschnitte — 520 m, VI Kat. sl. 5. Eingeschlagene Haken: Fels (einschließlich Friends) — 220 Eis — 4 6. Anzahl der Gehstunden — 40 Std. 7. Anzahl der Übernachtungen — 4 (alle bequem) 8. Anzahl der Wandertage — 5 9. Team der LGS DOO «Spartak» 10. Trainer des Teams Kolchin A.A. MSMK 11. Zusammensetzung des Teams: Kruglow Jewgeni Michailowitsch — Leiter, KMS Schukow Sergei Jakowlewitsch — KMS Malinowski Andrei Igorewitsch — 1. Sp. Rang Neplochow Andrei Dmitrijewitsch — 1. Sp. Rang 12. Datum des Aufstiegs — 21. Juli 1979 – 26. Juli 1979 img-0.jpeg

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Route zum Gipfel S. Bodkhona über die N-Wand.

Beschreibung der Route zum Gipfel S. Bodkhona über die N-Wand

«Route von Kudinow, 1970»

Die Nordwand des Gipfels S. Bodkhona wird durch eine gigantische Rinne in zwei Teile geteilt. Links der Rinne, in der Mitte der Wand, befindet sich ein hängender Gletscher. Links des Gletschers, auf seiner Höhe, verläuft ein Grat, der nach unten zum Gletscher abbricht, unterteilt durch eine große Schneetasche in zwei Anstiege. Die Route führt über diese Wand, dann über den Grat und gerade nach oben über die zweite Wand, an die der Grat stößt. Der erste Anstieg der unteren Wand wird im linken Teil überwunden, wo die Felsen etwas weniger steil sind als in der Mitte. Über dem rechten Teil der Wand hängt der bereits erwähnte Gletscher, und vom Ostgrat des Gipfels links der Route hängt ein weiterer Gletscher. Der von ihm fallende Eis begrenzt die Route links.

Die Basis der Route — der Bergschrund — liegt nach unserem Höhenmesser auf einer Höhe von 3200 m (nach Kudinows Schätzungen — 3500 m). Nach dem ersten Anstieg (Abschnitt R0–R1, 400 m, V Kat. tr.) führt die Route über eine steile Schneetasche nach rechts-oben bis zum höchsten Punkt der Tasche, nach dem die Tasche beginnt, abzufallen. Dort ist eine gute Übernachtungsmöglichkeit (3700 m). Auf der Tasche (Abschnitt R1–R2, 360 m, IV–V Kat. tr.) ist die Sicherung durch Eispickel, teils durch Felshaken und teils aus Steigklammern. Bis zur Übernachtung vom Bergschrund 6 Gehstunden. Der zweite Anstieg der Wand wird über einen großen Abbruch links-oben von der Übernachtung aus überwunden (Abschnitt R2–R3, 250 m, VI Kat. tr.). Dieser Abschnitt besteht aus einer Reihe sehr schwieriger Wandabschnitte, aber mit guten Zwischenpodesten. An mehreren Stellen führt die Route unter Wasserfällen von der rechten Wand hindurch. Es wird empfohlen, diesen Abschnitt morgens zu begehen, bevor die Wasserfälle stark werden. Der Abbruch führt auf eine Terrasse. Über die Terrasse links 25 m. Dann rechts-oben bis zur nächsten großen Schneetasche (Abschnitt R3–R4, 150 m, V–VI Kat. tr.). Über die Schneetaschen mit Felsabschnitten rechts-oben (Abschnitt R4–R5, 170 m, IV–V Kat. tr.). Hauptorientierungspunkt auf diesem Abschnitt ist der Beginn des Grats. Auf dem Grat ist die zweite Übernachtung (Höhe 4100 m). Insgesamt wurden an diesem Tag auf dem Abschnitt R2–R5 10 Gehstunden benötigt. Über den Grat sind die ersten 2–3 Seile relativ einfach. Dann wird es immer schwieriger bis zur V Kat. tr. (Abschnitt R5–R6; 440 m, IV–V Kat. tr.). Vor dem oberen Bastion gibt es eine gute Plattform. Hier ist eine Übernachtung und ein Kontrollturm in einer Bank an der Wand bei der Plattform. An diesem Tag wurden 4 Seile des oberen Bastions überwunden. Von der Übernachtung zum Bastion:

  • 100 m
  • Schnee mit Felsausbrüchen (Abschnitt R6–R7, I Kat. tr.) Auf dem Bastion gibt es einen fast senkrechten Pfeiler, der eine Fortsetzung des Grats darstellt. Er teilt die Wand des Bastions in eine NO- und eine NW-Wand. Die Erstbegeher stiegen etwas links des Grats auf. Wir wählten eine Route etwas rechts davon. Umgehung rechts-oben — Basis des Pfeilers, dann links-oben entlang eines Bachs (zwischen Bach und Grat, mit Ausstieg auf den Grat). Das letzte Seil dieses Abschnitts führt direkt über den Grat. Der gesamte Abschnitt: R7–R8, 320 m, VI Kat. tr. Weiter:
  • Über einen Schnee-Eis-Hang (Abschnitt R8–R9, 120 m, IV Kat. tr., 3 Eishaken)
  • Zu einer Wand, die auf den Kamm eines Fels-Schnee-Eis-Hangs führt (Abschnitt R9–R10, 240 m, IV–V Kat. tr.) Felsen vom Typ «Dachziegel», teils verschneit und vereist. Der Weg führt entlang des Kamms bis zum Ausstieg auf den Eisgrat des Gipfels. Zwei Seile über den Grat und auf seiner rechten Seite — auf einer Schutthalde Übernachtung. Höhe 5000 m. An diesem Tag (12 Std.) wurden die Abschnitte R6–R10 überwunden. Von der Übernachtung zum Gipfel über den Eisgrat (Abschnitt R10–R11, 700 m, III Kat. tr., 3 Std.). Abstieg vom Gipfel 40 m über den W-Grat in Richtung Chapdara und links in die Rinne. Nach 40 m Abstieg, Quergang nach links und weiter abwärts in die große Rinne, die von der Einsattelung zwischen dem N-Gipfel und einem großen Gendarmen («Gendarm, auf einigen Karten als Zentralgipfel des Massivs Bodkhona bezeichnet») herabführt. Der Abstieg ist hauptsächlich sportlich bis zum Gletscher. Weiter abwärts bis zum Gletscherbruch und über ihn rechts-abwärts unter die Hänge von Chapdara und über Schneefelder abwärts bis zum Pfad. Der Abstieg bis zum Pfad dauert 4–5 Std.

Tabelle der technischen Charakteristika der Route

DatumAbschnittSteilheitLänge in mCharakter des ReliefsKat. tr.ZustandFelshakenEis, Friends und SchlingenInsgesamt pro Tag (Gehstunden und Höhenunterschied)
22. JuliR0–R170400FelsVMonolith12106 Gehstd.
22. JuliR1–R245360SchneetascheIV–V1073700–3200=500 m
23. JuliR2–R380250FelsV–VIMonolith, nass29610 Gehstd.
23. JuliR3–R470150Fels mit TaschenV–VIMonolith, nass1015
23. JuliR4–R550170Schneetaschen mit FelsabschnittenIV–V694100–3700=400 m
24. JuliR5–R650440FelsgratIV–VMonolith, Dachziegel22205 Gehstd. + 4 Std. Bearb. 4600–4100 = 500 m
25. JuliR6–R740100Schnee mit FelsausbrüchenIII-312 Gehstd.
25. JuliR7–R885320FelsVIMonolith3225
25. JuliR8–R935120Schnee-EisIIdünner Schnee auf Eis-4
25. JuliR9–R1035240Platten links des KammsIVMonolith, verschneit und vereist16-5000–4600=400 m
26. JuliR10–R1130700EisgratIIIEis mit kleinen KaldGasporen3 Gehstd. 5300–5000 = 300 m

Angehängte Dateien

Quellen

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