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Beschreibung

des Aufstiegs von Norden auf den Gipfel Hosilot, 2B Kategorie Schwierigkeitsgrad und des Abstiegs auf der Route 1B Kategorie Schwierigkeitsgrad.

I. Gebiet des Aufstiegs

Der Gipfel Hosilot (4650 m) befindet sich im Gebiet der Jaghnob-Wand.

  • Von Norden fällt vom Gipfel zum Pass Ledowy zwischen dem Ostgipfel der Jaghnob-Wand und Hosilot ein Gletscher ab.
  • Im Nordosten verläuft ein steiler Eis- und Felsgrat in das Tal des Flusses Jaghnob.
  • Nach Westen verläuft ein Felsgrat, der in 200 Meter hohen senkrechten Wänden abbricht.
  • Die Südseiten des Gipfels sind stärker zerstört und fallen in senkrechten Wänden mit breiten Bändern zu einem namenlosen Pass ab.

Der Gipfel selbst ist ein hufeisenförmiger Massiv mit fünf eigenständigen Gipfeln, zwischen denen sich auf etwa 4000 m Höhe ein Plateau mit kleiner Vergletscherung befindet.

II. Beschreibung des Aufstiegs

Vom Fluss Jaghnob (von der Brücke hinter dem Anzob-Pass) dauern die Annäherungen an das obere Ende der Schlucht unter der Jaghnob-Wand 4–4,5 Stunden. Von der Übernachtung geht der Weg flussaufwärts zum Pass Ledowy (1,5 Stunden) mit einer Höhe von 4000 m. Auf dem Pass befindet sich ein Cairn. Von hier aus ist der Weg zum Gipfel gut sichtbar. Der Aufstieg geht über einen Eishang mit einer Neigung von 30° im unteren Teil bis zu 40–45° im oberen Teil, mit dem Ausstieg zu einem Felsen. Je nach Jahreszeit kann das Eis stellenweise auftreten oder Ende Juli–August gänzlich freiliegen. Er wird mit Steigeisen begangen, zeitweise mit Stufenschlag und Hakenversicherung. Drei Eisspalten werden gequert. Die letzte unter dem Grat ist die breiteste (3 m); ihr oberer Rand ist stark angehoben. Bei Einsturz der Schneebrücken stellt sie ein ernstes Hindernis dar. Der Aufstieg zum Grat erfolgt über eine Felsrinne mit 50° Neigung (1×50 m), zwei Haken. Vom Grat steigt man nach Süden ab (1×40 m) im freien Stil, und weiter verläuft der Weg über einen breiten, 1–1,5 Meter breiten, lawinengefährdeten (25–30°) Eisgrat — 200 m, Ausstieg auf den Hauptgipfel. Vom Gipfel aus ist der Abstieg nach Süden auf der Route 1B Kategorie Schwierigkeitsgrad gut einsehbar. Zunächst Ausstieg auf den Sattel zwischen Haupt- und Südgipfel (100 m leichte Felsen), Abstieg über Schutt auf das Plateau, und weiter dem Bach folgend, der nach Süden fällt, auf seiner rechten Seite (in Marschrichtung). Der Weg führt über Felsen leichter Schwierigkeit unter den südöstlichen Wänden des westlichen Grates des Gipfels entlang. Die Bewegung erfolgt simultan, aber Vorsicht ist geboten, da im Frühling und Sommer viele Abschnitte mit Eis und Schnee bedeckt sind und links davon steile, 100 Meter hohe Felsabbrüche liegen. Der Abstieg führt zum südlichen Fuß des Gipfels. Von hier dauert der Aufstieg zum Grat 30–35 Minuten, von wo aus ein einfacher Abstieg ins Lager erfolgt. Bei gutem Zustand des Hanges ist ein Abstieg auf dem Weg des Aufstiegs möglich.

Die Erstbegehung wurde im Juni 1968 von einer Gruppe durchgeführt, bestehend aus:

Tkatchev V.K.KMS
Komarova R.I.1. Sportklasse
Dzhurabekov T.KMS
Suzdalv S.S.2. Sportklasse

Ausrüstung:

  • Seile
  • Steigeisen (1–2 Paar)
  • Eishaken (2–3)
  • Felshaken (2–3)

Die Zeit für den Aufstieg vom Pass zum Gipfel beträgt 5 Stunden, der Abstieg bis zum Lager auf der Route 1B Kategorie Schwierigkeitsgrad — 2 Stunden.img-0.jpegimg-1.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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