Aufstiegspass
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Aufstiegsklasse — Fels.
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Aufstiegsgebiet — Pamir-Alai, Hissar-Gebirgskette.
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Gipfel, dessen Höhe, Aufstiegsweg — Gipfel Ular, 4000 m, über den südlichen Gegenfortsatz. Südwand.
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Vorgesehene Schwierigkeitskategorie — 3B.
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Charakteristik der Route: a) Höhenunterschied — 250 m. b) Länge der Abschnitte 4A Kat. Schl. – 50 m, 3 Kat. Schl. – 200 m. c) Durchschnittliche Steilheit — 60°.
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Eingeschlagene Haken: a) Fels — 15 b) Eis — keine c) Bohrhaken — keine
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Anzahl der Gehstunden — 5–7 Std.
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Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik — keine.
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Familienname, Vorname, Vatersname der Teilnehmer, ihre Qualifikation:
- Mikajelyan Arutjun Mikajelovič — KMS.
- Oganesov Artyom Oganesovič — KMS.
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Trainer — Sogrina Emma Grigorjewna, Senior-Instruktorin, MS.
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Datum des Aufbruchs zur Route und Rückkehr:
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August 1979 um 7:00 Aufbruch vom Biwak „Grüne Lichtung“. 2. August 1979 um 16:00 Rückkehr zum Biwak.
Vom Biwak „Grüne Lichtung“ im Tal Igisakow aufwärts entlang des Bachs, der aus dem linken Kar fließt, bis zur alten Moräne des Gletschers Ular. Von der Moräne aufsteigen über den Schneefeld auf das Plateau des Gletschers Ular, von dem man zum Pass Worobji gelangt. Hinabsteigen vom Pass Worobji in Richtung des Tals Chodža-Obi-Garm – 70 m. Weiter durch Traversieren nach links 150–200 m, wobei kleine Grate gekreuzt werden, zum dreißig Meter hohen Kouloir gelangen, über den man zum „Fenster“ im Grat kommt. Das Fenster wird durch einen großen, horizontal liegenden Stein gebildet. Rechts vom Fenster befindet sich ein Felszahn. Zu Beginn der Saison liegt im Kouloir Schnee, und das Fenster öffnet sich beim Nähern. Auf der Plattform über dem Fenster — ein Signalturm — Beginn der Route. Der Signalturm ist weithin sichtbar.
Der Anmarsch dauert 2,5 Std.

Schema des Gebiets Igisakow.

Tabelle.
| Datum | Bezeichnung | Durchschnittliche Steilheit in Grad | Länge in m | Charakter des Reliefs | Schwierigkeit | Zustand | Wetterbedingungen | Fels-Haken | Eis-Haken | Bohrhaken |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2. August 1979 | 1 | 65 | 45 | Wand, Kamin | 3B | Monolith | Hervorragend | 3 | - | - |
| 2 | 60 | 45 | Grasbewachsene Platte, Wand | 4A | Steile monolithische Felsen | Hervorragend | 2 | - | - | |
| 3 | 75 | 45 | Wand (Kamin) | 4A | Geglättete, steile Platten | Hervorragend | 3 | - | - | |
| 4 | 50 | 80 | Kamin, Kouloir | 3A | Felsen mit guten Griffen | Hervorragend | 3 | - | - | |
| 5 | 65 | 120 | Wände, Grat | 3B | Geglättete Platten | Hervorragend | 4 | - | - | |
| 6 | 30 | 200 | Grat | 1B–2A | Zerstörter Grat | Hervorragend | - | - | - |
Erläuterung zur Tabelle.
Abschnitt 1.
Von der Plattform über dem „Fenster“ führt eine 15 m hohe Wand mit guten Griffen zu einer Platte. Weiter geht es durch einen 30 m hohen Kamin:
- Nach 8 m durch den Kamin — ein Pfropfen, der links passiert wird;
- Der Kamin führt zu einer grasbewachsenen Platte. Das Klettern ist schwierig, die Sicherung erfolgt durch Haken.
Abschnitt 2.
Über grasbewachsene Platten 15 m gehen, um an eine schräge Spalte zu gelangen. 30 m steile Felsen führen zu einer Plattform. Sicherung durch Haken.
Abschnitt 3.
Nach rechts aufwärts über nicht steile Felsen 15 m gehen, um an eine Wand zu gelangen, die aus steilen, glatten Platten besteht. 30 m schwieriges Klettern, Sicherung durch Haken, wenige Risse für Haken. Oben eine Plattform, ein Kontrollturm (eine Dose, die an einem Haken über der Plattform hängt). Eine zweite Variante des Aufstiegs zum Kontrollturm ist möglich:
- Vom rechten Rand der Plattform aufwärts durch einen breiten, steilen, 20 m hohen Kamin.
- Weiter nach links aufwärts zu einem runden Gendarm.
- Mit anschließendem Abstieg von ihm zur Plattform zum Kontrollturm.
Abschnitt 4.
Über den Grat 10 m gehen, um an zwei parallel angeordnete Kamine zu gelangen, die jeweils 60 m lang sind. Der linke Kamin ist steil mit einem Pfropfen in der Mitte. Der Weg verläuft durch den rechten Kamin. Weiter:
- Über eine senkrechte, glatte, 2 m hohe Wand mit einem Abstieg in den rechten Kamin wechseln.
- Weiter durch den Kamin aufwärts 30 m über Felsen mittlerer Schwierigkeit.
- Der Kamin geht in ein Kouloir über, das nach 40 m zu einer Plattform unter einem Gendarm im Grat führt.
Abschnitt 5.
Der Gendarm fällt nach rechts und links mit Wänden ab. Der Gendarm wird frontal passiert. 60 m glatte Platten führen zum oberen Ende des Gendarms. Steil, Sicherung durch Haken. Abstieg vom Gendarm über einfache Felsen. Weiter über den Grat gehen, um unter eine 8 m hohe Wand vom Typ „Widderstirn“ zu gelangen, die aus der Ferne unpassierbar erscheint. Nach Überwindung dieser Wand frontal, wobei man sich etwas nach rechts-links bewegt, gelangt man zu einem einfachen Grat.
Abschnitt 6.
Weiter über mittlere Felsen, über den zerstörten Grat, wobei man Höhe gewinnt und verliert, in Richtung des Gipfels gehen. Nach Überwindung des Gipfelanstiegs zum Gipfel gelangen. Zu Beginn der Saison liegt auf dem Grat Schnee, Lawinen sind möglich! Abstieg vom Gipfel durch das Kouloir zum Gletscher — 1B Kat. Schl.
Der Aufstieg dauert 9–11 Std.
Die Route wird mit 3B Kat. Schl. bewertet.
Empfohlen für Sportgruppen und gut ausgebildete, in der Felsentechnik erfahrene Ausbildungsgruppen.

Abschnitt 1. Beginn der Route.

Abschnitt 1. Kamin mit Pfropfen.

Abschnitt 3. Erste Variante des Aufstiegs zum Kontrollturm. Zweite Variante.
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