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Pass

I. Klasse des Aufstiegs — technisch 2. Gebiet des Aufstiegs — Pissarski-Kamm 3. Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute — P Westgipfel ZAMIN-KAROR (4303 m) über die NW-Wand. 4. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 5B Kat. Schl. 5. Charakteristik der Route: Höhenunterschied — 1370 m, durchschnittliche Steilheit — 57°, Länge der Abschnitte der 5.–6. Kategorie — 560 m 6. Eingeschlagene Haken: für die Versicherung und Schaffung von ИТО.

Fels— 182 St.
Eis-0
Bohrhaken-0
  1. Anzahl der Gehstunden — 29 Std
  2. Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik — zwei Liegend-Übernachtungen
  3. Nachname, Vorname, Vatersname des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation:

Janowitsch Ju. S., KMS, Instruktor Morew O., 1. Sp. Rang

  1. Trainer der Mannschaft: Meister des Sports SOGRIN S. N.
  2. Datum des Ausstiegs auf die Route und der Rückkehr: aufgestiegen am 30. Juli 1976, zurückgekehrt am 2. August 1976

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Beschreibung des Aufstiegs

  1. Tag — 30. Juni. Vom Basislager aus über den Schutt zum Schneefeld gelangt. Abschnitt R0–R1, 45°–70 m — gleichzeitige Versicherung. Schneehang. Mit Oleg Morew steigen wir gleichzeitig auf die Felsen. Abschnitt R1–R2, 65°–70 m — 2 Haken eingeschlagen. Ju. Janowitsch geht vor und beginnt links aufwärts über mittlere Felsen zu steigen. Abschnitt R2–R3, 45°–200 m — gleichzeitige Versicherung. Dann werden die Felsen flacher, und die beiden gehen mit gleichzeitiger Versicherung links aufwärts. Es beginnt zu regnen. Abschnitt R3–R4, 75°–120 m — 15 Haken eingeschlagen. Die Felsen beginnen allmählich zu überhängen. Es regnet und schneit. Ju. Janowitsch überwindet vorsichtig die Felsenwand mit Hakenversicherung. Oleg geht an den Seilen. Und wir erreichen das Schneeband. Abschnitt R4–R5, 45°–30 m — gleichzeitige Versicherung. Nach Überwindung des Schneebandes mit gleichzeitiger Versicherung nähern wir uns der überhängenden Felsenwand. Das Wetter ist schlecht. Abschnitt R5–R6, 85°–120 m — 20 Haken eingeschlagen. Ju. Janowitsch. Der Beginn des Weges führt links nach rechts durch eine Spalte. Sehr schwierig und führt unter die Überhänge, die mit Hilfe von Leitern überwunden werden. Vor dem Erreichen des Schneefeldes geht Oleg Morew vor. Es ist unangenehm und gefährlich. Es regnet nass. Abschnitt R6–R7, 45°–40 m — gleichzeitige Versicherung. Mit Oleg durchqueren wir das Schneefeld, und Oleg Morew geht vorwärts durch die Spalte nach rechts, aufwärts. Abschnitt R7–R8, 65°–260 m — 40 Haken eingeschlagen. Oleg geht vorsichtig durch die Spalte, die sich bald in eine Innenecke, bald in einen Kamin verwandelt, wo es stellenweise sehr steil wird. Die Bewegung ist durch das schlechte Wetter behindert. Abschnitt R8–R9, 45°–60 m — gleichzeitige Versicherung. Allmählich wird die Ecke flacher, und Oleg Morew überwindet den Felsenhang mit guten Vorsprüngen und gelangt in eine Innenecke. Abschnitt R9–R10, 60°–60 m — 10 Haken eingeschlagen. Ju. Janowitsch löst Oleg ab und geht durch die Innenecke, die steiler wird. Es ist spät — wir machen halt für die Nacht.

  2. Tag — 1. Juli. Abschnitt R10–R11, 45°, 200 m — gleichzeitige Versicherung. Durch die Innenecke steigen Ju. Janowitsch und Oleg links aufwärts. Es schneit, und zum Sichern schlagen wir Haken ein. Abschnitt R11–R12, 60°–180 m — 35 Haken eingeschlagen. Oleg Morew, 1. Sp. Rang, geht vor. Es ist sehr schwierig wegen des nassen Schnees. Oleg wendet sich nach rechts und geht über die schneebedeckten Platten. Der Ort ist steinschlaggefährdet. Wir merken, dass wir nicht alle Platten schaffen werden, und suchen einen Übernachtungsplatz.

  3. Tag — 2. Juli. Abschnitt R12–R13, 60°–350 m — 50 Haken eingeschlagen. Ju. Janowitsch geht vor und nähert sich mit Hakenversicherung den überhängenden Felsen über die schneebedeckten Platten und Stirnwände. Das Wetter wird besser. Abschnitt R13–R14, 90°–60 m — 10 Haken eingeschlagen. Ju. Janowitsch überwindet die überhängenden Felsen und gelangt in eine steile Innenecke, die sich weiter abflacht. Abschnitt R14–R15, 40°–180 m — gleichzeitige Versicherung. Oleg Morew führt über die mittleren Felsen zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt wie üblich über die Platten zum Schutt und zum Weg.

TABELLE img-1.jpeg img-2.jpeg

Profil der Wand. Durchschnittliche Steilheit 57°. P-3. Gipfel Zamin Karor über die NW-Wand.

Angehängte Dateien

Quellen

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