PÄSSEPORT
Aufstiege
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Aufstiegsklasse - technisch.
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Aufstiegsgebiet - Pamir-Alai, Hissar-Gebirgskette.
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Gipfel - Pik Wladiwostok (4257 m) über den Nordostgrat.
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Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie - 3B.
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Charakteristik der Route: Höhenunterschied - 687 m; Länge der Abschnitte der Kategorie 2 - 282 m; » » Kategorie 3 - 303 m; » » Kategorie 4 - 65 m; » » Kategorie 5 - 23 m;
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Eingeschlagene Felshaken: für Versicherung - 14 Stück. für Schaffung künstlicher Stützpunkte - 3 Stück.
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Anzahl der Gehstunden - 12.
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Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik - 1 Übernachtung im Zelt (auf einer Moränenplattform unter dem Zentralpass).
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Teilnehmer des Aufstiegs:
- Polewoi Wladimir Wladimirowitsch - 1. Sportkategorie, Leiter;
- Golowenko Wladimir Iwanowitsch - 1. Sportkategorie, Teilnehmer;
- Schurawlew Boris Fomitsch - 1. Sportkategorie, Teilnehmer;
- Rudenia Wladimir Iwanowitsch - 1. Sportkategorie, Teilnehmer;
- Scharabuera Igor Konstantinowitsch - 1. Sportkategorie, Teilnehmer;
- Tarassenko Anatoli Iwanowitsch - 1. Sportkategorie, Teilnehmer.
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Trainer der Mannschaft - Verdienter Trainer der USSR, Meister des Sports der UdSSR Polewoi G. W.
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Zeit und Datum des Aufbruchs zur Route vom Basislager unter der Jaghnob-Wand - 16:00 Uhr, 13. Juli 1977. Zeit und Datum der Rückkehr ins Basislager - 17:50 Uhr, 14. Juli 1977.
LEITER DER GRUPPE W. POLEWOI

Nordostgrat des Pik WLADIWOSTOK
KARTOGRAPHISCHE SKIZZE des Gebietes JAGHNOB

Pik Wladiwostok
über den Nordostgrat, 3B Kategorie Der Zugang zur Route vom Basislager, das auf einer grünen Terrasse des Jaghnob-Tals unter der Jaghnob-Wand (Massiv Zamin Karor) oberhalb des Dorfes Margib liegt, erfolgt über den Zentralpass (siehe kartographische Skizze des Gebietes Jaghnob, Abb. 1). Der Weg vom Basislager zum Zentralpass ist im Buch von S. N. Sogrin "Pamir-Alai-Routen" (Route Nr. 71) beschrieben und dauert 3-4 Stunden. Vom Pass aus auf einem Schneehang mit einer Steilheit von bis zu 40° 50 m nach Osten hinabsteigen und dann den Schneehang nach links (in Laufrichtung) in Richtung der Schuttböschung unter dem Massiv des Pik Wladiwostok traversieren (siehe Abb. 2). Von der Schuttböschung direkt aufwärts über "Widderstirnen" mit schmalen Böschungen bis zum Schneefeld unter dem Nordostgrat des Gipfels. Über das Schneefeld mit einer Steilheit von 45° 3 Seile direkt aufwärts in Richtung der deutlichen Einsenkung im Nordostgrat zu den "Widderstirnen". Über die schrägen, geneigten Böschungen der "Widderstirnen" 1 Seil aufwärts in Richtung der Einsenkung im Grat, dann 10 m Ausgang auf eine Schneebrücke des Grates. Hier unter der Felswand - 1 Kontroll-Tour (auf einer kleinen Felsplattform). Von der Brücke nach links aufwärts über die Wand mit einer Steilheit von 75°, mittlerer Schwierigkeit, 5 m (siehe Abb. 3), dann Travers nach rechts über eine Böschung 10 m. Weiter nach links aufwärts über die Wand 8 m (schwieriges Klettern) und über eine schräge, geneigte Böschung 8 m unter einen überhängenden Felsen, unter dem auf einer Böschung ein großer Stein mit etwa 2 m Durchmesser liegt. Der Stein wird rechts (in Laufrichtung) umgangen, dann über die Wand 1,5 m (siehe Abb. 4) auf eine schmale, horizontale Böschung aufsteigen, die nach 12 m zu einem schrägen (von rechts nach links aufwärts) inneren Winkel führt. Über die linke Fläche des inneren Winkels 30 m aufwärts (schwierige Stelle, Felsen nass, eventuell angetauchter Eisansatz). Hier gelangen wir wieder auf den Nordostgrat. Über den Grat auf einfachen, stellenweise mittlerer Schwierigkeit, Felsen zum 15-20 m unter einen krugförmigen "Gendarm". Der "Gendarm" wird links (in Laufrichtung) über Böschungen und Stufen umgangen. Die Bewegung erfolgt hier gleichzeitig. Hinter dem "Gendarm" gelangen wir in einen breiten inneren Winkel, der von links aufwärts nach rechts unter einer rötlichen Wand mit dunklen Schlieren verläuft. Im inneren Winkel fließt ein Bach. Über die rechte Fläche des inneren Winkels 30 m aufwärts (Felsen mittlerer Schwierigkeit) und auf ein Felsplateau hinter dem krugförmigen "Gendarm" gelangen. Hier 2. Kontroll-Tour. Weiter nach links aufwärts unter der Wand zunächst über den inneren Winkel 20 m, dann über eine breite, leicht geneigte (fast horizontale) Böschung mit Schneefeld 40 m zu einem nicht breiten Kamin, der nach links aufwärts verläuft, dessen Steilheit 50° erreicht. Den Kamin 30 m aufwärts steigen ("lebende" Steine!) und auf den Nordhang des Gipfels am Punkt des Zusammentreffens des Nordost- (über den die Route verläuft) und des Nordgrates des Pik Wladiwostok gelangen. Dann nach links (in Laufrichtung) über Schuttböschungen und leichte Felsen des Grates ("lebende" Steine!) 80 m unter eine rötliche Wand, Höhe 10 m und Steilheit 80°. Diese Stelle wird über einen Kamin zwischen der Wand und einem rechts befindlichen Felspfeiler (schwieriges Klettern) unter eine 3-m-Wand passiert. Über die Wand aufwärts (schwieriges Klettern - Schlüsselstelle!) auf den Grat des Gipfels gelangen. Weiter über zerstörte Felsen, Schuttböschungen und geneigte Platten des Grates 160 m bis zum Gipfel des Pik (Bewegung gleichzeitig). Abstieg - auf dem Wege des Aufstiegs. Der Aufstieg dauert 12-14 Stunden vom Basislager unter der Jaghnob-Wand und 9-10 Stunden vom Zentralpass. Auf der Route gibt es Wasser.
Empfehlungen für Bergsteiger
Eine Gruppe von 4 Bergsteigern sollte haben:
- mindestens 2 Hauptseile von 30-40 m Länge;
- einen Satz Felshaken von 12-15 Stück, darunter Blatt-, Universal- und U-förmige Haken;
- mindestens 2 Eispickel.
Beschreibung erstellt von: (Tarassenko A. I.) 30. Januar 1978
TABELLE DER HAUPTCHARAKTERISTIKA DER ROUTE
| Datum | Abschnitt | Mittl. Steilheit in Grad | Länge in m | Charakteristik der Route nach Abschnitten | Schwierigkeit | Zustand | Wetterbedingungen | Eingeschlagene Felshaken: Für Versicherung | Für künstl. Stützp. | Anzahl der Gehstunden |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 14. Juli 1977 | R0–R1 | 30 | 20 | Schutt-Fels-Böschung | 1 | kleine, bewegliche Schutthalden | hohe Bewölkung | gleichzeitig | — | 5 min |
| 45 | 40 | "Widderstirnen" mit schmalen, horizontalen und schrägen Böschungen | 3 | kleine "lebende" Steine | » | gleichzeitig | — | 15 min | ||
| R1–R2 | 45 | 120 | Schneehang | 3 | tiefer, lockerer Schnee | » | abwechselnd, Versicherung mit Eispickel | — | 30 min | |
| R2–R3 | 50 | 40 | "Widderstirnen" mit schrägen, geneigten Böschungen | 3 | "lebende" Steine | » | 2 | — | 20 min | |
| 50 | 10 | Schneehang | 3 | fester Firn | » | abwechselnd, Versicherung mit Eispickel | — | 5 min | ||
| R3–R4 | 75 | 5 | Felswand | 4 | monolithisch | » | 1 | — | 5 min | |
| 30 | 10 | Felsböschung | 2 | monolithisch | » | 1 | — | 5 min | ||
| 80 | 8 | Felswand | 5 | monolithisch | » | 1 | 1 | 15 min | ||
| 40 | 8 | Schräge, geneigte Felsböschung | 3 | kleine, bewegliche Schutthalden | » | 1 | — | 10 min | ||
| R4–R5 | 45 | 5 | » » | 3 | monolithisch | hohe Bewölkung, zeitw. sonnig | mit Vorsprung | — | 5 min | |
| 75 | 1,5 | Felswand | 5 | monolithisch | hohe Bewölkung, zeitw. sonnig | 1 | — | 5 min | ||
| 25 | 12 | Schmale Felsböschung | 2 | stellenweise nass | » | 1 | — | 10 min | ||
| R5–R6 | 70 | 30 | Innerer Winkel | 4 | Felsen nass | » | 2 | 2 | 25 min | |
| 40 | 20 | Felsgrat | 2 | monolithisch | » | gleichzeitig | — | 5 min | ||
| R6–R7 | 45 | 30 | Felsstufen, Böschungen | 3 | "lebende" Steine | » | gleichzeitig | — | 5 min | |
| 60 | 30 | Innerer Winkel | 3 | monolithisch | » | 1 | — | 15 min | ||
| R7–R8 | 50 | 20 | Innerer Winkel | 3 | monolithisch | » | Vorsprünge | — | 15 min | |
| 20 | 40 | Breite Felsböschung | 1 | verschneit | » | gleichzeitig | — | 10 min | ||
| 50 | 30 | Fels-Kamin | 4 | Steinschlag | klar | 1 | — | 15 min | ||
| R8–R9 | 45 | 80 | Schuttböschungen, Felsen | 2 | "lebende" Steine, darüber lockerer Schnee | » | gleichzeitig | — | 15 min | |
| R9–R10 | 80 | 10 | Kamin | 5 | zerstörte Felsen | » | 1 | — | 15 min | |
| 90 | 3 | Felswand | 5 | monolithisch | » | 1 | — | 5 min | ||
| R10–R11 | 30 | 160 | Breiter Felsgrat | 2 | stellenweise Platten, Schnee, kleine Schutthalden | » | gleichzeitig | — | 15 min |
Abstieg - auf dem Wege des Aufstiegs (bis zum Biwak unter dem Zentralpass) - 2 Stunden 35 Minuten.
LEITER DER GRUPPE W. POLEWOI


Abschnitt R7–R9
Verschneite 40-m-Böschung und Fels-Kamin, der zum Punkt des Zusammentreffens des Nord- und Nordostgrates des Pik WLADIWOSTOK führt
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