Zum Inhalt springen

Ohne Titel

Beschreibung des Aufstiegs zum Gipfel

Alam-Darwes auf der Nordroute

auf der Route 2A k. tr. I. Duschanbe – k. Guschary (mit dem Auto – 42 km). II. Annäherung.

Vorbei an der Teestube und dem Laden – auf den Hang hinter dem Dorf Guschary. Der Pfad ist von der Straße aus sichtbar: Er führt hinter dem Dorf links den Hang hinauf nach rechts.

Nach etwa 30–40 Minuten bringt der Pfad zu einem Bach, nach dem ein steiler Aufstieg zu einem kleinen Übergang beginnt. Der Aufstieg dauert 10–15 Minuten.

Anschließend durchquert ein gut ausgeprägter Pfad den Hang und nähert sich innerhalb einer halben Stunde einem mächtigen Strom.

Der Gipfel Alam-Darwish liegt im Oberlauf eines großen rechten Nebenflusses dieses Stroms. Einmal öffnet sich vom Pfad aus links vorne der Blick auf den Gipfel und auf den Pass, den W.I. Krjukow nach dem Verfasser dieser Beschreibung benannt hat («Ach, was für ein lästiger Pass!») – den Pass Sanprosveschtschikow.

Bis zur Mündung des einmündenden Nebenflusses sollte man nicht gehen. 40–50 Minuten nachdem man den zuvor erwähnten kleinen Übergang passiert hat, zweigt in der Nähe großer Nussbäume vom Hauptpfad ein kleiner Pfad senkrecht nach rechts ab, der zu den bearbeiteten Terrassen am rechten (orografisch) Ufer der uns interessierenden Schlucht führt.

Man kann auch durch den Grund der Schlucht gehen, aber während der Hochwasserperiode muss man hier manchmal hoch auf den Hang klettern, um die bis zum Wasser reichenden Felswände zu umgehen.

Nach 45–60 Minuten – eine gute Lichtung, wo es ratsam ist, ein Lager aufzuschlagen. Plätze für Übernachtungen können insbesondere bei einer kleinen Gruppe auch an anderen Stellen der Schlucht organisiert werden.

Vorne ragt der Pass Sanprosveschtschikow auf. III. Die Zeit bis zum Erreichen des Passes kann je nach Jahreszeit und Schneebedingungen zwischen 3 und 5 Stunden schwanken. Der Aufstieg ist technisch einfach.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten für das weitere Vorgehen:

  1. Wenn der Zustand des Schneehanges es zulässt, sollte man nicht bis zum höchsten Punkt des Passes aufsteigen, sondern über den steilen Schneehang nach rechts auf einen ausgeprägten hohen Übergang ausweichen.

  2. Vom Pass aus steigt man, die Felsen rechts lassend, am Gratrücken aufwärts und erreicht nach 40–50 m die Spitze des gerade erwähnten hohen Übergangs. Weiter öffnet sich dem Blick ein ausgedehntes Schneefeld am Nordhang des Gipfels. Man bewegt sich auf diesem, wiederum die Felsen rechts lassend, in einem Bogen aufwärts und bestimmt logisch die Richtung zum höchsten Punkt. IV. Vom Gipfel aus – gute Aussicht in Richtung Takob, Sangalt, Jagnob. V. Abstieg – auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg. VI. Am 1. Mai 1971 vollendeten die Bergsteiger (Abzeicheninhaber und 3. Kategorie), die um 5:30 Uhr von der Übernachtung aufgebrochen waren, den Aufstieg auf der beschriebenen Route und kehrten um 14:00 Uhr zur Übernachtung zurück.

Die Beschreibung verfasste W. Maschkow. img-0.jpeg img-1.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen