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Ohne Titel

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  1. Klasse des Aufstiegs: Fels
  2. Gebiet des Aufstiegs, Gebirgskamm Pamir-Alai, Kamm Kitschik-Alai
  3. Gipfel Ky­zko­tsch­kan, Hö­he 4100 m (nach KTMGW), Aufstiegsroute über den Nordgrat
  4. Vorgeschlagene Kategorie: 4B
  5. Charakteristik der Route: Höhenunterschied 900 m, Länge der Abschnitte 5–6 km/tr, 280 m, durchschnittliche Steilheit 60°
  6. Eingeschlagene Haken: für Versicherung, für Schaffung von ITO. Fels: 67 (darunter 1 Eis). Eis: —. Bohrhaken: —.
  7. Anzahl der Gehstunden 10,8 + 4 Stunden vorheriger Aufklärung und Bearbeitung am 20.08.1977.
  8. Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik: eine — im Zelt auf einem ausgelegten Regal. Sicher, aber kein Wasser.
  9. Name des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikationen:
    1. Chramzow W.A. 2. Sportkategorie.
    2. Wjuschkowa W.P. 2. Sportkategorie.
    3. Gljadelow W.S. 2. Sportkategorie.
    4. Lenski S.W. 1. Sportkategorie.
  10. Trainer der Mannschaft: MS Lewin M.S.
  11. Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr: 02.09.1977—03.09.1977.

Leiter: W. Chramzow

— Die Route der Gruppe TURKWO-68 (Leiter A.D. Putintzew) — ist eine kurze 55, die aus irgendeinem Grund als 4B an der Ostwand klassifiziert wurde. — Aus dem südlichen Zirkus wurde eine Route der Kategorie 2A der Gruppe TschOKWAM-78 unter der Leitung von J. Samokotin angelegt — mehr dazu auf dem Foto auf der nächsten Seite. — Die beschriebene Route über den Nordgrat. — Route der Gruppe TschOKWAM-78 (Leiter W. Jewtow) über den Nordgrat, Kategorie 2B. img-2.jpegimg-3.jpeg

  1. September 1977.

Anmarsch vom Biwak «2800» im Tal Suitschikty unter den Grat — 1 Stunde.

  • 15:00–15:30 R0–R1 30° 360 m.

    • Scharfer Felskamm, steile Abstürze auf beiden Seiten. Kategorie des Abschnitts: 3A.
    • Felsen nicht stabil. Viele lose Steine. Bewölkt, leichter Schneefall.
  • 15:30–16:30 R1–R2 60° 40 m.

    • «Zahn» — Felsvorsprung, der nach rechts überhängt, in Richtung Umgehung, und links steil abfällt. Kategorie des Abschnitts: 4A.
    • Felsen monolithisch.
  • 16:30–17:00 R2–R3 60° 60 m.

    • Schmaler Felskamm mit sehr steilen Abstürzen auf beiden Seiten. Kategorie des Abschnitts: 4B.
  • 17:00–18:40 R3–R4 45° 500 m.

    • «Rücken des Elefanten» — geneigter linker Hang des Kamms über dem Absturz. Schräge Regale mit doppeltem Gefälle, stellenweise geglättete Stirnseiten. Kategorie des Abschnitts: 3B.
    • Monolith, bedeckt mit Kalksteinbröckchen.
  • Ab 18:40 02. September 1977 bis 8:00 03. September 1977

    • Biwak auf einem von der Gruppe ausgelegten Platz für das Zelt.
    • Schnee in einer Spalte.
    • Seile gespannt (vier Fels­haken), drei Fels­haken zum Spannen des Zelts genutzt.
    • Von 18:40 bis 19:30 Bearbeitung der Doppel­versicherung bis zum Ende der inneren Ecke R4–R5.
  1. September 1977.
  • 8:00–8:40 R4–R5 70° 40 m.

    • Innere Felsecke. Kategorie des Abschnitts: 4A.
    • Monolithische Felsen. Klar, sonnig.
  • 8:40–9:00 R5–R6 70° 30 m.

    • Felsenwand. Kategorie des Abschnitts: 4A.
    • Vier Fels­haken; abwechselnd. Zwei Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd.
  • 9:00–9:20 R6–R7 80° 40 m.

    • Überquerung einer hufeisenförmigen Wand. Kategorie des Abschnitts: 4B.
    • Drei Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd.

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9:20–10:00 R7–R8

img-5.jpeg Traversieren von Regalen mit doppeltem Gefälle. Kategorie des Abschnitts: 4A. Monolith, bedeckt mit Kalksteinbröckchen. Versicherung: Sechs Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd. Begehung: Freies Klettern.

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10:00–10:35 R8–R9 80° 40 m. Felsenwand. Kategorie des Abschnitts: 5A. Zerstörte Felsen, lose Steine. Kleine «Einfassungen», Reibung. Versicherung: Fünf Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd.

10:35–11:10 R9–R10 80° 40 m. Zweite Felsenwand. Kategorie des Abschnitts: 4B. Versicherung: Vier Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd.

11:10–11:45 R10–R11 95° 20 m. Überhängende Felsenwand, dahinter geneigte Platten. Kategorie des Abschnitts: 5A. Stark zerstörte Felsen, viele lose Steine-Blöcke. Wenig zuverlässige Risse. Versicherung: Sechs Fels­haken; seltene Vorsprünge; abwechselnd. Begehung: 40 m Seile, freies Klettern.

11:45–13:00 R11–R12 60° 120 m. Anmarsch unter den Vorgipfelgrat auf Platten. Kategorie des Abschnitts: 4B. Monolithische Platten, bedeckt mit Kalksteinbröckchen. Versicherung: Sieben Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd. Begehung: Freies Klettern.

13:00–14:55 R12–R13 70° 160 m. Zerschlissener schmaler (bis 20 cm) Felskamm, sehr steil abfallend auf beiden Seiten. Kategorie des Abschnitts: 5A. Stark zerstörte Felsen! Versicherung: Sieben Fels­haken, Vorsprünge; abwechselnd. Begehung: 40 m Seile, freies Klettern.

14:55–15:10 R13–R14 20° 100 m. Geröllgrat zum Gipfel Kyz­kotsch­kan. Kategorie des Abschnitts: 1. Grobes Geröll. Versicherung: Gleich­zeitig. Begehung: Ohne sich mit den Händen festzuhalten.

Von 15:30 bis 17:30 03. September 1977 Abstieg über Geröll­runsen nach Süden und über die Moräne zwischen Kyz­kotsch­kan und dem Pik LWO, Aus­gang ins Tal Dschold­schil­ga zum Beginn der Route; von hier bis zum Basislager «2800» noch 0,7 Stunden.

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Ergänzungen zur Tabelle

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  1. Anmarsch: von der Stadt Osch mit Kraftfahrzeugen bis zum Parkplatz WS UdSSR-74 an der Grenze des Wacholder­waldes der Stadt Masar im Tal Suitschikty; durch den Wald bis zum Fluss Dschold­schil­ga und aufwärts an seinem linken (or.) Ufer, um den Gipfel Gelintasch herum. Wenn man Höhe unter den östlichen Wänden von Gelintasch gewinnt, sieht die Gruppe den Nordgrat von Kyz­kotsch­kan (von der Waldgrenze — 1,5 Stunden).
  2. Am ersten Tag 4–5 Stunden am Grat arbeiten bis zu einem sicheren Standplatz unter einem Gendarmen, wo wir übernachteten. Zu beachten ist, dass unsere Gruppe diesen Abschnitt sehr schnell bewältigte, weil das Duo W. Chramzow—S. Lenski am 20.08.1977 bei Fels­übungen 4 Stunden am Grat gearbeitet hatte! Am zweiten Tag die Arbeit so früh wie möglich beginnen — der zentrale Teil der Wand wird in der zweiten Tageshälfte von Steinen getroffen.
  3. Zum Zeitpunkt unseres Aufstiegs war die Route in idealem Zustand; zwar gab es nirgends Wasser. Bei Verschneitheit ist die Route gefährlich, besonders die steinschlag­gefährdeten Abschnitte 5–12. Es gibt kein Vertrauen in die Haken­versicherung. Die Route wurde nur wegen ihrer Schönheit und Logik begangen.
  4. Am «Zahn» einen Eis­haken einschlagen; im Sortiment — Blüten­blätter, Keile und Standard-Fels­haken.

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Abschnitt R12–R13img-14.jpeg

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Vorschläge zur Klassifizierung

Unsere Gruppe bereitete sich auf diese Route als Erst­be­steigung der Kategorie 5A vor, nicht niedriger.

Jetzt, nach der Begehung, bestehen wir nicht auf der Kategorie 5A, vor allem, damit es auf dieser ziemlich gefährlichen Fels­route keine «Schlangen» gibt. Für die erste 5A ist die Route zweifellos schwierig; aber für eine Leitung der Kategorie 4B ist sie genau richtig (wenn man Erfahrungen mit 5A hat).

In Bezug auf die Organisation der Bewegung und die Art der Überwindung ähnelt die Route der Route der Kategorie 4B auf den Pik I.E. Babel. Der Vorgipfel­aufstieg von Kyz­kotsch­kan ist schwieriger als der Schlüssel­abschnitt auf Aschailik der Kategorie 4B. Insgesamt ist unsere Route zweifellos schwieriger als Fels­schwierig­keiten solcher 4B wie Marija oder WEI — Auron­dag.

Aus dem oben Dargelegten bittet die Gruppe, die Route in die Gesamt­unionstabelle der Routen auf Berg­gipfel aufzunehmen als:

Kyz­kotsch­kan 4100 m, Kategorie 4B, über den Nordgrat. img-16.jpeg

Anmerkung: «Kyz» — kirgisisch «Mädchen»; «kotsch­kan»? Nach einer Version ist «kotsch­kan» ein Zaun, ein kleiner Schaf­pferch; nach einer anderen — «kotsch­kan» = «entflohen». Das Tal heißt «Kirgisi­ata» («Vater der Kirgisen»), der benachbarte

Angehängte Dateien

Quellen

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