Besteigung des Gipfels "Krugosor" (ca.) 4000 m
- Kategorie: Technisch
- Gebiet der Besteigung: Pamir-Alai
- Route der Besteigung: p. 4000 m (Krugosor) über den Nordgrat
- Charakteristik der Besteigung: Höhenunterschied 600 m. Länge der schwierigen Abschnitte 200–200 m
- Anzahl der eingeschlagenen Haken: Felshaken 16 Stück
- Anzahl der Marschtage: 1
- Anzahl der Marschstunden: 12
- Anzahl der Übernachtungen: —
- Name der Mannschaft: Sportklub "Polytechniker"
- Zusammensetzung der Mannschaft:
- SCHWEDTSCHIKOW I.P. — Leiter, Meister des Sports
- GELLER A.B. — Teilnehmer, 1. Sportklasse
- EGOROW W.M. — Teilnehmer, 1. Sportklasse
- NOWIKOW E.D. — Teilnehmer, 1. Sportklasse
- FEDOSSOW A.W. — Teilnehmer, 1. Sportklasse
- Zeitpunkt der Besteigung: 17.–18. August 1976

Der Gipfel 4000 m (ungefähr "Krugosor") liegt im nördlichen Ausläufer des Alai-Gebirges, der das Tal des Sees Yashil-Kul teilt.
Vom Zusammenfluss des Flusses Surmitash und des Flusses, der aus der Schlucht Yashil-Kul kommt, geht es hinauf zum See Yashil-Kul. Dann entlang des rechten orographischen Zuflusses zum Fuß der Route.
Der Anmarsch vom Zusammenfluss der Flüsse dauert 2,5–3 Stunden. Vom Fluss über den mittleren Schutt zum Fuß des felsig-schuttigen Couloirs.
Das Couloir wird linksseitig begangen (Abschnitt R1). Steinschlaggefahr!
Im oberen Teil des Couloirs befindet sich eine Wand mit glatten Platten, 100 m (Abschnitt R2).
Auf dem Verbindungsgrat zwischen dem ersten und zweiten Gendarmen befindet sich ein Kontroll-Tour.
Weiter führt die Route über den Grat:
- Der zweite und dritte Gendarm (Abschnitt R3) werden nach links oben über nicht deutlich ausgeprägte innere Winkel begangen. Felsen mittlerer Schwierigkeit.
- Der vierte Gendarm — eine Seillänge aufwärts, Sicherung über Vorsprünge und Haken.
- Dann über den stark zerrissenen Grat bis zu den grauen Felsen. Die Felsen auf dem Grat werden rechtsseitig umgangen.
- Über die charakteristischen grauen Felsen mit weißen Flecken rechtsseitig bis zum Erreichen des Grats.
- Über den Grat bis zum 7. Gendarmen.
Die Platte des 7. Gendarmen ist etwa 60 m hoch (Abschnitt R4). Felsen mit überdurchschnittlicher Schwierigkeit und sehr steinschlaggefährdet. Extrem sorgfältige Arbeit mit dem Seil. Haken-Sicherung. Die Platte wird über die rechte Seite eines nicht deutlich ausgeprägten inneren Winkels begangen.
Wieder Ausstieg auf den Grat. Auf dem Grat erfolgt die Fortbewegung simultan.
Vom 9. Gendarmen erfolgt der Abstieg nach rechts in einer Schraubenlinie zum Fuß des Gipfelturms (Abschnitt R5).
Der Gipfelturm wird über die linke Kante der Außenwand begangen — 1,5 Seillängen über graue monolithische Felsen. Haken-Sicherung (Abschnitt R5–R6).
Abstieg vom Gipfel über den Grat nach Süden. Nach dem Erreichen des Schulterpunkts (Abschnitt R7) Abstieg über das Seil (eingeschlagener Eishaken) auf eine breite Schutt-Terrasse (Abschnitt R8).
Weiterer Abstieg über den Grat zum Fuß des Gendarmen. Der Gendarm wird linksseitig bis zum Schulterpunkt über der Schutt-Verbindung umgangen. Abstieg über das Seil etwa 20 m. Kontroll-Tour (Abschnitt R9).
Dann ist der Abstieg möglich:
- nach rechts über breite Schutt-Couloirs;
- nach links über breite Schutt-Couloirs.
Tabelle
Begehen der Route in Abschnitten
| Nr. des Abschnitts | Länge | Charakter des Abschnitts | Neigung | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| R1 | 180–200 | felsig-schuttiges Couloir | 30°–50° | Steinschlaggefahr! |
| R2 | 100 | Wand | 60° | Haken-Sicherung |
| R3 | 250–300 | Grat mit Gendarmen | 50°–70° | Haken-Sicherung, Steinschlaggefahr |
| R4 | 60 | Platte | —"— | —"— |
| R5 | 200 | Grat | simultane Fortbewegung | |
| R5–R6 | 40 | Gipfelturm | 60°–70° | Haken-Sicherung |
| R6–R7 | 80 | Grat | 30° | |
| R7–R8 | 40 | Wand auf dem Grat | 70° | Abstieg über Seil |
| R8–R9 | 200 | Grat mit Wand | Abstieg über Seil 20 m | |
| R9 | Schutt-Couloir |
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