

PASPORt DES AUFSTIEGS 23
- Klasse des Aufstiegs: Fels
- Gebiet des Aufstiegs: Pamir-Alai, Alai-Gebirgskette, Tal des Archa-Kanysch
- Gipfel, Route: p. 4300, durch die Mitte der Ostwand (1 links)
- Schwierigkeitskategorie: 5B / 2. Begehung /
- Charakteristik der Route:
- Höhenunterschied: 750 m
- Ostwand 455 m, mittlere Steilheit 82°
- Länge der Abschnitte 5.–6. Schwierigkeitskategorie 630 m
- Eingeschlagene Haken:
- Fels 107
- Bohrhaken 5
- Klemmkeile 36
- Eishaken 0
- Anzahl der Gehstunden: 30 / an der Wand 25 /
- Anzahl der Übernachtungen, deren Charakteristik: drei: zwei sitzende an der Wand, dritte auf Schnee (Grat)
- Name der Mannschaft: SКА (Sportkletterabteilung) der Stadt Leningrad
- Namen der Teilnehmer:
- Scharonow Boris Pawlowitsch KMS (Kandidat des Meistersports)
- Iljin Alexej Witaljewitsch KMS
- Korotkow Konstantin Georg. KMS
- Maleew Boris Wladimirowitsch KMS
- Trainer der Mannschaft: MS (Meister des Sports) Dschibrajew Jurij Georgijewitsch
- Datum des Aufbruchs und der Rückkehr:
- Aufbruch 15. August 1980
- Rückkehr 18. August 1980
Kurze Beschreibung der Begehung einzelner Abschnitte
Anmarsch zum Beginn der Route, einem ausgeprägten Grat in der linken Seite der O-Wand, durch eine eis- und steinschlaggefährdete Rinne.
R1. Aufstieg auf den Grat links unterhalb der Wand "in Schraubenform" (rechts gehen Steine nieder) auf die Wand und weiter auf ein kleines Podest.
R2. Vom Podest gerade hoch zur glatten Wand ~5 m und in eine innere Ecke mit einem Karnies. Die innere Ecke führt auf ein kleines Sims – Basis des Grats.
R3. Vom Sims auf leicht verwittertem Fels ~10 m unter die Wand, an der entlang in eine innere Ecke, die auf ein breites Sims ~3 m führt, ein langes Sims.
R4. Über das Sims nach links zum Fuß einer überhängenden inneren Ecke mit einem kleinen Karnies im oberen Teil. Sehr schwieriges Klettern, keine Risse und Griffe.
R5. Unter dem Karnies wieder gerade hoch und an der Felswand entlang durch einen kleinen Überhang im oberen Teil, Ausgang auf ein bequemes Sims zum Sichern.
R6. Vom Sims gerade hoch in der inneren Ecke, die vom Abbruch der Hauptwand gebildet wird.
R7. Im oberen Teil der inneren Ecke nach links durch eine Biegung (sehr schwierig!) und an der Wand entlang auf einen Sims unterhalb einer ~50 m hohen Wand. Im rechten Teil der Wand – ein überhängender Abbruch rötlicher Farbe, der mit der Wand eine innere Ecke bildet. An der Wand entlang unter den Abbruch und durch die Ecke bis zum Karnies, weiter über den Karnies und rechts an der Wand zum Gipfel des Abbruchs. Schmaler Sims – 1,0 m. Übernachtung.
R8. Vom Abbruch beginnt der Schlüsselabschnitt der Route. Von der Übernachtung etwas nach links auf einen kleinen Abbruch an der Wand entlang – einer Spalte/Ritze.
R9. Vom Abbruch hoch zur Wand durch einen kleinen Karnies. Sehr schwieriges Klettern, keine Hakensicherung. An der Wand ~30 m und Ausgang auf einen kleinen Sims (nur für zwei Personen). Vom Sims nach links zum "Spiegel" der Wand ~10 m und weiter in der inneren Ecke bis zum nächsten Karnies. Sehr schwierig. Durch einen überhängenden Karnies und wieder in eine innere Ecke, an der entlang unter einen anderen Karnies über der Wand. Unter dem Karnies rechts an der Spalte – inneren Ecke entlang, Ausgang auf einen Sims. Sitzende Übernachtung für 4 Personen. Kontroll-Tour. Abschnitt wird an Leitern begangen, 4 Bohrhaken. Schwierigkeiten bei der Organisation der Sicherung: tiefe Risse, keine Griffe.
R10. Von der Übernachtung an der großen überhängenden inneren Ecke ~60 m, die von steilen Abschnitten in eine senkrechte Wand übergeht, welche mit einem Karnies endet. Unter dem Karnies rechts hoch ~5 m und weiter an der linken Kante des Karnies' Ausgang auf die Wand, an der entlang links hoch zum Sims. Der obere Teil des Abschnitts wird an Leitern mit Benutzung von Klemmkeilen begangen.
R11. Etwas rechts und an einem Kamin mit einem Pfropfen hoch, weiter an der glatten Wand unter den Karnies und links zur Überquerung unterhalb einer zerstörten senkrechten Wand.
R12. An der zerstörten senkrechten Wand gerade hoch, steinschlaggefährdet, Hakensicherung erschwert.
R13. Die Wand flacht ab und ~20 m an relativ flachen Felsen, Ausgang auf das "Dach".
R14. Auf dem "Dach" der Wand an Felsgraten entlang Ausgang auf den Grat der O-Wand. Vom Grat sieht man unten eine Rinne, die die O-Wand vom Hauptmassiv des p. 4300 trennt.
R15. Abstieg in die Rinne.
R16. Vom Schneefuß der Rinne an der linken Felswand entlang Ausgang auf eine Überquerung.
R17–R21. Von der Überquerung an den Felswänden entlang gerade hoch – auf den Gipfel des p. 4300 und weiter am Grat entlang zum Pik XXII. Olympiade. Abstieg vom Gipfel in Richtung Pik Leningradez.
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