Kletterroute Region - Alai-Gebirge, Gebiet des Ferienlagers Dugoba Gipfel, Höhe - GandaKush 3850 m Aufstiegsroute - NW-Grat Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie - 3B Charakteristik der Route - Felsroute Höhendifferenz - 3100–3850 m = 750 m Ausdehnung der Abschnitte der 5.–6. Schwierigkeitskategorie - keine Steilheit - 40–44° Eingeschlagene Haken zur Sicherung:
- Fels - 18 Stück
- Eis - keine
- Bohrhaken - keine Gehzeit - 7 Std. Name des Leiters, Anzahl der Teilnehmer und deren sportliche Qualifikation - Kamenew Ju.I. + 5 Pers. (Sportrang) Sportreserve der Mannschaft - Lukaschewitsch G.A. (Sportrang) Datum des Routenanstiegs - 31. August 1979
GandaKush

| Abschnitt | Mittlere Steilheit | Ausdehnung, m | Charakter des Reliefs | Schwierigkeitskategorie des Abschnitts | Zustand | Wetterbedingungen | Fels-Haken (Sicherung) | Eis-Haken | Bohrhaken |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| R0–R1 | 20° | 270 | Kamin, Spalte | 1 | Grobblockiges Geröll, feines Geröll, monolithische Felsen, Spalte | gut. | gleichzeitig | – | – |
| R1–R2 | 60–70° | 40 | Wand, Spalte | 4 | zerstörte Felsen, Geröll-Absatz | gut. | 4 | – | – |
| R2–R3 | 50° | 90 | Kamin, Absatz | 3 | zerstörte Felsen, monolithische Felsen | gut. | 3 (abwechselnd) | – | – |
| R3–R4 | 60° | 85 | Wand, Absatz, Vorsprünge | 4 | monolithische Felsen, feines Geröll, zerstörte Felsen | gut. | 3 (an Vorsprüngen) | – | – |
| R4–R5 | 45° | 70 | Absatz, breite Spalte, Grat | 3 | monolithische Felsen, zerstörte Felsen | gut. | 2 | – | – |
| R5–R6 | 60° | 95 | Grat, Kamin mit Stoppern, Geröll-Absätze | 4 | monolithische Felsen, zerstörte Felsen, feines Geröll | gut. | 6 | – | – |
| R6–R7 | 25° | 160 | Grat | 2 | zerstörter Grat, Geröll | gut. | abwechselnd, gleichzeitig | – | – |
| R7–R8 | 25° | 250 | Grat | 1 | stark zerstörte Felsen, Geröll | gut. | gleichzeitig | – | – |
(Kurze Erläuterung zur Tabelle)
Vom Ferienlager Dugoba aus steigen wir am linken orographischen Ufer des Flusses Dugoba bis zur Mündung der Flüsse Dugoba und Ulitor auf, überqueren die Brücke zum Fluss Ulitor und steigen bis zum Biwak "Edelweißwiese" auf. Nach der Wiese gehen wir am linken Ufer bis zur ersten Schlucht im Tal des Ulitor. Nach der Schlucht überqueren wir den Fluss Ulitor zu einer breiten Rinne mit einem Bachbett. Im unteren Teil der Rinne befindet sich festes, grobblockiges Geröll, über das wir zu den ersten Felsen gelangen. Zwei Seillängen Felsen (das Klettern ist nicht schwierig, die Sicherung erfolgt über Vorsprünge) durch eine breite Spalte führen uns zu einem Absatz. Erster Kontrollpunkt (270 m). Vom ersten Kontrollpunkt aus nähern wir uns der Wand. Die Wand ist 20 m hoch (das Klettern ist schwierig, die Sicherung erfolgt mit Haken — 4 Haken). Die Felsen sind zerstört. Über eine breite Spalte gelangen wir zu einem Absatz (40 m). Vom Absatz aus geradeaus nach oben durch einen breiten Kamin 10 m (das Klettern ist nicht schwierig, die Sicherung erfolgt mit Haken — 2 Haken), der uns zu einem geneigten Absatz führt. Vom Absatz aus gelangen wir über zerstörte Felsen (abwechselnde Sicherung) zu einem horizontalen Geröll-Absatz unter der schwarzen Wand (95 m). Vom Absatz aus nach oben und rechts über die schwarze Wand 15 m mit einer Nische im rechten Teil (das Klettern ist schwierig, die Sicherung erfolgt mit Haken — 3 Haken). Weiter über einen geneigten Absatz und zerstörte Felsen (abwechselnde Sicherung) gelangen wir zu einem Geröll-Absatz unter der roten Wand. Zweiter Kontrollpunkt. Vom zweiten Kontrollpunkt aus über den Absatz nach links 10 m und nach oben durch eine breite Spalte 30 m (die Sicherung erfolgt mit Haken — 2 Haken) gelangen wir zum Grat (70 m). Der Grat wird rechtsseitig begangen. Eine Seillänge Felsen mittlerer Schwierigkeit (die Sicherung erfolgt mit Haken — 2 Haken; an Vorsprüngen) führt uns zu einem Kamin mit Stoppern im oberen Teil. Der Kamin ist 30 m lang und wird mit Haken-Sicherung begangen, das Klettern ist schwierig, die Felsen sind monolithisch — 4 Haken. Der Kamin führt uns zu einem zerstörten Grat (90 m). Über den Grat 4 Seillängen leichte, zerstörte Felsen (abwechselnde und gleichzeitige Sicherung) führen uns zu einem zerstörten Grat, der in einen Geröll-Grat übergeht. Das Geröll ist dicht und fest. Über den Geröll-Grat gelangen wir unter die stark zerstörten Vorgipfel-Felsen, die rechts umgangen werden (gleichzeitige Sicherung). Abstieg über die Route der 3A Schwierigkeitskategorie.
Empfehlungen
Aufbruch von der "Edelweißwiese" um 4–5 Uhr morgens. Schuhwerk mit Gummiprofilsohle, 8–10 Felshaken.
Zusammensetzung der Gruppe:
- 4–6 Personen.
Leiter der Gruppe:
- Kauf
- Kamenew

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